NFT > BTC? Craig Russo: Nächster „Krypto-Wahnsinn“ wird nicht von Bitcoin angetrieben

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Der nächste große Krypto-Hype wird nicht von Bitcoin oder Ethereum, sondern vom Blockchain Gaming angetrieben sein, meint Craig Russo von Polyient Games.

Während die meisten Krypto-Kursanalaysten ihre Glaskugeln auf Bitcoin kalibriert haben, fordert Craig Russo, Director of Innovation beim Blockchain-Gaming-Unternehmen Polyient Games, Bitcoin-Maximalisten heraus.

Der nächste mit 2017 vergleichbare Krypto-Hype werde seiner Meinung nach nicht von den etablierten Krypto-Projekten wie Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH) ausgehen, sondern vom Wachstumsmarkt der nicht-fungiblen Token (NFT).

Alle warten darauf, dass Bitcoin auf 20.000 US-Dollar oder 100.000 US-Dollar pro Bitcoin steigt. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass die nächste Welle des Krypto-Wahnsinns nicht in Form der traditionellen Kryptowährungen kommen wird. Sie wird in Form von NFT und den Anwendungen des Blockchain-Gaming kommen.

zeigt sich Russo gegenüber dem Investmentnachrichtenportal Venture Beat berufsbedingt bullish. Allein, ganz ohne das Zugpferd Bitcoin werden NFT auch in Russos Augen nicht an Fahrt aufnehmen:

Ich denke, am Ende des Tages werden wir dem Bitcoin-Hypezugs ausgeliefert sein. Aber wenn sich diese Technologie weiterentwickelt und wir in der Lage sind, diese Blockchain-Ebene so weit zu maskieren, dass sie nicht mehr mit den traditionellen Kryptowährungen in Verbindung gebracht wird, dann können die Leute sie im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Items verstehen. Ich denke, so werden sich das Mainstream-Publikum und die Mainstream-Publisher wirklich einmischen.


NFT gelten in der Tat als ein vielversprechender Use Case für Blockchain-Technologie. Während sie durch den ERC-721 Standard und die Dapp CryptoKitties erstmals im Kontext des Blockchain Gamings auftauchten, erfreuen sich nicht-fungible Token mittlerweile auch bei der Tokenisierung von klassischen Wertanlagen wie beispielsweise Kunstwerken einer wachsenden Beliebtheit.


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InvestmentRipple-Mitgründer schickt 500.000.000 XRP an New Yorker Fonds-Manager

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Der Ripple-Mitgründer Chris Larson lässt 500 Millionen XRP von der New York Digital Investment Group verwalten.

Der Ripple-Mitgründer Chris Larson lässt Teile seines Vermögens nun von der New York Digital Investment Group (NYDIG) verwalten. Wie am 24. September bekannt wurde, transferierte der ehemalige CEO der Firma 500 Millionen Ripple (XRP) in einer einzigen Transaktion an die Investmentgruppe.


Umgerechnet sind dies knapp 116 Millionen US-Dollar (USD). Die halbe Milliarde Ripple soll der Krypto-Fonds-Manager NYDIG nun vermehren. Larson möchte mit diesem Schritt sein Vertrauen in die Firma bezeugen. Die Sicherheits- und institutionellen Standards seien erstklassig, so der Sechzigjährige.

Ripple: Nach Marktkapitalisierung viertgrößte Kryptowährung

NYDIG ist einer der größten Krypto-Fonds-Manager weltweit. Das im Jahre 2017 gegründete Unternehmen verwaltet digitale Vermögenswerte, etwa durch Investments in Derivate und andere Fonds: Erst im Juli eröffnete das Unternehmen einen 190 Millionen US-Dollar großen Bitcoin-Fonds. Nur einen Monat davor eröffnete es einen im Wert von 140 Millionen US-Dollar. Ob diese beiden Kapitalanlagen aber tatsächlich zwei verschiedene und nicht ineinander übergegangen sind, ist nicht zweifelsfrei belegt.

Auch andere Mitgründer von Ripple gingen mit ihren eigenen Coin-Vorräten auf Investitionskurs. Jed McCaleb etwa stößt seit 2014 seine Ripple langsam ab, um den Kurs nicht zu sehr zu beeinflussen. Er verpflichtete sich jedoch unter anderem dazu, in einen gemeinnützigen Fonds einzuzahlen.

Bitcoin-AdaptionStudie: Über 100 Millionen Menschen besitzen Kryptowährungen

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Kryptowährungen sind längst kein Nischenphänomen mehr. Dies belegt zumindest eine Studie des Cambridge Centre for Alternative Finance. Das sind die Ergebnisse.

Wissenschaftler des Cambridge Centre for Alternative Finance haben in ihrer neuesten Studie herausgefunden, dass über 100 Millionen Menschen weltweit Kryptowährungen wie Bitcoin besitzen. Bereits in 2018 führten die Forscher die Global Cryptoasset Benchmarking Study durch. Damals kamen sie auf eine Zahl von 35 Millioenn Krypto-Nutzern.

Genaue Zahlen nur schwer herauszufinden

Allerdings sind die Zahlen der Studie nicht zu 100 Prozent korrekt. So erfasst die Studie nur die Krypto-Nutzer, die auch als solche identifiziert werden können. Selbstgehostete Krypto-Wallets fallen daher schon mal raus. Dabei muss man auch zwischen den tatsächlichen Nutzern und der Anzahl an Accounts unterscheiden. Laut der Studie wurden demnach 191 Millionen Accounts auf Krypto-Börsen eingerichtet.

Insgesamt lässt sich der starke Anstieg der Nutzerzahlen respektive der Krypto-Besitzer auch auf eine bessere Erfassung der Nutzeridentitäten zurückführen. Die Ergebnisse gehen auf Umfragen sowie öffentlich zugänglichen Daten zurück, die aus verifizierten Benutzerdaten und dem durchschnittlichen Anteil der für die Studie erhobenen ID-verifizierten Konten stammen.

Des Weiteren kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Nutzeraktivität in den USA und Europa höher ist als beispielsweise in den Ländern Asiens und Lateinamerikas. So beträgt die durchschnittliche Nutzeraktivität in den westlichen Ländern rund 40 Prozent, während es in Asien nur 16 Prozent und in Lateinamerika 10 Prozent sind.

Sternstunde fürs AutoDaimler will mit Ontology das Fahrerlebnis transformieren

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Der Automobilhersteller Daimler arbeitet mit dem singapurischen Unternehmen Ontology zusammen, um Blockchain-Anwendungen zu entwickeln. Eine erste Lösung stellten die beiden Partner nun vor.

Der Autobauer Daimler und das Blockchain-Unternehmen Ontology haben am 24. September in Singapur verkündet, zusammen die Blockchain-Lösung Welcome Home entwickelt zu haben. Diese basiert auf der MoveX-Plattform. Die Lösung soll das Autofahren persönlicher gestalten und die Aufgabe erleichtern, eigene Daten zu verwalten.

Ontology spezialisiert sich auf digitale Identitäten und Daten. Mit MoveX möchten die beiden Unternehmen „die Erfahrung von Fahrern auf der ganzen Welt transformieren.“ Die verantwortlich zeichnende Daimler Mobility AG Blockchain Factory will etwa ein flüssigeres Wechseln des Autos bewerkstelligen. Durch das Speichern auf der Blockchain können die Nutzer der Lösung deshalb etwa Audiosystem- oder Lichteinstellungen in das neue Auto übernehmen.

Blockchain: Luxus für den Fahrer?

Gerade bei Leihwagen soll das ein schöneres Fahrerlebnis erlauben. Langwierige Registrierungsprozesse möchten die Kooperationspartner so ebenfalls eliminieren. Die Datenmitnahme soll Autofahrern helfen, bisher noch existierende Barrieren, insbesondere bei der Inanspruchnahme verschiedener Autovermietungen, zu überwinden. Der Pressemitteilung zufolge ist ein weiterer Vorteil das einfachere Teilen von Inhalten mit anderen Anwendern der Blockchain-Lösung. Dank der Dezentralität der Technologie sollen die Daten außerdem vor Diebstahl immer sicher sein.

Daimler Mobility arbeitete bisher hauptsächlich daran, die Effizienz von Lieferketten und Hintergrundprozessen zu steigern. In der Autobranche ist das Unternehmen aber nicht das einzige, das sich mit dieser Technologie auseinandersetzt. Beispielsweise kooperieren BMW, General Motors, Honda, Renault und Ford, um eine Blockchain-Lösung als Bezahl- und Identifikationssystem zu entwickeln. Auch Porsche arbeitet an einer Reihe von Blockchain-Anwendungen.

Bitcoin-Befreiungsschlag?BTC-Optionen für eine Milliarde US-Dollar laufen am Freitag aus

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Am Freitag laufen Bitcoin-Optionen im Gesamtvolumen von 1 Milliarde US-Dollar aus.

Dem Bitcoin-Kurs (BTC) könnte ein turbulentes Wochenende bevorstehen. Am Freitag, den 25 September, laufen Bitcoin–Optionen im Gesamtwert von einer Milliarde US-Dollar aus und damit rund die Hälfte aller ausstehenden Optionen.

Open Interest aller Bitcoin-Optionen
Quelle Skew

Das Auslaufen der Kontrakte dürfte frisches Kapital in den Markt spülen. Der Handel mit Bitcoin-Derivaten war in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Auslöser für große Kursbewegungen. Wie die Tradingplattform Hxro in einem Tweet bekannt gab, liegt die Mehrheit der Optionen zwischen 11.000 und 12.000 US-Dollar:

Der Markt gibt Ihnen im Moment effektiv eine 20:1-Chance, dass der Kurs bis zum 25. September bei oder über 11.000 US-Dollar gehandelt wird.

Das Wochenende könnte somit einige Überraschungen für Hodler in petto haben. Aber nicht nur für die größte Kryptowährung. Bei Ethereum (ETH) sind ebenfalls Kontrakte im Wert von 450 Millionen US-Dollar fällig.

Bei Optionen können Händler Bitcoin zu einem zuvor festgelegten Kurs kaufen. Im Gegensatz zu Futures sind Händler jedoch nicht zum Kauf verpflichtet.


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