Decentralized Finance CoinShares startet Krypto-Gold-Index Token

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Valerio Fichera

von Valerio Fichera

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Valerio Fichera

Valerio Fichera studierte Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance & Management und leitete dort die FS Blockchain Initiative. Seit 2017 ist Valerio im Blockchain-Bereich aktiv und war an der Entwicklung von SSI-Lösungen und IoT-Projekten beteiligt. Aktuell legt er seinen Fokus auf NFTs und deren Auswirkungen auf physische Asset-Klassen.

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CoinShares, ein Vermögensverwalter aus London, startet einen Krypto-Gold-Index-Token für institutionelle Anleger.

Das in London ansässige Unternehmen CoinShares ist bekannt für sein börsengehandeltes Bitcoin-Produkt XBT. CoinShares hat bereits den CGI-Token in der Ethereum-Blockchain veröffentlicht. Der CGI-Token (Crypto-Gold-Index-Token) ist ein Index-Token für Krypto- und Gold-Assets. Laut einem veröffentlichten Dokument wurde der CGI-Token in Zusammenarbeit mit dem Imperial College London und Index Coop entwickelt. Index Coop ist das Team hinter dem DeFi-Pulse-Index.

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Der CGI-Token besteht aus zwei gleich gewichteten Krypto-Assets (WBTC, WETH) und einem Gold-Asset (WDGLD). Sprich jeweils 25 Prozent WBTC, WETH und 50 Prozent WDGLD. WBTC (Wrapped Bitcoin) ist ein im ERC-20-Format tokenisierter Bitcoin. Gleiches gilt für WETH (Wrapped Ether) und WDGLD (Wrapped Gold). CoinShares Gold-Token kam schon im Index-Token CGCI zum Einsatz. Dieser wurde erstmals im Mai 2020 veröffentlicht.

Der CGI-Token folgt auf die Veröffentlichung des DeFi-Pulse-Index (DPI) und des DeFi-Index-Fonds von Bitwise Asset Management.

CoinShares öffnet die Pforten zu einer neuen Asset-Klasse

“Indizes bringen Legitimität und einfachen Zugang zu neuartigen Anlageklassen”, sagte CoinShares CEO Danny Masters in einem Interview.

Der Goldman Sachs Commodity Index hat Mitte der 2000er Jahre institutionellen Investoren die Pforten zum Rohstoffmarkt geöffnet – einer bis dato nicht etablierte Anlageklasse.

“Als [institutionelle Investoren] in den Rohstoffraum kamen, wollten sie einen Index. Die Geschichte wird sich wahrscheinlich mit digitalen Assets wiederholen”, fügt CoinShares CEO hinzu.

Der CGI-Token profitiert von der Volatilität des Kryptomarktes. CoinShares orientiert sich dabei an der Shannon-Demmon-Portfoliomethodik.

Das Portfolio gleicht die ursprünglichen Gewichtungen nach einem festgelegten Zeitplan neu aus. Das passiert unabhängig von Auf- oder Abstiegen. Die Methodik hat sich als vorteilhaft gegenüber passiven Anlageprodukten und traditionellen Indizes erwiesen.

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Nach Horror-CrashKraken: Zahlt die Bitcoin-Börse eine Wiedergutmachung?

11 Stunden

Nachdem Ethereum auf Kraken zwischenzeitlich auf 700 US-Dollar gestürzt war, hat die Krypto-Börse nun offenbar mit der Zahlung von Entschädigungen begonnen.

“Auf den Märkten für digitale Vermögenswerte ist es sehr unüblich, Trades rückgängig zu machen” – mit diesen Worten reagierte die Bitcoin-Börse Kraken auf Forderungen von Kunden, die eine Wiedergutmachung für den 22. Februar fordern. An diesem Tag kam es zu erheblichen Verwerfungen am Krypto-Markt – nahezu alle Coins sahen heftige Kursverluste. Das Problem: Auf Kraken waren einige Assets – darunter Ether (ETH) und Cardano (ADA) – deutlich stärker im Kurs gefallen als auf anderen Handelsplätzen. ETH rutschte kurzfristig sogar auf ein Tief von 700 US-Dollar (USD). In Verbindung mit dem Umstand, dass es in diesem Zeitraum teilweise zu Problemen beim Login und der Verfügbarkeit der Kraken-API gekommen war, hat das für Unmut bei den Anlegern gesorgt.

Kraken Crash: Meldungen von einzelnen Wiedergutmachungen tauchen auf

Nun kursieren im Netz die Aussagen einiger Kraken-Kunden, die von einer Teilkompensation für ihre Trading-Verluste berichten. Danach hat die Bitcoin-Börse diversen Tradern Angebote zur Schadensbegrenzung unterbreitet. Die Höhe der angebotenen Entschädigung fällt dabei unterschiedlich aus. Manche Nutzer berichten einem Bericht von New Money Review zufolge von einer Wiedergutmachung in Höhe von 50 Prozent ihres Verlusts. Andere geben an, mit geringeren Beträgen abgespeist worden zu sein. Das Spektrum erstreckt sich dabei von 15 bis 40 Prozent.

Mittlerweile hat sich Jesse Powell zu der Wiedergutmachungs-Aktion geäußert. Auf Twitter erklärte der Kraken CEO, dass größere Fälle individuell beleuchtet würden. Bei kleineren Beträgen solle die Wiedergutmachung automatisiert erfolgen.

Die Beträge basieren auf dem, was sie erhalten hätten, wenn die Preisuntergrenze so hoch gewesen wäre wie an einer anderen Exchange. In der Regel werden 80-100 % davon gutgeschrieben, eine Kombination aus Cash und Gebühren.

Kraken CEO Jesse Powell via Twitter

Die Bitte um nähere Informationen zu den Bedingungen für eine Entschädigung blieb vonseiten Kraken zu Redaktionsschlus unbeantwortet.

Auskunftsfreudiger zeigte sich indes Johannes Schmitt, Krakens Director of Banking and Payments, in der aktuellen Ausgabe des Kryptokompass – dem ersten Börsenbrief für digitale Assets.

Kommt da bald mehr?Google Finance integriert Kryptowährungen

13 Stunden

Dem Hype um Kryptowährungen kann sich auch Google nicht verweigern. Nun listet der Tech-Riese auf seiner Finanz-Applikation “Google Finance” auch die Kurse verschiedener Kryptowährungen.

Neben konventionellen Aktien- und Währungskursen zeigt die Finanz-Applikation von Google nun auch Kursentwicklungen von Kryptowährungen an. Nutzer der Dienstleistung können nun verschiedene Kursverläufe von digitalen Assets nachverfolgen, unter anderem Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash. Ob noch weitere Kryptowährungen bei Google Finance gelistet werden, ist bisher unklar, auszuschließen ist es jedoch nicht. Eine Suche nach Handelspaaren der Token von Cardano (ADA) und Polkadot (Dot) lieferten keine Ergebnisse. Gibt man das Handelskürzel für Ripple (XRP) ein, verweist die Finanzseite auf den Ripple XRP Liquid Index, der an der NASDAQ handelbar ist.

Klar ist: Google setzt mit der Implementierung der Kryptowährungen ein wichtiges Signal in Richtung Massenadaption. Ob der Mutterkonzern Alphabet auch selbst aktiv wird und Tesla, MicroStrategy, Square und Co. mit einem eigenen Bitcoin-Investment folgt, bleibt abzuwarten. BTC-ECHO stellte zuletzt das Gedankenspiel an, was passieren würde, wenn große NASDAQ-Konzerne ihre gesamten Barvermögen in Bitcoin investieren würden. Anlass dazu gab das Softwareunternehmen MicroStrategy, dass diesen Schritt bereits Ende letzten Jahres vollzog.

Der Google-Dachkonzern Alphabet könnte mit seinen 17,5 Milliarden US-Dollar Barvermögen unter aktuellen Marktbedingungen (BTC-Kurs von 47.423 US-Dollar, bei 18,62 Millionen Bitcoin in Umlauf, Stand: 01. März 2021) rund 369.019 BTC kaufen und sich so 1,98 Prozent der derzeitigen Umlaufmenge sichern.

Bitcoin-Rücklagen bei Google eher unwahrscheinlich

Zwar ist es unwahrscheinlich, dass Google und andere große NASDAQ-Riesen ihre komplette Cash-Rücklage in Bitcoin parken. Ein generelles Investment kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Zudem ist der “Corporate Bitcoin Standard” ein durchaus realistisches Szenario. Laut der Website Bitcointreasuries.org liegen bereits über 6 Prozent aller BTC auf Wallets, die entweder zu einem Unternehmen oder einem ETF-ähnlichen Anlageprodukt zählen. Allen voran ist hier der Bitcoin-Trust von Grayscale hervorzuheben. Mittlerweile “hodlt” Grayscale 649.130 BTC – über 3 Prozent der Gesamtversorgung.

Optimismus für ETHInvestment-Gigant investiert in ein besseres Ethereum

2 Tagen

Der Großinvestor Andreesen Horowitz hat sich an einer vielversprechenden Skalierungs-Lösung für Ethereum beteiligt.

Dass Ethereum aus allen Nähten platzt, ist nicht neu. Doch durch die aufkommende Konkurrenz durch die Binance Smart Chain und andere Smart-Contract-Plattformen befindet sich der First Mover zunehmend unter Zugzwang. Hohe Netzwerkgebühren und niedriger Transaktionsdurchsatz – das kann auf Dauer nicht gut gehen. Bis Ethereum 2.0 mit all seinen geplanten Skalierungs-Lösungen wie Proof of Stake und Sharding an den Start geht, können noch einige (Krypto-)Winter ins Land ziehen. Schon heute wird deshalb an Lösungen geforscht, auch die aktuelle Ethereum Blockchain mit ausgelagerten Skalierungslösungen zu entlasten.

Andreesen Horowitz investiert in die Skalierung von Ethereum

Andreesen Horowitz hat sich nun ebenfalls der Problematik angenommen. Der Wagniskapital-Geber hat sich als Lead Investor an einer 25 Millionen USD schweren Finanzierungsrunde für das Start-up Optimism beteiligt. Optimism erforscht eine Technologie namens ZK Rollups, die eine Lösung für den Gebührenwucher bei Ethereum bieten könnte.

Wir haben viel Zeit damit verbracht, uns verschiedene Ansätze und Teams anzusehen, die Layer 2 aufbauen, und heute freuen wir uns, bekannt geben zu können, dass wir eine 25-Millionen-Dollar-Investition der Serie A in Optimism leiten. […] Das außergewöhnliche Team von Optimism, die sorgfältig konzipierte Entwicklererfahrung, die großen Skalierungsvorteile, die jahrelange Forschung und Erprobung und die vollständige Kompatibilität machten es zur naheliegenden Wahl,

argumentiert Andreesen Horowitz in einer entsprechenden Pressemitteilung. Optimism führt zur Zeit einen Soft Launch seiner Layer-2-Lösung Optimistic Ethereum durch. Dass das Projekt im Zeitplan bleiben konnte, ist unter anderem dem legendären Hacker George Hotz zu verdanken. Er hat spontan den Compiler geschrieben, der die Ethereum Virtual Machine mit der Optimistic Virtual Machine kompatibel macht. Wie es dazu kam, lässt sich in einem sehr lesenswerten Tweet-Storm nachvollziehen.

Kein kleiner FischBitcoin-Börse Kraken: Unternehmensbewertung bei 10 Milliarden US-Dollar

3 Tagen

Die Krypto-Börse Kraken befindet sich in Gesprächen über eine neue Finanzierungsrunde. Neueste Unternehmensbewertungen sehen die Exchange bei einem Wert von 10 Milliarden US-Dollar.

Wie aus Berichten von Bloomberg hervorgeht, befindet sich Kraken in Gesprächen mit investitionswilligen Kapitalgebern. Darunter sind Top-Investoren wie Fidelity, Tribe Capital und General Atlantic. Allgemeine Schätzungen gehen von einer Finanzierung aus, die das Unternehmen mit 10 Milliarden bewertet. Je nach Kapitalgeber wird der Unternehmenswert aber auf bis zu 20 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das teilen anonyme Quellen mit, die Bloomberg zitiert.

In 2019 nutzte Kraken die Investitionsplattform Bank to the Future, um 13,5 Millionen US-Dollar von mehr als 2.000 Kapitalgebern einzusammeln. Damals lag der Unternehmenswert jedoch noch bei rund 4 Millionen US-Dollar.

Kopf-an-Kopf-Rennen mit Coinbase

Die Meldungen zur neuen Finanzierungsrunde von Kraken kamen inmitten der Vorbereitungen des Börsengangs von Coinbase. Basierend auf dem Handel mit privat gehaltenen Anteilen, beläuft sich der Marktwert von Coinbase indes auf etwa 100 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Vielfaches der Bewertung vom Konkurrenten.

Laut Marktdaten von CoinMarketCap erreicht Kraken ein Handelsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar in 24 Stunden. Im selben Zeitraum verarbeitet Coinbase ein Volumen von 3.85 Milliarden US-Dollar. Gemessen daran scheint die Coinbase-Bewertung unverhältnismäßig. Am 22. Februar erreichte Kraken ein Tagesvolumen von 4 Milliarden US-Dollar und damit sogar ein höheres Handelsaufkommen als Coinbase.

Rechtliche Probleme werfen Schatten

Dass die Börse kurzzeitig Konkurrenten Coinbase überholte, kommt mit einem bitteren Beigeschmack. Eine maßgebliche dafür Rolle spielt der Krypto-Crash der vergangenen Woche. Am Montag, den 22. Februar, wurde Ether zeitweise zu einem Preis von 700 US-Dollar gehandelt. Zeitgleich lag der Preis auf anderen Plattformen jedoch nur bei 1.300 US-Dollar. Das führte zu großen Arbitragemöglichkeiten und kaskadierender Liquidation auf Kraken. Bis die Preisineffizienzen ausgeglichen waren, war eine ganze Reihe von Margin-Trader geprellt. Viele seiner Benutzer drohten daher mit rechtlichen Schritten. Trotz des Verlangens betroffener Nutzer, hat Kraken angegeben, keine Rückerstattungen der Verluste vorzunehmen.

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