Huobi goes DeFi Blockchain-Riese plant Millionen-Investments in DeFi

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Die H0oubi Group möchte mit einer neuen Abteilung das globale DeFi-Ökosystem ausbauen – und will sich das einiges kosten lassen.

Die Betreiberin der BitcoinBörse Huobi hat eine Abteilung zur Förderung von dezentralen Finanzdienstleistungen (DeFi) eingerichtet. Dazu widmet sich das „Huobi DeFi Lab“ drei Bereichen:

  • Erforschung der zugrunde liegenden Finanztheorien und -technologie
  • Investitionen in und Förderung von DeFi-Projekten
  • Mit ausgewählten Projekten das gesamte DeFi-Ökosystem fördern
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Huobi reagiert damit auf die wachsende Beliebtheit von DeFi-Plattformen, die vor allem in der ersten Jahreshälfte von 2020 deutlich an Fahrt aufgenommen haben:

In den letzten zwei Jahren waren wir Zeugen der Geburt und des exponentiellen Wachstums von DeFi. Die Breite, Tiefe und Geschwindigkeit der Innovationen sind in der Geschichte der Menschheit beispiellos. Es ist aufregend zu sehen, wie die Macht der erlaubnislosen Wirtschaft im globalen Maßstab entfesselt wird.

ist sich Sharyn Wu, Chief Investment Officer von Huobi sicher. Wu räumt jedoch auch ein, dass auf dem Weg zum DeFi-Durchbruch noch einige Steine ihrer Räumung harren:

Es gibt jedoch noch viele Probleme, die auf theoretischer und technischer Ebene gelöst werden müssen. Es gibt auch noch viel Aufklärungsarbeit für Investoren zu leisten, um Krypto und DeFi zu den Mainstream-Benutzern zu bringen. Da DeFi noch in den Kinderschuhen steckt, braucht es gemeinsame Anstrengungen der globalen Gemeinschaft, um den Space gemeinsam aufzubauen und zu vergrößern.

Für das DeFi Lab, das bislang nur vier Mitarbeiter zählt, plant die Huobi Group zig Millionen US-Dollar ein.

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Hedgefonds-SchreckGameStop-Aktie schießt um über 200 Prozent in die Höhe

58 Sekunden

Der Hedgefonds-Schreck Gamestop meldet sich mit einer Kursexplosion zurück. An der New York Stock Exchange schloss die Gamestop-Aktie am 24. mit einem Plus von 103 Prozent bei 91,71 US-Dollar. Doch damit war die Rallye noch nicht beendet.

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Die GameStop-Pumper haben wieder zugeschlagen: Nachdem GME den 24. Februar an der NYSE bereits eine Kursverdoppelung erzielen konnte, hält die Rallye im nachbörslichen Handel weiter an. In unseren Breitengraden hat die Aktie bereits eine Kursverdreifachungung erreicht. Auf XETRA, dem elektronischen Handelsportal der Frankfurter Börse, wird die Aktie des Spiele-Anbieters (GS2C) zu Redaktionsschluss bei 157 US-Dollar (rund 130 Euro) gehandelt.

Gamestop-Kurs (GS2C) auf XETRA. Quelle: TradingView

Einen derartigen Pump hat es bei Gamestop zuletzt Ende Januar gegeben. Damals koordinierten Amateur-Trader über das Reddit-Formum r/wallstreetbets konzertierte Käufe der GME-Aktie.

Charlie Munger kritisiert Pump-Mentalität

Im Zuge des Pumps mussten Hedgefunds, die auf einen fallenden Kurs gewettet hatten, Milliardenverluste hinnehmen. Auch diesmal ist der GameStop-Pump ein heiß diskutiertes Thema auf r/wallstreetbets. Derweil sind es erneut vor allem Vertreter der Geld-Elite, die wenig Verständnis für das Gebaren der Kleinanleger aufbringen können.

Es ist wirklich dumm, eine Kultur zu haben, die derartiges Glücksspiel in Aktien von Leuten fördert, die die Denkweise von Rennbahn-Zockern haben,

zitiert beispielsweise die Nachrichtenagentur Reuters Charlie Munger (97), einen langjährigen Geschäftspartner von Investoren-Legende Warren Buffett.

GameStop trennt sich von CFO

Am 23. Februar hat Gamestop überdies den Rücktritt von Chief Financial Officer (CFO) Jim Bell verkündet. Man suche nun nach einem CFO, der “über die Fähigkeiten und Qualifikationen verfügt, die Transformation von GameStop zu beschleunigen”, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Unternehmens.

StablecoinsEuropäische Zentralbank fordert das letzte Wort

3 Stunden

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat der EU-Kommission ihre offizielle Einschätzung zur Krypto-Regulation mitgeteilt. Im Vordergrund steht die Entscheidungsmacht über Facebooks Diem und vergleichbare Stablecoins.

Bereits im vergangenen September legte die EU ein eigenes Regelwerk für den Umgang mit Kryptowährungen vor. Für die Herausgeber von Stalbecoins waren darin strenge Kapital- und Liquiditätsanforderungen vorgesehen. In einer amtlichen Rechtsmeinung vom 19. Februar bezog die Europäische Zentralbank (EZB) dazu nun Stellung. Laut Reuters fordert die Finanzinstitution ein Vetorecht auf die Zulassung von Stablecoins. Demnach sollte:

die Beurteilung einer potenziellen Bedrohung für die Durchführung der Geldpolitk und des reibungslosen Funktionierens der Zahlungssysteme in die ausschließliche Zuständigkeit der EZB fallen.

Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank stellen Stablecoins ein potenzielles Risiko für die Zahlungssicherheit in der Eurozone dar. Neben strikten Kontrollen fordert die Zentralbank deshalb, dass die Herausgeber ausreichend gegen einen möglichen Bank Run abgesichert sind. Sie müssen dafür über signifikante Bargeldreserven verfügen.

Am Krypto-Regelwerk der EU möchte die Zentralbank ebenfalls etwas ändern. Das Gesetz soll nach ihrem Willen festhalten, dass die Meinung der europäischen Behörden in Stablecoin-Fragen für nationale Entscheidungsträger bindend ist.

Europäische Zentralbank entwickelt eigene digital Währung

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, zählt in puncto Kryptowährungen eher zu den mahnenden Stimmen. Kryptowährungen attestierte sie zwar ein grundsätzliches Innovationspotenzial, Stablecoins benannte sie im vergangenen November aber als mögliche Gefahr für die staatliche Währungssouveränität. Jüngst erteilte Lagarde der Nutzung von Bitcoin als Reservewährung eine Absage.

Trotzdem arbeitet die Europäische Zentralbank an einer eigenen digitalen Zentralbankwährung. Der digitale Euro geht in den nächsten vier Jahren an die Startlinie. Von den Krypto-Regelungen der EU ist das geplante CBDC selbstverständlich ausgenommen.

#LaserRayUntil100KLaseraugen auf Twitter: Was bedeutet der Bitcoin-Trend?

19 Stunden

Michael Saylor hat es getan, Justin Sun hat es getan und auch Tyler Winklevoss konnte es nicht lassen: Auf sämtlichen Twitter-Kanälen zieren Laseraugen die Konterfeie prominenter Krypto-Persönlichkeiten. Was hat es mit dem Trend auf sich?

Seit einigen Tagen nun sind die Laseraugen immer häufiger auf den Twitter-Profilen bekannter Bitcoin-Persönlichkeiten zu finden. Neben Justin Sun, Nic Carter, Anthony Scaramucci, den Zwillingen Tyler und Cameron Winklevoss und Michael Saylor war auch Elon Musk zwischenzeitlich mit von der Partie. Der Tesla-Chef hat sein Profilbild zwar wieder gewechselt, der Laseraugen-Trend ist dennoch omnipräsent.

Kollektive Bitcoin-Werbeaktion

Losgetreten wurde der Trend vermutlich von der US-Senatorin Cynthia Lummis. Die bekennende Bitcoin-Hodlerin hatte einen im November einen Tweet aufgesetzt, der wahrscheinlich als Vorlage für den Trend gilt. Zu sehen ist Lummis, aus deren Augen Laserstrahlen in Richtung des Senatshaus-Emblems scheinen, über dem das Bitcoin-Symbol erstrahlt.

Seitdem der BTC-Kurs die 50.000er Marke durchbrochen hat, verbreiten sich die Laser-Augen unter dem Hashtag #LaserRayUntil100K wie ein Lauffeuer auf Twitter. Durch die Aktion soll sich Bitcoin seinen Weg in den Mainstream bahnen. Wie dem Hashtag bereits zu entnehmen ist, soll die Aktion erst bei einem Bitcoin-Wechselkurs von 100.000 US-Dollar enden.

Einzig der Binance-Chef hat sich die Augen noch nicht verpassen lassen. Auf Twitter lieferte Changpeng Zhao (CZ) jedoch die Entschuldigung:

Das Laser-Augen-Ding hat nicht funktioniert, zumindest nicht bei mir. Wir haben Daten, um es zu beweisen.

Nachschlag, bitte!90.000 BTC: MicroStrategy kauft Bitcoin für eine Milliarde US-Dollar

20 Stunden

Kaum ein Tag, an dem MicroStrategy kein Bitcoin Investment in die Welt posaunt. Das Softwareunternehmen nutzte den schwachen BTC-Moment für erneute Nachkäufe.

MicroStrategy wird nicht satt. Kaum dreht der BTC-Kurs nach Süden, da verkündet das börsennotierte Unternehmen einen Nachschlag. Laut einer Pressemeldung hat das Unternehmen weitere 19.452 Bitcoin erworben.

MicroStrategy und der Heißhunger nach Bitcoin

Das Investment hat sich das Unternehmen einiges kosten lassen. Insgesamt legte MicroStrategy rund 1,026 Milliarden US-Dollar in bar auf den Tisch. Der durchschnittliche Einkaufspreis lag demnach bei 52.765 US-Dollar pro Bitcoin, einschließlich Gebühren.

Somit belaufen sich die Bestände auf nunmehr 90.531 BTC, für die MicroStrategy insgesamt knapp 2,171 Milliarden US-Dollar aufgebracht hat. Ein lohnendes Geschäft: Im Schnitt hat das Unternehmen 23.985 US-Dollar pro Coin gezahlt. Das Unternehmen hat sein Investment also bereits mehr als verdoppelt.

MicroStrategy CEO Michael Saylor zeigt sich entsprechend euphorisch und erklärte die BTC-Einkaufspolitik sogleich als wesentliche Unternehmensstrategie.

Das Unternehmen hält nun über 90.000 Bitcoins, was unsere Überzeugung bekräftigt, dass Bitcoin als die am weitesten verbreitete Kryptowährung der Welt als zuverlässiges Wertaufbewahrungsmittel dienen kann. Wir werden weiterhin unsere Strategie verfolgen, Bitcoin mit überschüssigem Bargeld zu erwerben, und wir können von Zeit zu Zeit, abhängig von den Marktbedingungen, Schuldverschreibungen oder Aktien im Rahmen von Kapitalbeschaffungstransaktionen ausgeben, mit dem Ziel, den Erlös für den Erwerb weiterer Bitcoin zu verwenden.

Nicht nur MicroStrategy nutzte indes den kurzen BTC-Rücksetzer. Auch Zahlungsdienstleister Square hat die günstige Gelegenheit für Nachkäufe genutzt, wie BTC-ECHO berichtete. Den BTC-Großeinkauf kündigte MicroStrategy bereits am 16. Februar mittels einer Pressemitteilung an.

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