Millionen-Investment Österreichische Bitcoin-Börse Bitpanda expandiert nach Polen

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Jacob Gleiss

Jacob Gleiß studiert seit 2018 Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW in Berlin. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Zusammenpassende Puzzle-Teile in den Farben Östereichs und Polen,

Quelle: Shutterstock

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Die österreichische Krypto-Handelsplattform Bitpanda gab bekannt, einen neuen Technologie-Hub in Polen aufzubauen. Hintergrund ist eine Unternehmensvergrößerung durch das Schaffen neuer Arbeitsplätze.

Am 16. Dezember kündigte Bitpanda in einem Tweet an, mindestens zehn Millionen Euro in das neue Zentrum für Technologie und Innovation in Krakau zu investieren. Bereits jetzt zählt die österreichsiche Bitcoin-Börse 1,5 Millionen Nutzer, die Bitcoin und Ethereum sowie Gold und andere Edelmetalle auf der Plattform handeln können.

Bei der Wahl des Standortes ging es weniger um ein spezifisches Land, als um eine geeignete Stadt, erklärte Eric Demuth, CEO des Unternehmens:

Der Schlüssel waren nicht spezifische Kosten- oder Steuerpräferenzen, sondern der Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern, Universitäten und die Möglichkeit, ein technologisches Ökosystem zu schaffen.

Kompetenz steht im Vordergrund

Ein weiterer Vorteil des Standortes Krakau sei die relative Nähe zu Bitpandas Hauptsitz in Wien. Dort sind momentan 280 Mitarbeiter aus 44 unterschiedlichen Ländern angestellt. Diese Zahl soll nun bald mehr als verdoppelt werden. Das Unternehmen plant im Jahr 2021 ungefähr 300 weitere IT-Ingenieure und Programmierer einzustellen. Für viele polnische Arbeitnehmer könnte dieser Schritt des Unternehmens eine Chance darstellen. Auch Demuth zeigt sich zuversichtlich, qualifizierte Fachkräfte aus der Region einzustellen. Er betonte jedoch auch, dass potenzielle Mitarbeiter nicht nach ihrem Ursprung, sondern nach ihren Kompetenzen beurteilt werden:

Wir leben in einer Zeit, in der der Trend zur Fernarbeit immer beliebter wird, aber wir sind der Überzeugung, dass das Unternehmen, unterstützt durch die Erfahrungen vieler Menschen, mit denen wir sprechen, besser funktioniert, wenn Menschen miteinander in Kontakt stehen, sprechen, ihre eigene Arbeitskultur schaffen und ein Bier trinken können.

Eine kohärente Organisationskultur sei für schnellwachsende Unternehmen von hoher Bedeutung, erklärte er weiter. Das Unternehmen hat auf seiner Website schon jetzt Versionen in polnischer Sprache eingeführt. Laut Bitpanda sei die Investition in das Zentrum nur der erste Schritt von vielen. Erst vor Kurzem erhielt das Unternehmen 52 Millionen US-Dollar aus einer Serie-A-Finanzierungsrunde. Das neue Team des Zentrums für Technologie und Innovation wird indes von Christian Trummer, dem Chief Technology Officer von Bitpanda, geleitet.

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Unser Ziel ist es, Barrieren für individuelle Investitionen zu beseitigen, die Nutzer aufzuklären und die Investmentplattform erster Wahl zu werden,

kommentiert der Bitpanda CTO das Expansionsvorhaben.

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Chamath PalihapitiyaBitcoin-Milliardär Chamath Palihapitiya will Gouverneur von Kalifornien werden

6 Stunden

Der CEO der Risikokapitalgesellschaft Social Capital, Chamath Palihapitiya ließ vor kurzem verlauten, dass er für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien kandidieren möchte. Der ehemalige Facebook-Manager kaufte in der Vergangenheit ungefähr eine Million Bitcoin.

Gestern, am 26. Januar 2021 äußerte dich der Milliardär und Bitcoin-Befürworter bezüglich der Wahlen in Kalifornien via Twitter. In einem Tweet postete er neben den Worten “it’s on” den Hashtag #RecallGavinNewsom. Der Hashtag bezieht sich auf den aktuellen Gouverneur. Ziel der Verbreitung des Hashtags ist es, eine Abwahl Newsoms zu bewirken und damit noch in diesem Jahr eine neue Sonderwahl zu erzwingen. Sollten bis zum 17. März dieses Jahres 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt werden, würde die Abwahl tatsächlich stattfinden. Bereits jetzt wurden schon über 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt, sodass eine Neuwahl des Gouverneurs als nicht allzu unwahrscheinlich einzuordnen ist.

Sollte es nicht gelingen, 1,5 Millionen Unterschriften zu sammeln, so könnte Palihapitiya erst im nächsten Jahr an den Wahlen teilnehmen. Der Bitcoin-Milliardär besitzt eine eigene Website. Auf dieser veröffentlichte er bereits zum jetzigen Stand einige Amtsversprechen, die er im Falle einer Wahl umsetzen will. Neben einer Erhöhung der Lehrergehälter und der Abschaffung von Studentendarlehen spricht er sich für massive Steuersenkungen aus. Des Weiteren sei ihm wichtig, dass der Staat Kalifornien auch weiterhin seinen Status als Zentrum der Technologie in den USA beibehält:


Machen wir Kalifornien zum globalen Zentrum aller Tech- und Klimajobs, indem wir unsere Anreize neu ausrichten, anstatt sie wegzuschieben.

Palihapitiya setzt auf Bitcoin

Am 7. Januar 2021 führte Palihapitiya ein Interview mit CNBC. Darin beschrieb er BTC als Sicherheit gegen die Schwankungen des regulierten Marktes:

Nur für den Fall, dass wir wirklich eine Art Versicherung brauchen, die wir unter unserem Kissen behalten können, die uns Zugang zu einer nicht korrelierten Absicherung verschafft.

Palihapitiya, der bereits im Jahr 2013 in Bitcoin investierte, behauptete, dass er zu einem gewissen Zeitpunkt in Besitz von ungefähr fünf Prozent aller Bitcoins gewesen sei. Damals befand sich der BTC-Kurs bei etwa acht US-Dollar. Der Bitcoin-Milliardär ist der Meinung, dass der BTC-Kurs in den kommenden fünf bis zehn Jahren auf 200.000 US-Dollar ansteigen könnte.

99.999.980 XRPRipple – anonyme Person überweist fast 100 Millionen XRP an Coinbase

1 Tag

Vor kurzem gab der Krypto-Tracking-Dienst Whale Alert bekannt, dass eine anonyme Person fast 100 Millionen XRP an die Krypto-Börse Coinbase überwiesen haben soll.

Am 26. Januar 2021 veröffentlichte Whale Alert die Nachricht via Twitter. Demnach hätte ein anonymer Nutzer XRP im Wert von unglaublichen 26.766.003 Millionen US-Dollar an Coinbase überwiesen. Eine technische Analyse hätte jedoch ergeben, dass es sich bei der Donation um eine interne Transaktion gehandelt habe, also einer Transaktion zwischen zwei Coinbase-Wallets.

Bereits vor Bekanntwerden einer möglichen internen Transaktion ließ die Nachricht einige Twitter-Nutzer aufhorchen. Vielen von ihnen kam die anonym eingegangene Überweisung merkwürdig vor. Twitter-Nutzer Austin Edwards äußerte sich wie folgt:

Das macht keinen Sinn …

Ende vergangenen Jahres verklagte die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC Ripple und stufte XRP als Wertpapier ein. Damals mussten sich CEO Brad Garlinghouse und der ehemalige CEO und Mitbegründer Chris Larsen, wegen des Verkaufs von XRP als nicht registriertes Wertpapier verantworten. BTC-ECHO berichtete zu den Vorfällen. Eine Woche später erhielt Coinbase ebenfalls eine Klage der SEC, da die Börse illegale XRP-Verkäufe zugelassen und daraus Profit geschlagen hätte.

Viele stellen sich seitdem die Frage, ob die Anklage das Aus für die Kryptowährung bedeuten könnte, da es besonders für US-Amerikaner immer schwieriger werden dürfte, einen Handelsplatz für XRP zu finden. Trotz der Anklage gegen Ende des vergangenen Jahres konnte Ripple 2020 ungefähr drei Millionen Transaktionen verzeichnen. Dies entspricht einem fünffachen Wachstumsvolumen gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür sei die sogenannte On-Demand-Liquiditätslösung (ODL) von Ripple, die für 2,4 Milliarden US-Dollar des Gesamtvolumens zuständig sei. Die größte XRP-Nachfrage befindet sich laut RippleNet GM Asheesh Birla zurzeit im asiatischen Raum. Für das Jahr 2021 hat sich Ripple als Ziel gesetzt, Transaktionen zusätzlich mit B2B-Transaktionen und E-Commerce-Zahlungen durchzuführen.

Bye-bye WhatsAppSignal: Messenger vor Krypto-Integration?

2 Tagen

Messaging-Dienste und Kryptowährungen: Was auf dem Papier schon allein wegen des Anonymitätsgebots zusammenpasst, hat bislang in der Praxis keine Erfolgsgeschichte schreiben können. Mit der in Diem umgetauften Kryptowährung beißt Facebook bei den Regulatoren bis heute auf Granit. Umso überraschender erscheinen da die Gerüchte, die sich um den neuen Stern am Messaging-Himmel ranken: Signal.

Neben den altbekannten Messaging-Diensten WhatsApp oder Telegram erlebt der anonymisierte Messenger Signal zurzeit einen Hype. Wie Platfomer-Redakteur Casey Newton aus internen Quellen erfahren haben will, sind die Nutzerzahlen in nur einem Monat von 20 auf aktuell 40 Millionen gestiegen. Das Wachstum sei in erster Linie auf neue Richtlinien bei der Konkurrenz WhatsApp zurückzuführen. Dabei wurden WhatsApp-Nutzer vor ein Ultimatum gestellt. Stimmten sie den Richtlinien, die Unternehmen künftig erlauben, Nachrichten an die Nutzer zu senden, in einer ursprünglichen Version nicht bis zum 8. Februar zu, sollte die App deaktiviert werden.

Obwohl Facebook das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen bereits auf Mai verschoben hat, löste der Schritt eine Welle der Empörung aus. Nutzer weichen seither vermehrt auf Alternativen aus, bei denen das Anonymitätsgebot noch großgeschrieben wird – so wie bei Signal.

Einen weiteren Wachstumsschub dürfte die Signal App erleben, wenn sich bewahrheitet, was zurzeit noch als Gerücht die Runde macht. Denn angeblich werde im Hintergrund die Integration von Kryptowährung in den Messaging-Diensten vorbereitet. Obwohl von offizieller Seite noch dementiert, spreche Casey Newton zufolge die Personalie Marlinspike, CEO von Signal Messenger LLC, dafür.

Marlinspike hat als Berater für MobileCoin gedient, eine Kryptowährung, die auf der Stellar-Blockchain aufgebaut ist und Zahlungen einfach und sicher machen soll – und potenziell unmöglich zu verfolgen.

Die Krypto-Integration sei demnach die logische Konsequenz. Obwohl Marlinspike noch abwiegelt und lediglich einräumt, dass “design explorations” mit einer möglichen Krypto-Anbindung durchgeführt wurden, sollen ehemalige Mitarbeiter gegenüber Newton konkrete Pläne bestätigt haben. So sollen in den letzten Quartalen bereits erhebliche “Engineering-Ressourcen” für die MobileCoin-Integration aufgebracht worden sein. Was an den Gerüchten dran ist, wird sich wohl in den kommenden Monaten zeigen.

Positiver AusblickDie Bank of Singapore lobt Bitcoin als das neue Gold

2 Tagen

Die zur OCBC Bank gehörige Bank of Singapore äußert sich optimistisch in Bezug auf die Kryptowährung Bitcoin.

Die Bank of Singapore, eine Private-Banking-Tochter der OCBC Bank, hat sich optimistisch in Bezug auf Kryptowährungen geäußert. Sie hätten mittel- bis langfristig durchaus das Potenzial, Gold als Wertaufbewahrungsmittel zumindest teilweise zu ersetzen. Dies geht aus einer von National News zitierten Studie hervor. Doch es gebe durchaus noch Verbesserungsbedarf was die Sicherheit und die Regularien angeht.

Erstens brauchen Investoren vertrauenswürdige Institutionen, um digitale Währungen sicher halten zu können. Zweitens muss sich die Liquidität deutlich verbessern, um die Volatilität auf ein überschaubares Maß zu reduzieren

, so Mansoor Mohi-uddin, Chefvolkswirt der Bank of Singapore.

Als Vorteile von Kryptowährungen nennt Mohi-uddin, dass sie im Vergleich zu Edelmetallen einfacher zu bewegen und zu lagern seien. Andererseits sei die Diebstahlgefahr etwa durch Hacker größer. Als Ersatz für Fiatgeld taugen Bitcoin & Co. nicht, so der Bank of Singapore-Analyst. Dies liege jedoch nicht an ihnen selbst, sondern eher an den Nationalbanken, die an der Bedeutung ihrer Währungen festhalten wollten. 

Regierungen sind sehr vorsichtig gegenüber jeder Technologie, die potenziell nationale Währungen verdrängen könnte. Dies würde die Fähigkeit der politischen Entscheidungsträger einschränken, während Wirtschaftskrisen Geld zu drucken.

Genau dieser Grund – nämlich das steigende Mißtrauen gegenüber dem Zustand der gegenwärtigen Geldordnung – trägt aber zweifellos zur steigenden Beliebtheit der Kryptowährungen bei.

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