Anklage mit Substanz?BitMEX mit Vorwürfen der Geldwäsche und Manipulation konfrontiert

Schlagzeile
Jetzt anhören
Redaktion

von Redaktion

Am · Lesezeit: 1 Minute

Redaktion

Redaktion BTC-ECHO

Teilen
Amerikanische Flagge im Hintergrund und Hammer des Richters

Gegen die Bitcoin-Futures-Börse BitMEX, HDR Global Trading Limited sowie ABS Global Trading wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Den Co-Foundern Arthur Hayes, Ben Delo und Samuel Reed wird Geldwäsche sowie Manipulation vorgeworfen.

Am vergangen Samstag, den 16. Mai, wurde am U.S. District Court for the Northern District of California ein Gerichtsverfahren eröffnet, das BitMEX verschiedener illegaler Aktivitäten beschuldigt. Konkret lautet der Vorwurf, dass BitMEX konzipiert wurde, um sich an illegalen Aktivitäten wie Erpressung, Geldwäsche und Marktmanipulation zu beteiligen und den Angeklagten „illegale Gewinne in Milliardenhöhe“ zu erwirtschaften.

Ankläger mit Beigeschmack?

Hinter den Beschuldigungen steckt die Kanzlei BMA LLC, die in der Vergangenheit schon öfter gegen Krypto-Firmen vor Gericht gezogen ist. Laut Aussagen von BitMEX, die dem englischsprachigen Krypto-Magazin TheBlock vorliegen, sollen derartige Anklagen gegen Krypto-Unternehmen System haben. Die Beschuldigten sehen sich daher vollkommen zu unrecht beschuldigt.

Es handelt sich hierbei nicht um die einzige Rechtsstreitigkeit im Hause BitMEX. So liegt eine weitere Klage im Bundesstaat Kalifornien gegen die Krypto–Börse vor.


Teilen
Teilen
Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

BTC-AdaptionSquare Cash App: Über 800 Millionen US-Dollar Umsatz mit Bitcoin

3 Stunden

Die Quartalszahlen von Square belegen ein rasantes Wachstum der Handelsaktivitäten mit Bitcoin.

Angesichts der jüngsten Quartalszahlen von Square dürften sich Investoren die Hände reiben. Mit einem Gesamtumsatz von 1.92 Milliarden US-Dollar in Q2 2020 konnte das zweite Standbein von Twitter-CEO Jack Dorsey den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent steigern. Der Bruttoertrag hat sich im Vergleich um 28 Prozent auf 597 Millionen US-Dollar erhöht. Allen voran die Cash App mit Bitcoin-Integration erfreut sich demnach wachsender Beliebtheit:

Cash App erwirtschaftete im zweiten Quartal 2020 einen Bitcoin-Umsatz von 875 Millionen US-Dollar und einen Bitcoin-Bruttogewinn von 17 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 600 Prozent beziehungsweise 711 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Square Quartalsbericht.

Die Square-Aktie reagierte entsprechend und legte im heutigen Handelsverlauf um über 5 Prozent zu.

Der Kauf und Verkauf sowie Handel mit Bitcoin ist seit 2017 in der Cash App integriert und so etwas wie ein Herzensprojekt von Jack Dorsey. Der umtriebige Geschäftsführer, Software-Entwickler und Ex-Masseur ist ein erklärter Fan der Kryptowährung. In einem Interview bezeichnete Dorsey das zugehörige White Paper als Poesie und hat sich zudem eine Bitcoin Full Node zugelegt.

Früh übt sich17-jähriges Mastermind hinter Twitter-Hack plädiert auf „nicht schuldig“

10 Stunden

Der Jugendliche aus Florida soll Drahtzieher der großangelegten Attacke auf Twitter-Konten von Prominenten sein.

Der 17-jährige mutmaßliche Strippenzieher des groß angelegten Hackerangriffs auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Derweil plädierte der Jugendliche in einer Gerichtsanhörung im US-Staat Florida am Dienstag auf nicht schuldig, wie die Tageszeitung „Tampa Bay Times“ gestern berichtete. Er war am Freitag in Tampa an Floridas Westküste festgenommen worden.

Darüber hinaus werden gemeinsam mit dem 17-Jährigen, ein 19-Jähriger aus Großbritannien und ein 22-Jähriger aus Orlando in Florida beschuldigt, den Hackerangriff im Juli begangen zu haben. So kompromittierte die Jugendlichen in der „Bit-Con“-Attacke neben den Twitter-Konten von Ex-US-Präsident Barack Obama, Microsoft-Gründer Bill Gates und Tesla-Chef Elon Musk auch die Accounts von US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden, Amazon-Gründer Jeff Bezos und Rap-Star Kanye West.

Insgesamt haben die jungen Hacker die Kontrolle über 130 Nutzerkonten erlangt, hatte Twitter nach der Attacke erklärt.

Twitter-Hacker: Angeklagt in 30 Punkten

So war auf den gehackten Twitter-Konten ein Aufruf erschienen, binnen 30 Minuten Bitcoins zu überweisen. Angeblich sollte dies mit einer Rückzahlung in doppelter Höhe belohnt werden. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Beschuldigten auf diese Weise Kryptowährungen im Wert von mehr als 100.000 US-Dollar (85.000 Euro) erbeutet haben. Folglich wurden gegen den 17-Jährigen 30 Anklagepunkte eingebracht. Darunter unter anderem Betrug in zahlreichen Fällen, Missbrauch persönlicher Informationen und unerlaubtes Eindringen in Computersysteme.

Darknet macht's möglichChemische Waffe gegen Bitcoin: 45-Jähriger bekennt sich schuldig

1 Tag

Bei dem Versuch, gefährliche Chemikalien mit Bitcoin über das Dark Net zu kaufen, hat ein 45 Jähriger Bekanntschaft mit den Strafverfolgungsbehörden gemacht.

Den Ruf als Bezahlmittel für illegale Zwecke wird Bitcoin nicht los. Dafür sorgen Personen wie Jason William Siesser, der über das Darknet eine aufsehenerregende Bestellung aufgab.

Denn der 45-Jährige hat laut des Justizministeriums der Vereinigten Staaten (United States Department of Justice) versucht, mit Bitcoin über das Darknet eine chemische Waffen zu bestellen, „die Hunderte von Menschen töten kann“.

Zwischen dem 14. Juni und 23. August 2018 soll der Beschuldigte mehrmals bestimmte Mengen einer Chemikalie bestellt haben. Zur Auslieferung kam es glücklicherweise nicht. Laut Mitteilung des Justizministeriums hatte „diese Menge der chemischen Waffe die Kapazität, etwa 300 Menschen zu töten“. Umso erschreckender, dass der Warenwert dieser Bestellung bei nur 150 US-Dollar gelegen haben soll, die Siesser in Bitcoin zahlte.

Während einer Hausdurchsuchung im August 2018 konnten die Behörden weitere Chemikalien sicherstellen, darunter 10 Gramm Cadmiumarsenid, etwa 100 Gramm Cadmiummetall und ca. 500 ml Salzsäure. Welche Art von Anschlag Siesser plante, sei bislang unklar.

Um seinen Wohnort geheim zu halten, gab er die Lieferadresse eines Jugendlichen an. Daher muss er sich auch wegen des schweren Identitätsdiebstahls verantworten. Der Mann wurde bereits dem Richter vorgeführt und hat sich in den Anklagepunkten schuldig bekannt. Das Strafmaß liegt zwischen 5 Jahren ohne Bewährung und einer lebenslangen Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.

SberbankGrößte Bank Russlands liebäugelt mit Stable Coin

1 Tag

Angesichts der jüngsten Verabschiedung des Gestzes für digitale Finanzanlagen (DFA), äußerte die größte Bank des Landes ihre Überlegungen zur Herausgabe eines Stable Coins.

Kurz nachdem der Präsident Russlands, Wladimir Putin, am 31. Juli ein Gesetz über die Regulierung von Transaktionen mit digitalen Finanzanlagen (DFA) unterzeichnete, wird der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ab dem 1. Januar 2021 legalisiert. Dennoch bleibt die offizielle Akzeptanz als Zahlungsmittel aus. Bezahlen mit Bitcoin in Russland bleibt also illegal.

Infolge des DFA-Gesetzes erwägt nun die größte russische Bank, Sberbank, die Herausgabe eines Stable Coins. So berichtet es die russische Tageszeitung Kommersant. Sergey Popov, Direktor des Geschäftsbereichs Transaction Business, kommentiert:

Wahrscheinlich können wir auf der Grundlage des verabschiedeten Gesetzes einen Token ausgeben, den wir an den Rubel binden können. Ein solch entsprechender Stable Coin kann eine Grundlage, ein Instrument für die Abrechnung einiger anderer digitaler Assets werden.

Im Mai schlug die Sberbank schon Wellen, nachdem sie stattliche 100 Millionen US-Dollar für den Kauf von 5.000 Blockchain-basierten Geldautomaten ausgegeben hatte. Jeder Geldautomat sollte eine Kapazität von 14.500 Banknoten haben, und Sicherheitsvorkehrungen wie intelligente Überwachung und diebstahl- und vandalismussichere Softwares sollen mithilfe der Blockchain-Technologie garantiert werden.

Die Sberbank ist die älteste und größte Bank Russlands und hält fast 44 Prozent aller Bitcoin Codes im Land. Sie betreibt 14.200 Filialen und 77.000 Geldautomaten landesweit.

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany

Deine Vorteile:

– Einfache Kontoeröffnung (auch mobil)

Sofort Bitcoin handeln

– Kreditkarten- und Paypalzahlung möglich

– Kostenloses Demokonto

CFDs bergen Risiken. 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.