Pre-Halving-RallyeBitcoin-Kurs steigt auf über 9.500 US-Dollar

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Ein Pfeil im Flug, Nahaufnahme

Das Halving wirft seinen Schatten voraus: Der Bitcoin-Kurs legt weiter zu und nähert sich mit 9.500 US-Dollar weiter der Marke von 10.000 US-Dollar an. Unterdessen bahnt sich ein neues Allzeithoch bei der Hash Rate an.

Der Bitcoin-Kurs pirscht sich weiter an die Marke von 10.000 US-Dollar heran. Zu Redaktionsschluss handelt BTC bei 9.540 US-Dollar. Im Vergleich zum Vortag konnte BTC, der erst kürzlich die 9.000er Marke zurückerobert hat, um weitere drei Prozent zulegen. Die Verluste durch den Corona-Crash im März konnte BTC mehr als wettmachen.

Bitcoin Halving: Eine selbsterfüllende Prophezeiung?

Während zum Wochenbeginn auch die Altcoins vom erstarkten Bitcoin-Kurs profiteren konnten, lässt BTC seine Epigonen heute deutlich hinter sich. Dass der Fokus der Investoren derzeit auf BTC liegt, ist vor allem dem anstehenden Halving zuzuschreiben. Der Hype um die Halbierung der Schöpfungsmenge von Bitcoin schwappt mittlerweile aus dem Krypto-Sektor heraus und hat längst auch in traditionelleren Medien Einzug gehalten.

Die Bitcoin Miner treten unterdessen zum Endspurt Richtung Bitcoin Halving an. Die Hash Rate steht kurz vor einem neuen Alllzeithoch, wie die Daten von Blockchain.com zeigen:

Die Bitcoin Hash Rate robbt sich ans Allzeithoch heran

Die Bitcoin Miner haben freilich ein starkes Interesse daran, die Bitcoin-Kuh zu melken, solange sie noch 12,5 BTC pro Block abwirft. Entsprechend groß dürfte nun der Konkurrenzdruck im Kampf um die letzten Blöcke vor dem Halving werden. Ob sich das in einem weiter steigenden Kurs niedergschlagen wird, bleibt indes ebenso abzuwarten wie das Verhalten der Miner nach dem Halving.

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GamingMinecraft trifft auf die Bitcoin-Welt

4 Stunden

Das Computerspiel Minecraft integriert eine Möglichkeit, um Blockchain-Assets auf die Server des Games zu übertragen.

Minecraft und der Bitcoin-Kosmos fnden zusammen. So wurde jüngst bekannt, dass das Spiel ein Plug-In einführt, womit sich Blockchain-Assets auf die Minecraft-Server senden lassen.

Dazu verwenden sie das Open Source Blockchain Plugin EnjinCraft des Gaming-Start-ups Enjin. Damit soll es für Minecraft-Spieler möglich werden, Assets direkt in die Java Edition des Games zu übertragen, ohne selbst Hand an den Code anlegen zu müssen. Die Spieler können dann im Spiel Blockchain-Assets in Form von Token versenden. Bei dem Plug-In handelt es sich um den zweiten Release von Enjin für Minecraft, so hatte das Tech-Unternehmen bereits im Jahr 2013 das „DonationCraft“ Tool geliefert, mit dem Minecraft-Spieler eigene Spendenseiten einrichten können.

Minecraft feiert Meilenstein

Wie Enjin im Blogeintrag offiziell mitteilt, hält das Software-Unternehmen die Integration des Tools für einen wichtigen Schritt im eigenen Vorankommen:

Der Release unseres Blockchain-Plugins für das berühmteste Spiel, das die Welt jemals gesehen hat, ist nicht nur für uns, sondern für Gamer und Blockchain-Enthusiasten überall auf der Welt ein wichtiger Meilenstein.

Bei der aktuellen Integration handelt es sich nicht um die erste Begegnung zwischen dem Spiel und der Bitcoin-Welt. So wurde bereits im Februar bekannt, dass SatoshiQuest eine Schnitzeljagd nach der beliebten Kryptowährung in den digitalen Welten des Spiels gestartet hatte. Dafür hatte das Team von SatoshiQuest BTC-Einheiten im Spiel versteckt.

Initial Coin OfferingUS-Wertpapieraufsicht greift durch: BitClave wird zur Kasse gebeten

7 Stunden

BitClave gehört zu den Unternehmen, die zur ICO-Boomphase Ende 2017 viele Millionen von Investoren einsammeln konnten. Nun kommt die Rechnung: Die US-Wertpapieraufsicht SEC fordert einen zweistelligen Millionenbetrag gegen das bereits operativ gescheiterte Krypto-Start-up zurück.

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, kurz SEC) hat gestern, am 28. Mai, Anklage gegen das Blockchain-Unternehmen BitClave PTE Ltd. mit Sitz in San Jose, Kalifornien, wegen der Durchführung eines nicht registrierten Initial Coin Offerings (ICO) angekündigt. BitClave erklärte sich bereit, die Gebühren durch die Rückzahlung der Erlöse aus dem Angebot und die Zahlung zusätzlicher finanzieller Erleichterungen zu begleichen. Die Gelder aus dem Entschädigungsfonds sollen den Investoren zugutekommen.

Die kurze Erfolgsgeschichte von BitClave

Das Krypto-Start-up BitClave dürfte sinnbildlich für viele Krypto-Start-ups stehen, die zur richtigen Zeit in 2017 viel Geld durch ein ICO einsammeln konnten, ohne es aber letztlich zu schaffen, einen kommerziell erfolgreichen Use Case von dem vielen Geld aufzubauen. Laut Anordnung der SEC hat BitClave von Juni bis November 2017 durch den Verkauf seiner Consumer Activity Tokens (CAT) an circa 9.500 Investoren, darunter auch Investoren in den USA, über 25 Millionen US-Dollar eingenommen.

Die Anordnung stellt fest, dass BitClave, wie in seinen Angebotsunterlagen erläutert, plante, die ICO-Einnahmen zur Entwicklung, Verwaltung und Vermarktung einer blockchainbasierten Suchplattform für gezielte Verbraucherwerbung zu verwenden. BitClave unterstrich seine Erwartung, dass die Token an Wert gewinnen würden, und unternahm Schritte, um die Token nach dem ICO für den Handel auf Krypto-Handelsplattformen verfügbar zu machen.

Die Regulierungs-Falle hat zugeschnappt

Damit hat BitClave nach US-Gesetz Token verkauft, die als Wertpapiere bei der SEC hätten registriert werden müssen. Viele ICOs hatten gehofft mit ihren Token nicht unter das Wertpapiergesetz zu fallen. Die SEC sieht das anders und stellt in ihrer Verfügung fest, dass BitClave es versäumt hat, ihre Angebote und Verkäufe von CAT, die Wertpapiere darstellten, zu registrieren. Man hat CAT inzwischen von vielen Krypto-Börsen entfernt. Auch ist BitClave derzeit dabei, seinen Betrieb einzustellen und plant nicht, die Plattform weiterzuentwickeln.

Ohne die Feststellungen der SEC zuzugeben oder zu dementieren, stimmte BitClave der Zahlung von 25.500.000 US-Dollar, Verzugszinsen in Höhe von 3.444.197 US-Dollar und einer Strafe von 400.000 US-Dollar zu.

Neues FeatureKrypto-Browser Brave integriert verschlüsselte Videotelefonie

1 Tag

Brave-Nutzer in Übersee können ab sofort eine neue Funktion des Browsers ausprobieren: Verschlüsselte Videotelefonie.

Des einen Freud, des andern Leid: Während der Corona-bedingte Lockdown zahlreiche Unternehmen an den Rande der Existenz – und oft auch noch einen Schritt weiter – drängen, haben sich auch bereits einige Krisen-Profiteure hervorgetan. Das Technologie-Unternehmen Zoom Video Technologies gehört zu den glücklichen Gewinnern. Als Anbieter von Videotelefonie profitiert der Kurs der Zoom-Aktie von den Distanzregeln, die Home-Office, Fernunterricht und virtuelle Familientreffen mit sich bringen. Allerdings: Mit Datenschutz und IT-Sicherheit war es bei ZOOM nicht weit her.

Der Krypto-Browser Brave will nun eine sichere Alternative zu Zoom bieten: verschlüsselte Video-Telefonate. Die Funktion steht jedoch vorerst nur US-amerikanischen Nutzern zur Verfügung. Überdies ist die Funktion zunächst nur im Nightly Build der Desktop-Version des Browsers verfügbar. Die technologische Grundlage bildet das Open-Source-Projekt Jitsi.

Der Brave Browser erzielte zuletzt einen neuen Nutzerrekord.

Inflationärer Top-CoinRipple (XRP): Inflation 400 Prozent höher als bei Bitcoin (BTC)

1 Tag

XRP blickt auf ein schwaches Jahr zurück – zumindest was die Kursentwicklung angeht. Ein Messari Analyst hat nun die Inflationsrate von XRP mit BTC verglichen.

Entgegen dem Anspruch der XRP Army hat sich das digitale Asset des kalifornischen FinTechs Ripple noch nicht zum „Standard“ des internationalen Zahlungsverkehrs entwickelt. Davon zeugt auch der XRP-Kurs, der in den vergangen zwölf Monaten von 0,41 US-Dollar sukzessive nach Süden wanderte. Derzeit kämpft sich XRP an der Marke von 20 Cent ab. Der Kursverfall sorgt dafür, dass das Ripple-Asset unter den Top-Kryptowährungen im vergangen Jahr die höchste Inflationsrate hatte; zumindest in der Rechnung von Krypto-Analyst Florent Moulin von Messari Crypto:

Die Inflationsrate des zirkulierenden XRP-Bestands (20%) war im vergangenen Jahr die höchste unter den Krypto-Assets mit großer Marktkapitalisierung und fünfmal so hoch wie BTC vor dem Halving. 30% des maximalen XRP-Volumens wurden verteilt, gegenüber 87,5% für BTC. BTC ist seit dem letzten Jahr um 20% gestiegen, XRP ist um 47% gesunken.

Kritik an dieser Logik kam indessen von Ripple-CTO David Schwartz. Dieser fragte nach dem Unterschied zwischen den XRP-Einheiten, die in Treuhand-Wallets von Ripple liegen und den Bitcoin-Einheiten, die sich in Satoshi Nakamotos Besitz befinden – und warum das eine ein größerer Inflationstreiber sein soll, als das andere. Woraufhin der CTO unter anderem auf die regelmäßigen programmatischen XRP-Verkäufe von Ripple verwiesen wurde.

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