Pre-Halving-Rallye Bitcoin-Kurs steigt auf über 9.500 US-Dollar

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Ein Pfeil im Flug, Nahaufnahme

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Das Halving wirft seinen Schatten voraus: Der Bitcoin-Kurs legt weiter zu und nähert sich mit 9.500 US-Dollar weiter der Marke von 10.000 US-Dollar an. Unterdessen bahnt sich ein neues Allzeithoch bei der Hash Rate an.

Der Bitcoin-Kurs pirscht sich weiter an die Marke von 10.000 US-Dollar heran. Zu Redaktionsschluss handelt BTC bei 9.540 US-Dollar. Im Vergleich zum Vortag konnte BTC, der erst kürzlich die 9.000er Marke zurückerobert hat, um weitere drei Prozent zulegen. Die Verluste durch den Corona-Crash im März konnte BTC mehr als wettmachen.

Bitcoin Halving: Eine selbsterfüllende Prophezeiung?

Während zum Wochenbeginn auch die Altcoins vom erstarkten Bitcoin-Kurs profiteren konnten, lässt BTC seine Epigonen heute deutlich hinter sich. Dass der Fokus der Investoren derzeit auf BTC liegt, ist vor allem dem anstehenden Halving zuzuschreiben. Der Hype um die Halbierung der Schöpfungsmenge von Bitcoin schwappt mittlerweile aus dem Krypto-Sektor heraus und hat längst auch in traditionelleren Medien Einzug gehalten.

Die Bitcoin Miner treten unterdessen zum Endspurt Richtung Bitcoin Halving an. Die Hash Rate steht kurz vor einem neuen Alllzeithoch, wie die Daten von Blockchain.com zeigen:

Die Bitcoin Hash Rate robbt sich ans Allzeithoch heran

Die Bitcoin Miner haben freilich ein starkes Interesse daran, die Bitcoin-Kuh zu melken, solange sie noch 12,5 BTC pro Block abwirft. Entsprechend groß dürfte nun der Konkurrenzdruck im Kampf um die letzten Blöcke vor dem Halving werden. Ob sich das in einem weiter steigenden Kurs niedergschlagen wird, bleibt indes ebenso abzuwarten wie das Verhalten der Miner nach dem Halving.

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17.732 BitcoinsMicroStrategy CEO Michael Saylor hält 235 Millionen US-Dollar in Bitcoin

4 Stunden

Via Twitter äußerte sich der CEO von MicroStrategy Michael Saylor zu seinem Bitcoin-Besitz. Einige Leute hätten ihn diesbezüglich befragt.

Am 27. Oktober 2020 twitterte Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, dass er in Besitz von 17.732 Bitcoin sei. Dies entspricht einem derzeitigen Wert von 235 Millionen US-Dollar. Er erklärte, dass er die Bitcoin zu einem durchschnittlichen Wechselkurs von 9.882 US-Dollar gekauft habe. Somit hätte er Gesamtkosten von 175 Millionen US-Dollar.

In Anbetracht des aktuellen Bitcoin-Kurses hätte Saylor eine Gewinnsumme von rund 60 Millionen US-Dollar erzielt. Saylor betonte, dass sich sein Unternehmen MicroStrategy seiner persönlichen Bitcoin-Bestände im klaren gewesen sei, bevor es im August 2020 selbst in die Kryptowährung investierte. Damals kaufte das Unternehmen 38.250 Bitcoins im Wert von über 505 Millionen US-Dollar.

Für MicroStrategy war die Investition ein voller Erfolg. Das Unternehmen verzeichnete eines seiner stärksten Quartale der letzten Jahre. Im dritten Quartal konnte sich das Unternehmen über den höchsten Gesamtumsatz seit 2016 freuen. Mit 19,8 Millionen US-Dollar Gewinn verbuchte es eine Steigerung von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Michael Saylor ist von der Kryptowährung Bitcoin überzeugt. Vor Kurzem sagte er während eines Interviews, dass Bitcoin das beste Geld sei, das jemals geschaffen wurde.

CBDC-ForschungConsenSys und Forge experimentieren mit dem digitalen Euro

24 Stunden

Das Blockchain-Unternehmen ConsenSys entwickelt gemeinsam mit Forge CBDC-Lösungen.

Am 27. Oktober 2020 kündigte ConsenSys an, für die Entwicklung von CBDC-Konzepten beauftragt worden zu sein. Das technische Know-How stelle Forge, die digitale Finanzmarktabteilung der französischen Geschäftsbank Société Générale, zu Verfügung. Das Augenmerk liege dabei vor allem auf der Ausgabe und Verwaltung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC).

Derzeit führen die französische Zentralbank und Forge, gemeinsam mit einigen anderen Finanzinstituten wie HSBC und SEBA Bank Experimente, diesbezüglich Tests durch. François Villeroy de Galhau, Gouverneur der französischen Zentralbank betonte indes, dass die Zentralbank offen für Forschungen rund um den digitalen Euro sei und zu einer digitalen Währung für den Einzelhandel beitragen wolle.

Bereits im Mai 2020 testete Forge gemeinsam mit der französischen Zentralbank den digitalen Euro. Bei dem Experiment wurden Ausgabe von Anleihen als Sicherheitstoken und deren Abwicklung in digitalen Euro betrachtet. Die Transaktion hatte einen Wert von 44 Millionen US-Dollar. ConsensSys baut seine CBDC-Bemühungen indes aus.

ConsenSys engagiert sich für Fortschritte im CBDC-Bereich und hat sechs Zentralbanken auf der ganzen Welt bei CBDC-Projekten unterstützt,

sagte Ken Timsit, globaler Leiter für Unternehmenslösungen bei ConsenSys in diesem Zusammenhang. Erst im September gab das Unternehmen bekannt, dass es mit der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) zusammenarbeitet. Die HKMA hat bereits ein Studienprojekt an ConsenSys vergeben.

Design und TechnologieFineqia investiert in den Blockchain-Fonds IDEO Colab Ventures

1 Tag

Fineqia gab bekannt, dass es sich am Fonds IDEO CoLab Ventures beteiligt hat. Die Investition wurde über die Tochtergesellschaft Fineqia Investments Ltd abgewickelt.

Am 27. Oktober 2020 verkündete das Unternehmen Fineqia International, dass es sich an dem 21 Millionen US-Dollar schweren Fonds IDEO CoLab Ventures für die Förderung von Blockchain- und Krypto-Startups beteiligt hat. Das Design-Unternehmen IDEO hat unter anderem das Design der ersten Apple Maus konzipiert.

Die Kombination von Design und Technologie ist die Spezialität einiger weniger, aber das Vergnügen von sehr vielen,

sagte Bundeep Singh Rangar, CEO von Fineqia. IDEO investierte bereits in 30 Blockchain– und Krypto Start-Ups wie Braintrust und NEAR und unterstütze die Unternehmen in verschiedenen Bereichen.

Unsere tiefgreifenden Fähigkeiten in den Bereichen Design, Produktentwicklung und Blockchain-Technologie ermöglichen es uns, Unternehmer und Start-Ups von Weltklasse aus der ganzen Welt anzuziehen,

sagte Ian Lee, Geschäftsführer von IDEO CoLab Ventures. Dies hätte zu beispiellosen Investitionsmöglichkeiten und der Chance geführt, mit einigen der weltbesten Gründer und Unternehmen bei der Implementierung dieser Technologie und der damit aufgebauten Unternehmen gemeinsame Sache zu machen.

Bei der Investition erkannte Fineqia indes Wachstumspotential. IDEO CoLab Ventures soll sich folglich als Ergänzung und strategische Ausrichtung auf das Kerngeschäft des Unternehmens einbringen. In der Vergangenheit investierte Fineqia bereits in Unternehmen wie Black Insurance, Nivaura Ltd, Wave Financial Ltd, Phunware Inc. und PremFina Limited.

Geldwäsche Ehepaar wegen Bitcoin-Betrug in Millionenhöhe verurteilt

2 Tagen

Ein Gericht in Rotterdam verurteilte ein niederländisches Ehepaar zu Gefängnisstrafen. De Vorwurf: Geldwäsche mit Bitcoin. Insgesamt wurden Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro beschlagnahmt.

Einem Bericht vom 26. Oktober 2020 zufolge kaufte das Ehepaar Bitcoin im Millionenwert in bar. Insgesamt soll das Ehepaar in den letzten 2,5 Jahren 16 Millionen Euro bewegt haben. Die Bitcoin-Übergaben fanden immer in der Öffentlichkeit statt, so dass ein hohes Maß an Anonymität geboten war. Nach Ausweisen fragten die Verkäufer zu keinem Zeitpunkt.

Laut des zuständigen Staatsanwalts machte sich das Paar das Darknet zunutze, um die Transaktionen durchzuführen:

Die Verdächtigen, ein Mann und seine Frau, kamen über Werbung im Internet und einen Marktplatz im Internet mit Kunden in Kontakt. Ein Großteil der gehandelten Bitcoin wies Spuren des Darknet auf.

Sämtliche Transaktionen wurden im Nachhinein analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass das Geld illegale Aktivitäten finanzierte. Die Leute, die dem Ehepaar Bitcoin abkauften, seien allesamt kriminelle, die BTC zur Geldwäsche nutzten.

Nun wurde das Ehepaar verurteilt. Der Mann erhielt eine Haftstrafe von zwei Jahren, die Frau zweieinhalb Jahre. Die Justizbehörde beschlagnahmte Bitcoin im Wert von 29 Millionen Euro, sowie 250.000 Euro in Bar. Des weiteren wurden Handys, Computer und Festplatten sichergestellt. Das Gericht verurteilte außerdem zwei Unternehmen zu Gelstrafen in Höhe von jeweils 45.000 Euro, da diese von den Transaktionen gewusst hätten, jedoch nichts unternahmen.


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