Bitnominal Bitcoin Futures für die USA

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bitcoin münze vor amerikanischer flage
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Die Bitcoin-Börse Bitnominal nimmt nun Bitcoin Futures sowie Optionen in ihr Geschäft auf.

Wie die Börse offiziell mitteilt, hat sie dafür die nötige Lizenz von der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) bekommen. Bitnominal will physisch besicherte Futures und Optionen ausliefern.

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Die Krypto-Börse sieht darin eine Veränderung am Finanzmarkt – schließlich trete mit der Krypto-Generation eine „neue Generation“ an Kunden in die Finanzwelt. Tatsächlich werden US-Investoren bisweilen von einigen Finanzangeboten im Krypto-Bereich ausgeschlossen – der lang währende Rechtsstreit zwischen US-Behörden und der Skandal-Bitcoin-Börse BitFinex und dem Stable-Coin-Anbieter Tether weisen etwa darauf hin.

Laut Bitnominal Founder Luke Hoersten handle seine Börse unter rechtlich abgesichertem Rahmen, die Futures werden dabei direkt – also on-chain – abgewickelt. Die Testphase für die Akzeptanz durch die Nutzer beginne ab dem 27. April.

Mehr zu Bitcoin Futures

Futures, auch bekannt als Terminkontrakte, sind ein Tradingvehikel, das seinen Weg von der traditionellen Finanzwelt in den Krypto-Markt gefunden hat. Wer Futures abschließt, kann damit auf den Bitcoin-Kurs wetten und die Kryptowährung auch shorten. In der Vergangenheit haben die Futures bisweilen zu Kontroversen geführt. So steht die Einführung der Terminkontrakte im Dezember 2017 etwa im Verdacht, an den Kurseinbrüchen 2018 Schuld zu sein.

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Dezentralisierte DiensteBitTorrent kauft Streaming-Dienst DLive

2 Tagen

Das Protokoll hat den Kauf von DLive angekündigt, einem auf der Blockchain aufbauenden Streaming-Dienst.

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Das Daten-Transfer-Protokoll BitTorrent hat den Streaming-Dienst DLive gekauft. Nachzulesen ist dies in einer am 23. Oktober veröffentlichten Pressemitteilung des 2001 gegründeten Unternehmens, das Justin Sun 2018 erworben hat. Der Gründer des TRON-Protokolls hat außerdem das neue Ökosystem BitTorrent X angekündigt. Für November ist eine ausführliche Video-Konferenz dazu geplant.

Das BitTorrent-Protokoll nutzten bald nach seiner Gründung auch soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Das neue Ökosystem mit dem Zusatz „X“ soll allerdings alle Dienste des Unternehmens dezentral anbieten, also auf einer Blockchain aufbauen. Die zugrunde liegende Kryptowährung wird der Blockchain-eigene BitTorrent Token (BTT) sein. So wird dort neben der Datendistribution auch die Datenspeicherung dezentral möglich werden. DLive wird die Aufgabe des Live Streaming von eSport-Inhalten übernehmen. Die Plattform ist seit Dezember 2019 ein strategischer Partner des amerikanischen Daten-Transfer-Riesen.

Konkurrenz für das Establishment durch BitTorrent X?

BitTorrent X ist der nächste Schritt zur Schaffung eines wirklich dezentralisierten Internets.

BitTorrent CEO Justin Sun ist sich seines Erfolgs jedenfalls sicher und würde die Frage wohl mit einem deutlichen „Ja!“ beantworten. Im Unternehmen selbst läuft hingegen nicht alles rund. So verließen etwa fünf hohe Mitarbeiter im Streit um die Zukunft des Unternehmens im Jahre 2018 die Firma.

Der YouTuber PewDiePie hat im April des vergangenen Jahres für DLive Werbung gemacht. Er ist mit mittlerweile 107 Millionen Abonnenten einer der größten YouTuber und Social Influencer weltweit: Er hat damals einen exklusiven Live-Stream-Vertrag unterschrieben. Im Gegensatz zu zentralisierten Diensten wie YouTube oder Twitch räumt die Blockchain-Lösung Gamern den größten Teil der durch sie generierten Einnahmen ein.

Forschungsprojekt Siemens lanciert neue Blockchain-Initiative für lokalen Energiehandel

2 Tagen

Siemens testet ein neues Blockchain-Projekt in der bayrischen Gemeinde Wildpoldsried. Dieses soll den Stromhandel zwischen Privatpersonen ermöglichen. Unterstützt wird das Projekt durch die Fachhochschule Kempten.

Am 22. Oktober 2020 kündigte Siemens an, eine Blockchain-basierte Handelsplattform namens „Pebbles“ zu testen. In der bayrischen Gemeinde Wildpoldsried soll die Technologie erstmals zum Einsatz kommen. Die Gemeinde produziert siebenmal soviel erneuerbare Energie als sie verbraucht. Die Blockchain soll nun dafür sorgen, dass die Gemeinde ihren Strom eigenständig und direkt vor Ort vermarkten kann.

Siemens arbeitet bereits seit 2018 an dem Peer-to-Peer-Projekt. Die Initiative des Regionalversorgers Allgäuer Überlandwerk (AÜW), Netzbetreiber AllgäuNetz und Siemens läuft unter dem Namen Kiesel. Stefan Jessenberger, Kieselprojektinitiator bei Siemens beschreibt das Projekt wie folgt:

Bei Pebbles geht es um die Schaffung einer lokalen Energiehandelsplattform, die in der Lage ist, die Netznutzung und -stabilität zu optimieren, indem sie die verfügbare Flexibilität bei Angebot, Speicherung und Nachfrage nutzt. Das vielleicht wertvollste Kapital in dieser Gleichung ist die angebotene Flexibilität.

Privater Stromverkauf via App

Die Initiative beschäftigt sich mit einer App, mit deren Hilfe private Stromproduzenten ihren Strom an lokale Verbraucher verkaufen können. Direktvermarkter oder klassische Stromversorger müssten nicht mehr einbezogen werden. Außerdem hätten Nutzer die Möglichkeit, den entsprechenden Anteil und Preis für Strom aus lokalen Photovoltaik- und Windkraftanlagen selber festzulegen. Eine Blockchain soll dafür sorgen, dass alle Angaben transparent sind.

Indes erkläre Siemens, dass auf der Plattform außerdem steuerbare Lasten wie Wärmepumpen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge handelbar seien. Das Projekt soll verdeutlichen, dass die Kosten für die Energiewende gesenkt werden können.

Wenn ich eine Bitte an die verantwortlichen Politiker richten könnte, dann wäre es diese: Schauen Sie sich die regionalen Energiesysteme an – jetzt!

appeliert der Geschäftsführer von AÜW Michael Lucke an die Politik. Ihn reizt an dem Projekt vor allem, Dienstleistungen zu untersuchen, die einen Platz in einer vollständig dezentralen Energielandschaft haben. Er sei davon überzeugt, dass ein regionaler Energiemarkt einen Mehrwert für den Verbraucher schafft. Die bayrische Gemeinde Wildpoldsried freue sich indes darauf, schon bald eine Gemeinschaft von Energiehändlern zu werden.

Stablecoin-Projekt Bitpanda gibt Partnerschaft mit Raiffeisen Bank International bekannt

2 Tagen

Bitpanda und Raiffeisen Bank International kollaborieren, um Blockchain-Interoperabilität in die Bankenbranche zu integrieren. Bitpandas Pantos-Technologie soll auf einem RBI-Coin der Raiffeisenbank International implementiert werden.

Am 22. Oktober 2020 hat Bitpanda in einer Pressemitteilung eine Partnerschaft mit der Raiffeisen Bank International (RBI) verkündet. Zukünftig soll die RBI bei dem Pantos (PAN)-Projekt von Bitpanda mitwirken. Pantos ist ein Open-Source-Forschungsprojekt, das das Ziel verfolgt, die Interoperabilitätsprobleme zwischen verschiedenen Blockchain-Anwendungen anzugehen und zu lösen. Bitpanda hat das Projekt in Zusammenarbeit mit der technischen Universität Wien konzipiert.

Nun soll der RBI-Coin der Bank in das Blockchain-Interoperabilitätstool von Bitpanda implementiert werden. Dieser Vorgang soll Anlegern den Zugang zu digitalen Assets erleichtern. Christian Wolf, Leiter Strategic Partnerships & Ökosysteme bei RBI kommentiere die Zusammenarbeit wie folgt:

Die Pantos-Technologie spielt eine wesentliche Rolle bei der Verwirklichung der Tokenisierung von Vermögenswerten innerhalb unserer Bankengruppe, indem sie den Interoperabilitätsaspekt berücksichtigt und so Bankkunden noch umfassendere und flexiblere Anwendungsfälle ermöglicht.

Das Pantos-Projekt sei das Ergebnis einer zweieinhalbjährigen technischen Forschung, aus der zehn wissenschaftliche Publikationen hervorgingen. Der RBI-Coin soll nun alle wichtigen Blockchain-Plattformen näher zusammenzubringen. Gleichzeitig will man neue Standards für dezentrale Blockchain-übergreifende Token-Transaktionen setzen, um sofortige Transaktionen zwischen Banken untereinander sowie zwischen Unternehmen zu ermöglichen.

Bitpanda bezeichnete die Partnerschaft mit RBI indes als „Meilenstein“. Mittlerweile gebe es auch schon einige ähnliche konkurrierende Protokolle. Es sei jedoch noch nicht ganz klar, ob und wie all diese Protokolle miteinander funktionieren können. In der Pressemitteilung wird darauf hingewiesen, dass die Technologie zunächst als Proof of Concept dienen soll.

DeFi-BrückeConsenSys und Protocol Labs kooperieren: Filecoin auf Ethereum

3 Tagen

ConsenSys gab heute eine Zusammenarbeit mit den Filecoin-Entwicklern von Protocal Labs bekannt. Es soll eine neue Brücke zwischen Ethereum und Filecoin geschlagen werden.

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ConsenSys und Protocol Labs kooperieren um Filecoin zu Ethereum zu bringen
Nachdem Filecoin letzte Woche erfolgreich sein Mainnet startete, haben Miner, Entwickler und Benutzer, ab sofort die Möglichkeit Ethereum-Entwickler-Tools zu verwenden. Filecoin wird dadurch auch in das dezentrale Finanzökosystem (DeFi) integrierbar sein.

Ziel der Kollaboration ist die Integration, der ConsenSys Ethereum-Entwickler-Tools, in den Cloud-Storage-Marktplatz von Filecoin. Die Entwickler von Protocol Labs können somit auch auf Anwendungen des Ethereum-Netzwerk zugreifen.

Das Filecoin-Netzwerk startete am 15. Oktober mit dem Block 148.888 sein Mainnet. Zudem umfasst das Projekt bereits 600 Pebibyte an Daten, 600 aktive Miner und 230 Projekte die mit dem Storage-Protokoll interagieren.

ConsenSys will eine DeFi-Brücke und Metamask Integration für Filecoin ermöglichen

ConsenSys will es Ethereum Anwendungen ermöglichen, dezentralisierte Datenspeicherlösungen zu nutzen. Deshalb arbeitet das Team daran Infura, Metamask und weitere Ethereum-Anwendungen auf das Filecoin-Netzwerk zu bringen.

Durch verschiedene Ethereum-Entwickler-Tools und andere ConsenSys-Projekte, soll eine nahtlose Integration erfolgen. Zudem kann dadurch auch die Filecoin-Community die Funktionen des Ethereum-Netzwerkes nutzen und somit auch mit DeFi-Protokollen reibungslos funktionieren.

Joseph Lubin, ehemaliger Gründer und CEO von ConsenSys sagte dazu folgendes:

Durch Infura, Codefi, MetaMask und andere Projekte können Entwickler Filecoin leicht in Anwendungen des Ethereum-Netzwek integrieren. Die Zusammenarbeit der beiden dezentralen Protokolle, wird es beiden Netzwerken ermöglichen von einander zu profitieren. Das dezentralisierte Web, wird dadurch greifbar.

Der Filecoin-Kurs konnte von der Ankündigung bislang nicht profitieren. Nachdem Mainnet-Start raste der FIL-Kurs kurzfristig auf über 200 US-Dollar, musste in den folgenden Tagen jedoch massive Abverkäufe verkraften. Aktuell handelt FIL mit rund 25 US-Dollar fast 90 Prozent unter dem All-Time-High.

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