Bildungslücke Australische Universität und IBM bieten Blockchain-Kurse an

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Frauenhand hält kleinen Globus mit Doktormütze

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Das Royal Melbourne Institute of Technology will Blockchain-Experten ausbilden – mit freundlicher Unterstützung vom Privatsektor.

Die Corona-Kirse hat den Digitalisierungsdruck auf Firmen weiter verstärk. Die Kontakbeschränkungen treffen Unternehmen, die ihr Geschäft vornehmlich im „Meat Space“ betreiben, mit besonderer Härte. Bei der Umstellung auf digitale Infrastrukturen spielt Sicherheit eine zentrale Rolle. Die Blockchain-Technologie bietet einen möglichen Weg dafür, einen sicheren Datenaustausch zu ermöglichen. Bestes Beispiel dafür ist Bitcoin, das seit seiner Genese im Jahr 2009 noch nicht gehackt wurde.

Blockchain-Wissen wird zur „geschäftskritischen“ Qualifikation

Für den Eintritt ins Blockchain-Zeitalter mangelt es vielen Unternehmen indes an der notwendigen Blockchain-Expertise. Fähige Köpfe sind rar gesät, was unter anderem an fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten liegt. Die Melbourner Universität RMIT (Royal Melbourne Insitute of Technology) will diesen Umstand nun beseitigen – zumindest in Australien. In Zusammenarbeit zwischen dem Technologieriesen IBM, dem IT-Security-Unternehmen Palo Alto sowie Stone & Chalk, einem Anbieter von Coworking-Spaces bietet die Uni nun zwei neue Postgraduierten-Programme an, die sich dezidiert den Themen Blockchain beziehungsweise IT-Sicherheit widmen.

Helen Souness, CEO von RMIT online, erklärt die Motivation hinter den neuen Kursen mit der Corona-Pandemie:

In den letzten Monaten haben wir eine bedeutende Veränderung der traditionellen Arbeits- und Geschäftspraktiken beobachtet. Die Unvorhersehbarkeit unseres derzeitigen Umfelds erfordert, dass wir unser Verständnis der digitalen Landschaft stärken und beschleunigen. Cybersicherheit und Blockchain-Technologien entwickeln sich zu geschäftskritischen Fertigkeiten, und wir bieten die Schulungen an, die diese Fertigkeiten in unserer Belegschaft vermitteln,

Die neuen Postgraduierten-Programme beginnen im Oktober 2020 und haben eine Laufzeit von neun Monaten.

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Wem der Weg nach Australien zu weit ist, um seine Blockchain-Expertise zertifizieren zu lassen, dem sei indes unsere Academy wärmstens ans Herz gelegt.


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Token-SwapExklusiv: Paypolitan möchte TenX-Kunden übernehmen

7 Stunden

Erst kürzlich hat der durch Wirecard in Schieflage geratene Krypto-Finanzdienstleister TenX die Schließung sämtlicher Kundenkonten bekannt gegeben. Mit Paypolitan könnte sich ein Abnehmer für ehemalige Kunden jedoch bereits gefunden haben.

Das Unternehmen TenX hat kürzlich die Sperrung sämtlicher Konten und Deaktivierung der Visa-Karten bekannt gegeben. Wie BTC-ECHO von einer internen Quelle erfahren hat, hat sich mit Paypolitan jedoch bereits ein potenzieller Abnehmer für den TenX-Kundenstamm gefunden.

Demnach sollen ehemalige TenX-Nutzer ihre Einlagen entsprechend in EPAN-Token tauschen und diese innerhalb der Paypolitan-Plattform verwenden können. Zu den Anwendungsmöglichkeiten zählen unter anderem Payment-Lösungen für Krypto-Fiat-Transaktionen. Aber ebenso können Nutzer ihre Token auch für Yield Farming und Staking nutzen und dadurch Erträge erhöhen.

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Gegenüber BTC-ECHO erklärt Nils Tharandt Ortiz, CEO von Paypolitan:

Die Übernahme der Bestandskunden von TenX durch Paypolitan wäre ein wichtiger Beitrag zu unseren ambitionierten Wachstumsplänen. Paypolitan soll nicht nur organisch, sondern auch durch Zukäufe wachsen.

Für enttäuschte TenX-Kunden könnte sich somit eine Gelegenheit bieten, ihre Einlagen zu retten und etwa beim Yield Farming als passives Einkommen arbeiten zu lassen. Nur auf die Visa-Karte soll verzichtet werden. Im Gegensatz zum physischem Bezahlen mit Karte, steht bei Paypolitan eine Open-Banking-Infrastruktur im Fokus. Als all-in-one-Lösung vernetzt diese klassische Bezahlfunktionen mit DeFi-Anwendungen.

ETH-HöhenflugEthereum auf Allzeithoch – das sind die Gründe für die Kursexplosion

8 Stunden

Nach drei Jahren hat das Warten ein Ende: Ethereum ist am bisherigen Rekordhoch aus 2018 vorbeigezogen.

Mit einem Wechselkurs von 1.428 US-Dollar hat Ethereum (ETH) laut Coinmarketcap am 19. Januar ein neues Allzeithoch aufgestellt. Dabei gelang der zweitgrößten Kryptowährung erst vor zwei Wochen der erneute Sprung über die Tausendermarke. Die rasche Kurssteigerung lässt sich durch eine Fülle verschiedener Faktoren erklären.

Zum einen lässt sich die Kursexplosion auf eine konstant steigende Anzahl von Ethereum-Anlegern zurückführen. Wie sich der Grafik von Glassnode entnehmen lässt, befindet sich die Menge der Adressen, die 0,1 oder mehr Ether halten, seit Wochen im Wachstum.

Ethereum-Adressen

Dass das Interesse insbesondere unter Kleinanlegern in den letzten Wochen stark gestiegen ist, lässt sich zudem am Ethereum-Suchvolumen bei Google ablesen.

Doch nicht nur die schmalen, auch die prall gefüllten Wallets zeigen eine steile Wachstumskurve. Knapp 120 Adressen zählen Gassnode bereits, die 32 Ether oder mehr und damit bei jetzigem Wechselkurs mindestens 45.000 US-Dollar in Ethereum halten.

Zugleich steigt der in Smart-Contract-Anwendungen eingebundene Ether-Supply durch den wachsenden DeFi-Markt stetig. Knapp 19 Prozent der gesamten Ether-Umlaufmenge sind bereits in Smart Contracts hinterlegt.

Durch die zunehmende Verknappung steigt der Ethereum-Kurs kontinuierlich und könnte sich bei gleichbleibendem Tempo schon bald zur nächsten Tausendermarke hochschwingen. Ein Beleg für die zunehmende Verwendung der Ethereum Blockchain ist zudem das steigende Handelsvolumen. Schon jetzt werden täglich drei Milliarden US-Dollar mehr als bei der Bitcoin Blockchain abgewickelt.

UpdateIOTA 2.0 rückt näher – neue Version des Pollen-Testnet veröffentlicht

12 Stunden

IOTA konnte in den vergangenen Wochen stetig wachsen. Eine überarbeitete Version des Pollen Testnet soll dem Tangle-Netzwerk nun noch mehr Sicherheit und Stabilität verleihen – was steckt dahinter?

Nicht nur Bitcoin, Ethereum und einige Decentralized Finance Token konnten in den letzten Wochen stark performen, sondern auch IOTA. Allein in den letzten 30 Tagen stieg der Kurs der Kryptowährung um 38,2 Prozent.

IOTA Kurs MIOTA

Derzeit befindet sich der Kurs bei 0,4718 US-Dollar (Stand 11:01 Uhr). Innerhalb der letzten 24 Stunden ist er um 8,06 Prozent gewachsen.

IOTA Nodes auf Microsoft-Azure-Marktplatz

Darüber hinaus hat das IOTA-Team in der vergangenen Woche in einem Blog Post bekannt gegeben, dass sie eine überarbeitete Version des Pollen Testnet veröffentlicht haben. Das Upgrade soll vor allem die Stabilität und Sicherheit des Tangle-Netzwerks erhöhen.

Daher enthält es mehrere Fehlerbehebungen und Optimierung für das Tangle-Netzwerk, damit MIOTA noch effektiver und leistungsfähiger sein kann. Pollen ist die erste Station der dreistufigen Release-Phase die mit IOTA 2.0 enden soll. Derzeit können die Community und Entwickler neue Features, wie beispielsweise Smart Contracts, auf dem Pollen-Testnet testen.

Zudem hat das IOTA Team am gestrigen 18. Januar auf Twitter bekannt gegeben, dass es ab sofort möglich ist, ein Pollen Node auf dem Microsoft-Azure-Marktplatz einzurichten.

BTC-WendeKanadischer Ex-Premier Harper: Bitcoin könnte US-Dollar verdrängen

14 Stunden

Der ehemalige Premierminister Kanadas sorgt sich um die Stabilität des US-Dollars und bringt unter anderem Bitcoin als mögliche Alternative ins Spiel.

Die Haltung hochrangiger Politiker gegenüber Bitcoin und Co. ist in den meisten Fällen reserviert. Nur wenige beziehen öffentlich Pro-Krypto-Positionen. Noch immer werden Kryptowährungen als Gefahr für die Finanzstabilität abgeschrieben. Anders Stephen Harper, der zwischen 2006 und 2015 das Amt des kanadischen Premierministers bekleidete. Harper bringt nun unter anderem Bitcoin als mögliche Konkurrenz für den US-Dollar ins Spiel.

Auf die Frage, welche Währungstypen dem US-Dollar den Rang als Reservewährung ablaufen könnten, erwidert Harper während eines Interviews mit Cambridge House, dass sowohl Bitcoin als auch digitale Zentralbankwährungen denkbare Optionen seien. Der Euro und chinesische Yuan seien zwar die einzigen staatlichen Währungen, die die Vormachtstellung des US-Dollars gefährden können. Doch Wertschwankungen auf der einen und regulatorische Willkür auf der anderen Seite ließen beide Kandidaten im Rennen um die globale Leitwährung ausscheiden.

Lest auch: Studie – CBDCs schützen Privatsphäre und brechen Datenmonopole

Vielmehr könnte sich ein Korb bestehend aus Gold, Bitcoin und anderen Vermögenswerten als Alternative durchsetzen. Sinngemäß sagte Harper:

Es ist schwer zu sehen, was die Alternative zum US-Dollar als die wichtigste Reservewährung der Welt ist. Abgesehen von Gold, Bitcoin und einem ganzen Korb von Dingen. Ich denke, Sie werden sehen, dass die Anzahl der Dinge, die die Menschen als Reserven verwenden, zunehmen wird, aber der US-Dollar wird immer noch den größten Teil davon ausmachen.

Insbesondere gewinne die stete Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen in Zukunft an Bedeutung. Diese seien aus Effizienzgründen traditionellen Fiat-Währungen überlegen. Dahingehend befürchtet Harper jedoch eine zu starke Machtkonzentration bei den Zentralbanken, die künftig in die Rolle eines Bankers schlüpfen und dadurch ihre Befugnisse als Kontrollorgan überschreiten könnten.