Schuld und Sühne 17-Jähriger Twitter-Hacker ist (noch) Bitcoin-Millionär

Schlagzeile
Redaktion

von Redaktion

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Redaktion

Redaktion BTC-ECHO

Teilen
bitcoin-münzen

Quelle: Shutterstock

Jetzt anhören
BTC10,486.27 $ 0.70%

Der festgenommene Drahtzieher hinter dem Twitter-Hack hat ein staatliches Bitcoin-Vermögen angehäuft. Die Frage ist nur: Wodurch?

Der Twitter-Hack vergangene Woche hat weit über den krypto-Kosmos hinaus Wellen geschlagen. Hackern gelang es, sich Zutritt zu den Profilen von prominenten Personen zu verschaffen, darunter Barack Obama, Elon Musk und Bill Gates und im Namen derer einen Bitcoin Scam zu bewerben. Am Freitag, den 31. Juli, wurden die mutmaßlichen Täter festgenommen.

Bitcoin Scam zahlt sich nicht aus

Wie sich nun herausstellte, ist der Hauptangeklagte, ein 17-Jähriger aus Florida, kein unbeschriebenes Blatt. Bereits im letzten Jahr hat der vermeintliche Drahtzieher Bekanntschaft mit der US-Justiz gemacht. Während des damaligen Verfahrens seien 15.000 US-Dollar In bar und 400 Bitcoin beschlagnahmt worden, wie Tampa Bay Times berichtet. Die Staatsanwaltschaft zog die Anklage aber zurück und erstattete den Barbetrag sowie 300 Bitcoin wieder. Wo die übrigen 100 Bitcoin verblieben sind, sei unklar.

Mehr als 3 Millionen US-Dollar befanden sich somit im Besitz des erst 17-Jährigen. Wie sich der Heranziehende ein derart stattliches Vermögen anhäufen konnte, dürfte nun erneut Gegenstand der Ermittlungen sein. Der Twitter–Hack legt nahe, dass die Bitcoin auf illegalem Wege erworben wurden.


Mit rund 120.000 US-Dollar Diebesgut hielt sich der entstandene Schaden des Twitter-Angriffs zwar vergleichsweise in Grenzen. Dem Angeklagten und seinen zwei Mitstreitern droht nun jedoch eine langjährige Haftstrafe. Wegen der Schwere des Verbrechens wird der noch nicht Volljährige nach dem Erwachsenenstrafrecht behandelt und muss sich in 30 Anklagepunkten verantworten.


Teilen
Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

Neue Krypto-BankKraken mischt traditionellen Banken-Sektor auf

2 Stunden

Die Bitcoin-Börse Kraken hat eine Bank in Wyoming eröffnet. Sie umgeht damit die Notwendigkeit einer Geschäftsbank zur Abwicklung klassischer Transaktionen.

Die Bitcoin-Börse Kraken erklärte am Mittwoch, den 19. September, dass sie eine eigene Bank im US-Bundesstaat eröffnet hatte. Mit Kraken Financial erlaubt die Börse ihren Kunden, mit Werten außerhalb der Krypto-Welt zu handeln. Eine speziell für Krypto-Unternehmen geschaffene Struktur der Wyoming Division of Banking wird diese Art von Finanzhaus regulieren.


Die meisten Bitcoin-Börsen sind von Drittparteien abhängig: Sie brauchen die Banken für die Interaktion mit dem Markt außerhalb ihrer eigenen Sphäre, sprich mit der „klassischen“ Wirtschaft. Viele meisten Banken sind den Krypto-Börsen allerdings nicht sehr zugetan. JPMorgan gehört zu den den Ausnahmen der Regel, seit die US-Grroßbank mit Coinbase und Gemini seit Mai zwei Krypto-Handelsplätze zu ihrem Kundenkreis zählt.

Bitcoin-Börse will effizienter werden

Mit dem Schritt verspricht sich Kraken eine bessere Infrastruktur ohne Mittelsmann. Kunden können daher nun schnellere Transfers zwischen ihrem Kraken-Account und ihrem Fiatgeld-Account erwarten. Sie können nämlich von nun an sowohl Krypto- als auch Fiatwährungen auf ihrem Kraken-Konto deponieren. Mit Krypto-Debitkarten, der Möglichkeit von Aktien- und Derivatehandel und weiteren Produkten und Dienstleistungen möchte die 2011 gegründete Bitcoin-Börse ihre Angebotspalette bald erweitern.

In Europa ermöglicht die Schweizer Bank InCore seit Juli Krakens Kunden, Krypto- und Fiatgeld tauschen zu können. Bisher bietet sie sieben nationale Währungen für Coins wie Ripple (XRP) und Tezos (XTZ) an. Die größten Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) nach Marktkapitalisierung und der Stable Coin Tether (USDT) sind allerdings die einzigen, die direkt gegen die sieben Fiatwährungen gehandelt werden können.

Auf dem Weg zu BetaIOTA Streams steht auf neuen Beinen – und läuft 100 mal schneller

4 Stunden

Die IOTA Foundation hat auf dem Weg zur zweiten Phase von Chrysalis einen wichtigen Meilenstein zurückgelegt.

Wie die IOTA Foundation in einem Blog Post mitteilt, wurden einige Beta-Funktionen von IOTA Streams implementiert. IOTA Streams ist ein Framework zum Senden und Empfangen von Nachrichten und Datenströmen. Die Weiterentwicklung von Masked-Authenticated-Messaging (MAM) stellt eine Methode für Geräte dar, um auf dem Tangle sicher und privat zu kommunizieren.

Mit dem Update werden einige neue Funktionen freigeschaltet. Durch die Konvertierung in Binärdaten wurden die Größen erheblich reduziert. Zudem wurden Single- und Multi-Branch-Sequenzierungen integriert und Inkompatibilitätsprobleme mit Hornet Nodes gelöst.

Durch eine Reihe weiterer Implementierungen wurde schließlich “die Verarbeitungszeit um das 100-fache verbessert”, heißt es von Entwickler Jonathan Shaffer. Der schlussendliche Übergang von IOTA Streams zur Beta-Version sei mit dem Übergang des IOTA–Protokolls in Chrysalis Phase 2 geplant.

Das multifunktionale Second Layer Datenübertragungsprotokoll IOTA Streams ist ein wichtiger Grundpfeiler in der Tangle-Architektur. Im futuristischen Zeitalter des Internets der Dinge können folglich Sensoren und Maschinen über Streams kommunizieren. Die Daten werden dabei verschlüsselt und im Tangle verewigt.

OCCUS-Banken dürfen Reserven für Stable Coins halten

6 Stunden

Das Office of the Comptroller of the Currency schlägt ein neues Kapitel für die Krypto-Anbindung im Bankensektor auf.

Das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) hat in einem Schreiben bekannt gegeben, dass Nationalbanken und Bundessparkassen befugt sind, Reserven für Stable Coins zu verwahren.

Nationalbanken und föderale Sparkassenverbände betreiben derzeit Aktivitäten im Zusammenhang mit Stablecoins, bei denen es täglich um Milliarden von US-Dollar geht,

teilte der amtierende Rechnungsprüfer Brian P. Brooks mit und fügt hinzu:

Diese Stellungnahme bietet den Banken innerhalb des föderalen Bankensystems eine größere regulatorische Sicherheit, diese Kundendienstleistungen auf sichere und solide Weise zu erbringen.

Das Office of the Comptroller of the Currency antwortet in dem Schreiben auf Fragen bezüglich Bankaktivitäten im Zusammenhang mit Stablecoins. Durch den Beschluss dürfen Nationalbanken und föderale Sparkassenverbände auch von Rechts wegen Reserven als Stable Coins verwahren. Das Schreiben richtet sich dabei explizit an 1:1 durch Landeswährungen gedeckte Stable Coins. Token, die durch einen Währungskorb gedeckt sind, wie beispielsweise Facebooks Krypto-Projekt Libra, sind von der Regel ausgenommen.

Luft nach obenBlockchain-Strategie: Bitkom zieht Bilanz

1 Tag

Vor einem Jahr verkündete die Regierung die „Blockchain-Strategie“. Ein Jahr später evaluiert der Bitkom den aktuellen Stand der Umsetzung. Während einige Punkte schon weit fortgeschritten seien, vernachlässigten die Ministerien andere bisher völlig.

Vor einem Jahr veröffentlichte die Bundesregierung die Blockchain-Strategie. Das Papier soll die Weichen für die Zukunft der Blockchain-Technologie stellen. Insgesamt gaben 158 Experten Stellungnahmen zur Technologie ab, woraufhin das Strategiepapier zustande kam. Insgesamt sind zehn Bundesministerien federführend an der Blockchain-Strategie beteiligt. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) gab nun, genau ein Jahr später, eine erste Jahresbilanz zur Umsetzung der gesteckten Ziele ab.

Der Interessenverband vertritt etwa 2.700 Unternehmen und versucht, günstige Rahmenbedingungen in der Politik und Wirtschaft für sie zu schaffen. Jede einzelne der 44 Ankündigungen zur Blockchain-Technologie der Regierung kommentierte der Verband daher knapp und fügte ein Ampelsystem hinzu, das diese Maßnahmen in die Bereiche ‚(so gut wie) abgeschlossen‘, ‚in Bearbeitung‘ und ‚noch nicht begonnen‘ einteilt.

Grün, gelb und rot: Die Blockchain-Fahrt ist holprig

Die Bearbeitung von einem guten Drittel (17) wäre sehr weit fortgeschritten, fast die Hälfte (20) sei derzeit in Bearbeitung. Wie bereits in seiner Stellungnahme hob der Verband die Fortschrittlichkeit des Gesetzentwurfs zu elektronischen Wertpapieren hervor. Der Interessenvertreter zeigte sich auch zufrieden in Bezug auf Forschung, Entwicklung und Förderung.

Als weniger erfolgreich betrachtete Bitkom die Kommunikation über die neue Technologie: Kein einziger geplanter Workshop ist tatsächlich durchgeführt worden. Dabei gebe es durchaus Interesse. Einer von Bitkom im Frühjahr durchgeführten Umfrage zufolge sprachen zwei Drittel der befragten Unternehmen (alle mit 20 oder mehr Mitarbeitern) der Blockchain-Technologie große Bedeutung zu. Doch nur sechs Prozent setzen sich in irgendeiner Form – theoretisch oder praktisch – mit ihr bereits auseinander.

Sieben Maßnahmen hätten allerdings noch keine Aufmerksamkeit erfahren. Mangelhaft ist die Anwendung der Blockchain-Technologie besonders im staatlichen Betrieb. Weder die angekündigte Nutzung für die Beweisführung noch für den Verbraucherschutz sind die zuständigen Ministerien (Justiz-, Innen- und Wirtschaftsministerium) angegangen, hob der Verband gesondert hervor.


Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany