Schuld und Sühne 17-Jähriger Twitter-Hacker ist (noch) Bitcoin-Millionär

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Der festgenommene Drahtzieher hinter dem Twitter-Hack hat ein staatliches Bitcoin-Vermögen angehäuft. Die Frage ist nur: Wodurch?

Der Twitter-Hack vergangene Woche hat weit über den krypto-Kosmos hinaus Wellen geschlagen. Hackern gelang es, sich Zutritt zu den Profilen von prominenten Personen zu verschaffen, darunter Barack Obama, Elon Musk und Bill Gates und im Namen derer einen Bitcoin Scam zu bewerben. Am Freitag, den 31. Juli, wurden die mutmaßlichen Täter festgenommen.

Bitcoin Scam zahlt sich nicht aus

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Wie sich nun herausstellte, ist der Hauptangeklagte, ein 17-Jähriger aus Florida, kein unbeschriebenes Blatt. Bereits im letzten Jahr hat der vermeintliche Drahtzieher Bekanntschaft mit der US-Justiz gemacht. Während des damaligen Verfahrens seien 15.000 US-Dollar In bar und 400 Bitcoin beschlagnahmt worden, wie Tampa Bay Times berichtet. Die Staatsanwaltschaft zog die Anklage aber zurück und erstattete den Barbetrag sowie 300 Bitcoin wieder. Wo die übrigen 100 Bitcoin verblieben sind, sei unklar.

Mehr als 3 Millionen US-Dollar befanden sich somit im Besitz des erst 17-Jährigen. Wie sich der Heranziehende ein derart stattliches Vermögen anhäufen konnte, dürfte nun erneut Gegenstand der Ermittlungen sein. Der TwitterHack legt nahe, dass die Bitcoin auf illegalem Wege erworben wurden.

Mit rund 120.000 US-Dollar Diebesgut hielt sich der entstandene Schaden des Twitter-Angriffs zwar vergleichsweise in Grenzen. Dem Angeklagten und seinen zwei Mitstreitern droht nun jedoch eine langjährige Haftstrafe. Wegen der Schwere des Verbrechens wird der noch nicht Volljährige nach dem Erwachsenenstrafrecht behandelt und muss sich in 30 Anklagepunkten verantworten.

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Nach Horror-CrashKraken: Zahlt die Bitcoin-Börse eine Wiedergutmachung?

5 Stunden

Nachdem Ethereum auf Kraken zwischenzeitlich auf 700 US-Dollar gestürzt war, hat die Krypto-Börse nun offenbar mit der Zahlung von Entschädigungen begonnen.

“Auf den Märkten für digitale Vermögenswerte ist es sehr unüblich, Trades rückgängig zu machen” – mit diesen Worten reagierte die Bitcoin-Börse Kraken auf Forderungen von Kunden, die eine Wiedergutmachung für den 22. Februar fordern. An diesem Tag kam es zu erheblichen Verwerfungen am Krypto-Markt – nahezu alle Coins sahen heftige Kursverluste. Das Problem: Auf Kraken waren einige Assets – darunter Ether (ETH) und Cardano (ADA) – deutlich stärker im Kurs gefallen als auf anderen Handelsplätzen. ETH rutschte kurzfristig sogar auf ein Tief von 700 US-Dollar (USD). In Verbindung mit dem Umstand, dass es in diesem Zeitraum teilweise zu Problemen beim Login und der Verfügbarkeit der Kraken-API gekommen war, hat das für Unmut bei den Anlegern gesorgt.

Kraken Crash: Meldungen von einzelnen Wiedergutmachungen tauchen auf

Nun kursieren im Netz die Aussagen einiger Kraken-Kunden, die von einer Teilkompensation für ihre Trading-Verluste berichten. Danach hat die Bitcoin-Börse diversen Tradern Angebote zur Schadensbegrenzung unterbreitet. Die Höhe der angebotenen Entschädigung fällt dabei unterschiedlich aus. Manche Nutzer berichten einem Bericht von New Money Review zufolge von einer Wiedergutmachung in Höhe von 50 Prozent ihres Verlusts. Andere geben an, mit geringeren Beträgen abgespeist worden zu sein. Das Spektrum erstreckt sich dabei von 15 bis 40 Prozent.

Mittlerweile hat sich Jesse Powell zu der Wiedergutmachungs-Aktion geäußert. Auf Twitter erklärte der Kraken CEO, dass größere Fälle individuell beleuchtet würden. Bei kleineren Beträgen solle die Wiedergutmachung automatisiert erfolgen.

Die Beträge basieren auf dem, was sie erhalten hätten, wenn die Preisuntergrenze so hoch gewesen wäre wie an einer anderen Exchange. In der Regel werden 80-100 % davon gutgeschrieben, eine Kombination aus Cash und Gebühren.

Kraken CEO Jesse Powell via Twitter

Die Bitte um nähere Informationen zu den Bedingungen für eine Entschädigung blieb vonseiten Kraken zu Redaktionsschlus unbeantwortet.

Auskunftsfreudiger zeigte sich indes Johannes Schmitt, Krakens Director of Banking and Payments, in der aktuellen Ausgabe des Kryptokompass – dem ersten Börsenbrief für digitale Assets.

Kommt da bald mehr?Google Finance integriert Kryptowährungen

6 Stunden

Dem Hype um Kryptowährungen kann sich auch Google nicht verweigern. Nun listet der Tech-Riese auf seiner Finanz-Applikation “Google Finance” auch die Kurse verschiedener Kryptowährungen.

Neben konventionellen Aktien- und Währungskursen zeigt die Finanz-Applikation von Google nun auch Kursentwicklungen von Kryptowährungen an. Nutzer der Dienstleistung können nun verschiedene Kursverläufe von digitalen Assets nachverfolgen, unter anderem Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash. Ob noch weitere Kryptowährungen bei Google Finance gelistet werden, ist bisher unklar, auszuschließen ist es jedoch nicht. Eine Suche nach Handelspaaren der Token von Cardano (ADA) und Polkadot (Dot) lieferten keine Ergebnisse. Gibt man das Handelskürzel für Ripple (XRP) ein, verweist die Finanzseite auf den Ripple XRP Liquid Index, der an der NASDAQ handelbar ist.

Klar ist: Google setzt mit der Implementierung der Kryptowährungen ein wichtiges Signal in Richtung Massenadaption. Ob der Mutterkonzern Alphabet auch selbst aktiv wird und Tesla, MicroStrategy, Square und Co. mit einem eigenen Bitcoin-Investment folgt, bleibt abzuwarten. BTC-ECHO stellte zuletzt das Gedankenspiel an, was passieren würde, wenn große NASDAQ-Konzerne ihre gesamten Barvermögen in Bitcoin investieren würden. Anlass dazu gab das Softwareunternehmen MicroStrategy, dass diesen Schritt bereits Ende letzten Jahres vollzog.

Der Google-Dachkonzern Alphabet könnte mit seinen 17,5 Milliarden US-Dollar Barvermögen unter aktuellen Marktbedingungen (BTC-Kurs von 47.423 US-Dollar, bei 18,62 Millionen Bitcoin in Umlauf, Stand: 01. März 2021) rund 369.019 BTC kaufen und sich so 1,98 Prozent der derzeitigen Umlaufmenge sichern.

Bitcoin-Rücklagen bei Google eher unwahrscheinlich

Zwar ist es unwahrscheinlich, dass Google und andere große NASDAQ-Riesen ihre komplette Cash-Rücklage in Bitcoin parken. Ein generelles Investment kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Zudem ist der “Corporate Bitcoin Standard” ein durchaus realistisches Szenario. Laut der Website Bitcointreasuries.org liegen bereits über 6 Prozent aller BTC auf Wallets, die entweder zu einem Unternehmen oder einem ETF-ähnlichen Anlageprodukt zählen. Allen voran ist hier der Bitcoin-Trust von Grayscale hervorzuheben. Mittlerweile “hodlt” Grayscale 649.130 BTC – über 3 Prozent der Gesamtversorgung.

Optimismus für ETHInvestment-Gigant investiert in ein besseres Ethereum

Der Großinvestor Andreesen Horowitz hat sich an einer vielversprechenden Skalierungs-Lösung für Ethereum beteiligt.

Dass Ethereum aus allen Nähten platzt, ist nicht neu. Doch durch die aufkommende Konkurrenz durch die Binance Smart Chain und andere Smart-Contract-Plattformen befindet sich der First Mover zunehmend unter Zugzwang. Hohe Netzwerkgebühren und niedriger Transaktionsdurchsatz – das kann auf Dauer nicht gut gehen. Bis Ethereum 2.0 mit all seinen geplanten Skalierungs-Lösungen wie Proof of Stake und Sharding an den Start geht, können noch einige (Krypto-)Winter ins Land ziehen. Schon heute wird deshalb an Lösungen geforscht, auch die aktuelle Ethereum Blockchain mit ausgelagerten Skalierungslösungen zu entlasten.

Andreesen Horowitz investiert in die Skalierung von Ethereum

Andreesen Horowitz hat sich nun ebenfalls der Problematik angenommen. Der Wagniskapital-Geber hat sich als Lead Investor an einer 25 Millionen USD schweren Finanzierungsrunde für das Start-up Optimism beteiligt. Optimism erforscht eine Technologie namens ZK Rollups, die eine Lösung für den Gebührenwucher bei Ethereum bieten könnte.

Wir haben viel Zeit damit verbracht, uns verschiedene Ansätze und Teams anzusehen, die Layer 2 aufbauen, und heute freuen wir uns, bekannt geben zu können, dass wir eine 25-Millionen-Dollar-Investition der Serie A in Optimism leiten. […] Das außergewöhnliche Team von Optimism, die sorgfältig konzipierte Entwicklererfahrung, die großen Skalierungsvorteile, die jahrelange Forschung und Erprobung und die vollständige Kompatibilität machten es zur naheliegenden Wahl,

argumentiert Andreesen Horowitz in einer entsprechenden Pressemitteilung. Optimism führt zur Zeit einen Soft Launch seiner Layer-2-Lösung Optimistic Ethereum durch. Dass das Projekt im Zeitplan bleiben konnte, ist unter anderem dem legendären Hacker George Hotz zu verdanken. Er hat spontan den Compiler geschrieben, der die Ethereum Virtual Machine mit der Optimistic Virtual Machine kompatibel macht. Wie es dazu kam, lässt sich in einem sehr lesenswerten Tweet-Storm nachvollziehen.

Kein kleiner FischBitcoin-Börse Kraken: Unternehmensbewertung bei 10 Milliarden US-Dollar

2 Tagen

Die Krypto-Börse Kraken befindet sich in Gesprächen über eine neue Finanzierungsrunde. Neueste Unternehmensbewertungen sehen die Exchange bei einem Wert von 10 Milliarden US-Dollar.

Wie aus Berichten von Bloomberg hervorgeht, befindet sich Kraken in Gesprächen mit investitionswilligen Kapitalgebern. Darunter sind Top-Investoren wie Fidelity, Tribe Capital und General Atlantic. Allgemeine Schätzungen gehen von einer Finanzierung aus, die das Unternehmen mit 10 Milliarden bewertet. Je nach Kapitalgeber wird der Unternehmenswert aber auf bis zu 20 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das teilen anonyme Quellen mit, die Bloomberg zitiert.

In 2019 nutzte Kraken die Investitionsplattform Bank to the Future, um 13,5 Millionen US-Dollar von mehr als 2.000 Kapitalgebern einzusammeln. Damals lag der Unternehmenswert jedoch noch bei rund 4 Millionen US-Dollar.

Kopf-an-Kopf-Rennen mit Coinbase

Die Meldungen zur neuen Finanzierungsrunde von Kraken kamen inmitten der Vorbereitungen des Börsengangs von Coinbase. Basierend auf dem Handel mit privat gehaltenen Anteilen, beläuft sich der Marktwert von Coinbase indes auf etwa 100 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Vielfaches der Bewertung vom Konkurrenten.

Laut Marktdaten von CoinMarketCap erreicht Kraken ein Handelsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar in 24 Stunden. Im selben Zeitraum verarbeitet Coinbase ein Volumen von 3.85 Milliarden US-Dollar. Gemessen daran scheint die Coinbase-Bewertung unverhältnismäßig. Am 22. Februar erreichte Kraken ein Tagesvolumen von 4 Milliarden US-Dollar und damit sogar ein höheres Handelsaufkommen als Coinbase.

Rechtliche Probleme werfen Schatten

Dass die Börse kurzzeitig Konkurrenten Coinbase überholte, kommt mit einem bitteren Beigeschmack. Eine maßgebliche dafür Rolle spielt der Krypto-Crash der vergangenen Woche. Am Montag, den 22. Februar, wurde Ether zeitweise zu einem Preis von 700 US-Dollar gehandelt. Zeitgleich lag der Preis auf anderen Plattformen jedoch nur bei 1.300 US-Dollar. Das führte zu großen Arbitragemöglichkeiten und kaskadierender Liquidation auf Kraken. Bis die Preisineffizienzen ausgeglichen waren, war eine ganze Reihe von Margin-Trader geprellt. Viele seiner Benutzer drohten daher mit rechtlichen Schritten. Trotz des Verlangens betroffener Nutzer, hat Kraken angegeben, keine Rückerstattungen der Verluste vorzunehmen.

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