SatoshiPay-Pilot: Wir schreiben Online-Journalismus neu

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Am 4. Juli beginnt unser Pilotprojekt. Um unsere Leser (und solche, die es werden wollen) an ein neues Bezahlmodell heranzuführen, verteilen wir in Kooperation mit SatoshiPay 2.000.000 Credit Lumens (rund 200.000 Euro) in der digitalen Währung Stellar Lumens.

Machen wir uns nichts vor: Paywalls bzw. Bezahlschranken können eine nervige Angelegenheit sein. Da stößt man auf interessante, spannende Artikel und plötzlich liest man: Bitte schließe ein Abo ab – kostet nur 19.99 Euro im Monat. Das ist nicht immer im Sinne der Leser, doch notwendig. Zumindest bis jetzt. Gemeinsam mit SatoshiPay wollen wir das ändern (siehe Beispiel weiter unten).

Bekanntlich lebt der Mensch nicht nur von Brot allein – auch Online-Journalisten und -Magazine müssen für ihre Arbeit entlohnt werden. Das Problem, vor dem wir aktuell stehen: Fast die gesamte Medienlandschaft begeht den Fehler, Zeitungsabonnements direkt in die Online-Landschaft zu übertragen. Ist das zeitgemäß? Wir finden: Nein.

Darum leiten wir gemeinsam mit dem Zahlungsdienstleister und Tech-Start-up SatoshiPay die neue Form des Bezahlens ein: Mikro-Transaktionen. Doch keine Angst, das klingt komplizierter als es ist.

Wie das Ganze funktioniert, erklären wir in den folgenden Zeilen getreu dem Motto: Learning by doing. Darum haben wir auch die folgenden Inhalte hinter eine Bezahlschranke gepackt. Wer diese auflösen will, benötigt zunächst ein Guthaben in der digitalen Währung Stellar Lumens. Damit ihr nicht euer eigenes Geld zum Kauf von Lumen Credits aufwenden müsst, schenken wir allen, die schnell genug sind, 100 Lumens Credits im Wert von rund 10 Euro zum Testen.

PayWall kostenlos freischalten und SatoshiPay testen:

  1. Das Guthaben (100 Credit Lumens) zum Freischalten der nachfolgenden Paywall erhaltet ihr, indem ihren unten rechts auf dieser Seite auf das SatoshiPay Browser-Wallet klickt und dann auf „Wallet aufladen“ navigiert. Achtung: Der Brave Browser wird noch nicht unterstützt!
  2. Dort gebt ihr unten folgenden Code ein: welovecrypto 
  3. Es folgt eine Verifizierung und das Guthaben wird eurem Browserwallet gut geschrieben. Achtung: Es kann sein dass ihr diese Seite nach der Gutschrift einmal neu laden müsst!

Was ihr mit den Credits machen könnt und warum das neue Bezahlmodell auch für Verlage interessant ist erfahrt ihr hinter der PayWall:

Glückwunsch! Seit dem letzten Klick gehörst du zu den ersten (neben unseren Newsletter-Pilottestern), die die neue Art, für Online-Journalismus zu bezahlen, ausprobieren können.

Das Gute an der Bezahllösung, die wir mit SatoshiPay anbieten, ist zunächst, dass du bereits digitale Währungen (wir nennen sie Kryptowährungen) benutzt, ohne dabei wissen zu müssen, wie sie funktionieren.

Falls du es doch wissen willst: Die Kryptowährung, mit der du diesen Abschnitt freigeschaltet hast, heißt XLM und wird von der Stellar Foundation herausgegeben. Der große Vorteil: Mit ihr kann man minimale Beträge überweisen und sogenannte Mikro-Transaktionen tätigen.

Damit kann man sich also Schritt für Schritt entscheiden, ob man die Artikel weiterliest oder seine Aufmerksamkeit anderen Inhalten schenkt. Sprich: Man bezahlt nur für das, was man wirklich wissen will.

Man muss also – will man einen Vergleich zur analogen, „realen“ Welt ziehen, nicht mehr die ganze Zeitung kaufen, sondern kann nur ein Ressort seiner Wahl oder auch nur einen einzelnen Abschnitt daraus konsumieren. Doch mit Mikro-Transaktionen kann man noch mehr machen.

Was man mit Mikro-Transaktionen machen kann

Wie sich Mikro-Transaktionen auf das eigene Konsumverhalten auswirken und wie man damit mehr Kontrolle über die eigene (digitale) Brieftasche erhält, haben wir nun bereits im oberen Absatz erfahren.

Ein weiteres Element, das die Mini-Zahlungen interessant macht, sind Werbebanner. Oder besser gesagt: sie zu umgehen. Wenn man sich nämlich dafür entscheidet, Mikro-Transaktionen anzubieten, kann man mit diesen auch Seiten dafür bezahlen, dass man nicht länger mit Werbung bombardiert wird.

So kann man sich in der Zukunft etwa dafür entscheiden, gegen einen geringen Betrag keine Werbung mehr sehen zu wollen. Mit einem einfachen Mausklick (unten rechts seht ihr euer digitales Guthaben) könnt ihr dann einen kleinen Betrag überweisen und damit Werbefreiheit erreichen.

Übrigens: Mit Mikro-Transaktionen, wie wir sie gemeinsam mit SatoshiPay anbieten, gibt es auch die Möglichkeit, zu spenden. Entscheidet man sich etwa dafür, dass bestimmte Inhalte gefallen oder dass man eine gewisse Person unterstützen will, kann man ihr einfach ein bisschen Geld in die digitale Brieftasche übertragen. Das gilt auch für Organisationen oder Verlage.

Doch die Mini-Überweisungen sind auch für Herausgeber interessant – Redaktionen etwa erhalten eine bessere Übersicht darüber, welche Themen ihre Leser interessieren.

Die Möglichkeiten, die Mikro-Transaktionen für Verleger bieten

Denn Verleger können im Hintergrund verfolgen, bis zu welchen Abschnitten Leser klicken und wo sie aufhören. Während dafür bisher viele persönliche Daten eingesammelt werden, um Leserverhalten zu analysieren, sorgen die Mikro-Transaktionen dafür, dass man dies tun kann, ohne die Nutzer unnötig auszuspähen.

So verbessert sich letztlich auch – das ist zumindest die Hoffnung – die Qualität der Inhalte. Denn schließlich werden Journalisten durch die Kontrolle der Leser dazu aufgefordert, gleichbleibende Qualität zu liefern.

Auch für die sind Mikro-Transaktionen übrigens interessant. Denn sie können sich – hier ertönt Zukunftsmusik – Klick für Klick für ihre Arbeit bezahlen lassen. Die monatliche Abrechnung und das Warten auf Gehälter kann damit bald der Vergangenheit angehören.

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