Nach Goldman Sachs: Auch Santander verlässt R3, Mitglieder zuversichtlich

Max Kops

von Max Kops

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Quelle: Santander Bank von Mike Mozart via Flickr.com (CC)

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Nachdem erst vorzwei Tagen der Austritt von Goldman Sachs aus dem Blockchain-Konsortium R3 bekannt wurde, kündigt nun auch die Santander ihren Austritt an. Dennoch blicke man der aktuellen Finanzierungsrunde des R3 in internationalen Medien sehr positive entgegen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Das aus ursprünglich zwölf Mitgliedern bestehende Konsortium rund um Blockchain Technologien verliert mit dem Bankenriesen Banco Santander eine weitere wichtige Partnerschaft. Dies berichtet CoinDesk erst kurz nach dem bekanntgewordenen Austritt von Goldman Sachs, zu dem es bisher noch keine offizielle Pressemitteilung oder Erklärung gibt.

Gründe für R3 Austritte: Finanzielle Forderungen?

Bisher lässt sich über die wahren Ausscheidungsgründe beider Mitglieder nur spekulieren, da Pressemeldungen des Konsortiums keine konkreten Informationen preisgeben. Naheliegend wäre dabei aktuell die Finanzierungsrunde des R3. So fordert das Konsortium 150 Millionen US-Dollar von den Mitgliedern ein.

Aus Dokumenten von CoinDesk geht hervor, dass die investierten Unternehmen eine (für Konsortien dieser Art typische) Eigenkapitalquote von zehn Prozent für richtig hielten. Das R3 Konsortium selbst hingegen forderte eine Quote von 40%, darin enthalten 10% für Beschäftigte.


Auf Nachfrage implizierte ein Pressesprecher von Santander, dass man zum aktuellen Zeitpunkt keine näheren Informationen zum Austritt bekanntgeben könne:

“Wir haben uns entschlossen, das Konsortium zu verlassen.”

ist die einzige Wortmeldung.

R3 Finanzierungsrunde mit guten Aussichten

Trotz des Verlassens von zwei großen Unternehmen sieht die Finanzierungsrunde bisher sehr positiv aus: Es wird erwartet, dass 30 Mitgliedsbanken sich mit Investments beteiligen. Diese Information stammt von Insidern, wurde bisher allerdings nicht offiziell bestätigt. Urprünglich wurden 42 Unternehmen eine Investmentmöglichkeit angeboten, heißt es in internationalen Medien.

Meinung des Autors (Max):

Auch wenn sich über die Austrittsgründe der beiden Bankengiganten bisher nur spekulieren lässt, ist die Frage interessant, inwiefern sich die Abneigung gegen das Konsortium oder Blockchain-Technologien im Generellen richtet.

Längere Beobachtungen der beiden Unternehmen lassen durchaus darauf schließen, dass Interesse an Blockchain-Technologien besteht. Warum der Austritt daher plötzlich bekanntwurde oder ob es sich dabei um rein finanzielle Entscheidungen der Unternehmen handelt, bleibt offen.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung und Informationen zur R3 Finanzierungsrunde von Pete Rizzo via CoinDesk


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