Russlands Kehrtwende: Finanzminister bejaht Bitcoin

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Russlands Kehrtwende: Finanzminister bejaht Bitcoin

Es ist noch nicht so lange her, da waren Kryptowährungen in Russland tabu. Wer sich dem widersetzte und doch mit Bitcoin und Co. handelte, riskierte harte Strafen.

Seit ein paar Monaten scheint sich aber eine Kehrtwende abzuzeichnen, da sich immer mehr Staatsvertreter positiv zu Kryptowährungen äußern und Strafandrohungen bereits zurückgenommen wurden.

So auch der Finanzminister Alexei Moiseev, der sich gegen ein Verbot und für eine Legalisierung von Kryptowährungen ausgesprochen hat. Nach ihm sollen rechtliche Rahmenbedingungen und Lizenzierungen für einen geregelten Handel mit Kryptowährungen in Russland sorgen.

Allerdings unterscheidet sich das Regulierungsvorhaben Russlands ein wenig von denen anderer Länder. Als Grundlage für die Regulierungsentwürfe werden die nationalen Standards für Finanzinstrumente dienen.

Von Moiseev heißt es in diesem Kontext:

“Es ist wahrscheinlich, dass der Bitcoin-Verkauf einer ähnlichen Broker-Lizenz bedarf, wie sie bei Banken üblich ist.”


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Dadurch würden viele Parallelen zwischen dem konventionellen und kryptowährungs Finanzsystem entstehen, im Guten wie im Schlechten.  So würden es die Regulierungen erlauben von einer Bank Bitcoins zu kaufen, oder Händler könnten mit einer normalen Händlerlizenz eine Bitcoin-Börse aufmachen.

Wie zu erwarten ist, wird die Privatsphäre unter einer staatlichen Regulierung leiden. Nach den Anti-Geldwäsche-Vorgaben sowie dem Know-Your-Customer-Prinzip (KYC) soll der Kauf und Verkauf nur noch nach einer namentlichen Registrierung abgewickelt werden.

Ob man als Verbraucher zu einer Bank geht oder eine vermutlich effizientere Plattform nutzt, soll jedem selbst überlassen sein, heißt es vom russischen Finanzminister.

BTC-ECHO

Englische Originalversion via NewsBtc

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