Russischer Verband RACIB plant Krypto-Park

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

Teilen

Quelle: Sprouts watered from a watering can via Shutterstock

BTC9,676.17 $ 0.35%

Der russische Krypto- und Blockchain-Verband RACIB plant einen Krypto-Park in der russischen Sonderwirtschaftszone Stupino. Das großangelegte Projekt soll Unternehmen und Start-ups künftig unter anderem die Herausgabe neuer Kryptowährungen (ICOs) erleichtern und Entwicklern ein attraktives Programmierumfeld bieten. Weltweit locken bereits mehrere Vorbildprojekte in ähnlicher Form Branchenunternehmen in ihre Breitengrade.

Stupino, eine Kleinstadt nahe Moskau, ist bereits einer der wichtigsten Wirtschaftshubs Russlands. In der Sonderwirtschaftszone haben sich allerlei private Investoren niedergelassen. Start-ups und Neuling profitieren von Infrastruktur und begünstigten Bedingungen für Lizenzen und Erlaubnisse. Geht es nach der RACIB, sollen nun auch Krypto- und Blockchain-Unternehmen folgen und ihre Zelte hier aufschlagen. Entsprechende Pläne des Verbands berichtet das russische Nachrichtenportal Cryptorussia in dieser Woche.

Zwar mangelt es auf der RACIB-Website derzeit noch an konkreten Angaben, laut Cryptorussia soll Ziel des Projektes sein, mithilfe der ebenfalls russischen Blockchain-Plattform Universa das Umfeld für ICO-Fundraising, Blockchain-Software und App-Entwickler zu bestellen. Damit will der Verband gegenüber Unternehmen Anreize schaffen und Gründer in den Moskauer Vorort locken.

Neben Synergie und Inspiration steht jedoch auch ein weiterer Anreiz im Vordergrund des Krypto-Parks. So sollen besonders die Ausgaben der Branche niedrig gehalten. Dies soll bereits etablierte, spezialisierte Unternehmen aus Moskau nach Stupino führen.

„Wir planen unseren Krypto-Park in einer Sonderwirtschaftszone. Dies wird uns erlauben, die Expertise von Spezialisten aus Moskau zu nutzen. Die umfassende Plattform für ICO-Fundraising wird dabei die effektivste Form sein, ein Modell einer künftigen Digitalwirtschaft aus Krypto-Rubel und Blockchain-Besteuerung abzubilden“,


Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln. Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).
Jetzt Konto eröffnen

80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige]
.

beschreibt Zamir Akimov, RACIB Vize-Präsident, laut Cryptovest das Vorhaben.

Stupino soll Unternehmensneulinge jedoch besonders auch aufgrund der Tatsache anlocken, dass das Gesamtprojekt den neuen Leitlinien des russischen Kommunikationsministeriums folgt. Diese waren im Zuge der vergangenen Woche öffentlich geworden. Sie schreiben unter anderem die Nutzung des Rubels zur erfolgreichen Akkreditierung von ICOs vor. Als Teil eines größeren Gesetzespaketes zur Regulierung von Kryptowährungen sollen sie bis Juli von der russischen Staatsduma verabschiedet werden.

Weltweite Paten machen es vor

Vorbild des Projektes dürften die weltweit aufsprießenden Lockversuche für Krypto- und Blockchain Unternehmen stehen.

Das als „Krypto-Valley“ bekannte Schweizer Kanton Zug etwa ist mittlerweile europaweit bekannt und hat sich zu einem gefragten Standort für Fintech-Unternehmen gemausert. Hier beheimatet ist unter anderem die Krypto Valley Association, die mit Unterstützung des Bundesrats das Ziel verfolgt, in der Schweiz ein weltweit führendes Blockchain-Ökosystem aufzubauen.

Ähnliches schwebt Nachbar Liechtenstein vor. Wie seit vergangener Woche bekannt ist, plant auch der Zwergenstaat gegenüber Blockchain-Unternehmen neue Anreize. So will Liechtenstein Firmen möglichst geringfügig regulieren und so mehr Wirtschaftskraft in die Alpen lotsen.

Schließlich macht das Modell auch abseits Europas Mode. Der indische Bundesstaat Andhra Pradesh etwa fördert im Rahmen der Initiative Fintech Valley Vizag die Ansiedelung von Blockchain-Entwicklern und die Nutzung bereits veröffentlichter Software im öffentlichen Raum, etwa bei der Landvermessung.

Insgesamt dürfte es Stupino an Best Practices und Benchmark-Orientierung wohl nicht mangeln.

BTC-ECHO


Kryptokompass Ausgabe Juni 2020
inkl. gratis Bitcoin-Münze
Der Kryptokompass | Aktuelle Ausgabe 06/2020

Titelthema: Tschüss Bargeld - Jetzt kommen Facebook und digitales Zentralbankgeld


Der Kryptokompass ist das erste Investorenmagazin für Blockchain Asssets und liefert Investoren exklusive Einschätzungen und umfassende Analysen zur aktuellen Lage an den Krypto-Märkten.

Mehr dazu ->



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY
ANSTEHENDE EVENTS

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany

Deine Vorteile:

– Einfache Kontoeröffnung (auch mobil)

Sofort Bitcoin handeln

– Kreditkarten- und Paypalzahlung möglich

– Kostenloses Demokonto

CFDs bergen Risiken. 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.