Russischer Oligarch plant Tokenisierung von Palladium

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Quelle: Shutterstock

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Der „reichste Mann Russlands“, Metall-Magnat Vladimir Potanin, erklärte in einem Interview seine Pläne für die Tokenisierung des Edelmetalls Palladium. Neben weiteren Krypto-Projekten will der Unternehmer Token aus einem Schweizer Fonds produzieren. Die Ausweitung der Aktivitäten auf andere Metalle schließt er nicht aus.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Vladimir Potanin ist Chef von MMC Norilsk PJSC, dem weltweit größten Produzenten von Palladium. Als Kopf des Mega-Konzerns ist Potanin Multi-Milliardär und steht mit einem geschätzten Vermögen von 15,4 Milliarden US-Dollar auf Platz 60 der reichsten Menschen der Welt.

Potanin erklärte am 27. März in einem Interview mit Bloomberg in Moskau seine Pläne, bis zum Ende des Jahres 2019 mehrere Krypto-Plattformen ins Leben zu rufen. Unter anderem strebt er an, den Handel mit Palladium über Token zu etablieren. Dazu führt der Oligarch unter anderem Gespräche mit Schweizer Behörden, in denen es um die Herausgabe von Token aus seinem dortigen Palladium-Fonds geht.

Die Tokenisierung von Metallen

Dabei kann sich Potanin durchaus vorstellen, das Konzept auch auf andere Metalle auszuweiten. Schließlich mischt seine Firma auch im Geschäft mit Kupfer und Nickel kräftig mit.

Die Menschen nutzen mehr und mehr dezentralisierte Netzwerke und Plattformen, die keinen obersten Verantwortlichen haben. Wir wollen aktive Teilnehmer dieses Prozesses sein,

sagte er im Hinblick auf die Vorteile des Handels mit digitalen Token.

Der Trend zur Tokenisierung zahlreicher Güter setzt sich damit fort und erreicht die Spitzen global operierender Industrieunternehmen. So arbeitet beispielsweise auch die Overstock-Tochter tZero an der Tokenisierung von Edelmetallen und seltenen Erden.

Egal ob Kupfer oder Kobalt – die zunehmende Tokenisierung unserer Umwelt bringt viele Vorteile mit sich, muss aber auch mit einer gesunden Skepsis betrachtet werden. Die allumfassende Anwendbarkeit und die Beschleunigung von Finanzialisierungsprozessen reicht weit in den Alltag der Bürger hinein.

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