Russischer Gesetzgeber will Bitcoin als Fremdwährung

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Russischer Gesetzgeber will Bitcoin als Fremdwährung

Ein Vertreter des Russischen Finanzministeriums kündigte Änderungen zur Gesetzgebung an. So soll es gesetzlich immer noch verboten sein Bitcoin innerhalb des Landes zu nutzen, doch soll daran gearbeitet werden ihn als Fremdwährung zu sehen.

Der stellvertretende Finanzminister Alexei Moiseev sagte in einem Interview der staatlichen Zeitung Rossiyskaya Gazeta, dass diese Bestrebung immer noch Alternativen zum Rubel limitieren soll. Gleichzeitig soll aber die Unsicherheit für diejenigen genommen werden, die mit der darunterliegenden dezentralen Ledger Technologie, der Blockchain, arbeiten.

Die Ankündigung ist bereits ein Schritt in eine andere Richtung. So hat die Behörde eine lange Zeit danach gedrängt digitale Währungen zu verbieten und sogar strafrechtliche Folgen für ihre Nutzer einzuführen. Die Russische Zentralbank hingegen blieb optimistisch.

Laut des Interviews soll das Finanzministerium immer noch ein Verbot der Nutzung des Bitcoin in Russland unterstützen. Dies soll angeblich von er Verfassung geschützt sein. Dort soll der Rubel als einzige Währung für nationale Geschäfte vorgesehen sein.


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Dennoch gab Moiseev an, dass seine Behörde das Gesetz anpassen möchte, um den Bürgern die Nutzung von Bitcoin zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen sie, in legalen Bereichen, vom Bitcoin als “Fremdwährung” profitieren.

Moiseev sagte:

“Können russische Bürger ein Wallet besitzen und mit Bitcoins in Ländern bezahlen wo es erlaubt ist? Warum nicht? Deswegen formulieren wir ein Gesetz, was es erlaubt Kryptowährungen für ausländische Transaktionen zu erlauben und es russischen Bürgern zu ermöglichen Bitcoins aus Profitgründen im Ausland zu verkaufen.”

Moiseev stellte auch klar, dass es zurzeit nicht gibt, was die Nutzung des Bitcoins innerhalb des Landes verhindert. Die Absicht dahinter sei nicht, dass man die Entwicklung der Blockchain Technologie begrenzt, sondern den Rubel von schädlichen Einflüssen fernhält.

“Wir müssen die Verantwortung für die Bitcoin Emission von Datenverwaltern nehmen, da sie sonst Gefahr laufen bestraft zu werden”, erklärte Moiseev in Gespräch.

Er sagte, dass eine aktualisierte Version des Gesetzes vor dem Ende von 2016 an die gesetzgebende Körperschaft, der Duma, überreicht werden könnte.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via coindesk.com

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