Ripple: SWIFT dementiert Gerüchte der Zusammenarbeit

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, kurz SWIFT, wird NICHT mit Ripple kooperieren. In der Vergangenheit kamen Gerüchte auf, dass SWIFT im Rahmen eines Protokoll-Updates mit dem Unternehmen hinter dem XRP-Token zusammenarbeiten würde.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Phillip Horch

Ripple arbeitet mit SWIFT zusammen? Das wäre dann doch ein dickes Ding gewesen. Das Unternehmen, das seit 1973 den Nachrichten- und Transaktionsverkehr von weltweit mehr als 10.000 Banken über Telekommunikationsnetze standardisiert, arbeitet aktuell an einem Protokoll-Update. In diesem Zusammenhang sollte das SWIFT-Netzwerk für weitere 4.000 Banken verfügbar machen. Das Upgrade zielt letztlich darauf ab, das GPI-System zu erweitern.

Partnerschaften und Community befeuerten Gerüchte

Da das Unternehmen in den letzten Monaten Partnerschaften mit zahlreichen von Banken angesammelt hatte und sich im Rahmen von xRapid einen festen Anteil am Bankenmarkt sichern will, kam es dann kurzerhand zu Gerüchten um eine Zusammenarbeit zwischen Ripple und SWIFT.


Darüber berichteten verschiedene Krypto-Medien, auch auf Twitter machte das Gerücht die Runde. Hier war es ein Personalwechsel von der HSBC-Bank zum Unternehmen hinter XRP, der die Gerüchte anfeuerte:

“Hat sich SWIFT mit Ripple zusammengeschlossen? Marcus treacher [sic], der bei SWIFT im Vorstand sitzt, verlässt hsbc, um mit Ripple zusammenzuarbeiten. Ripple hat außerdem kürzlich bestätigt, dass Crossboarder Payments innerhalb von Sekunden abgewickelt werden können, was Welten davon entfernt ist, was [zuvor noch gesagt wurde].”

Wie Finance Magnate nun jedoch berichtet, handelt es sich bei den Meldungen um eine Ente.

So sagte ein Sprecher von SWIFT gegenüber dem Magazin:

“Ich bin mir nicht sicher, woher diese Gerüchte kommen. aber die anstehenden Veröffentlichungen […] haben nichts mit RippleNet zu tun. Ihr Hauptzweck ist es, abzusichern, dass alle Zahlungen eine Tracking-Referenz bekommen […], die es zulassen, dass Banken ihre GPI-Zahlungen end-to-end und in Echtzeit abwickeln.”

XRP-Kurs bekommt leichten Knick

Innerhalb der letzten 24 Stunden musste der Ripple-Kurs (XRP) einen leichten Knick verkraften, so hat er um knapp vier Prozent an Stärke verloren. Im Wochen- und Monatsverlauf tut das der Performance des Bankens bisher jedoch keinen Abbruch.

BTC-ECHO


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