Ripple: Steht die XRP-Integration in Skype bevor?

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Ripple: Steht die XRP-Integration in Skype bevor?

Ripples XRP-Token könnte bald Teil eines Micropayment-Tools in Skype sein. Große IT-Unternehmen nutzen den XRP TipBot. Auch andere Social-Media-Konzerne spielen mit dem Gedanken, Blockchain als Grundlage für produktinterne Micropayments zu nutzen.

Die Krypto-Ratingagentur Weiss Ratings spekuliert in einem Twitter-Post vom 16. April über die mögliche Integration des XRP-Token in den Videotelefonie- und Messengerdienst Skype. Dies werde über den XRP TokenBot umgesetzt:

XRP könnte bald in Skype integriert werden, was bis zu 300 Millionen Usern Zugang zu der XRP-TipBot-App gewähren würde. Man kann den XRP TipBot bereits mit Outlook, Reddit, Twitter und Gmail verwenden.

In der Reaktion auf einen entsprechenden Forumsbeitrag auf der Plattform reagierte Skype zwar verhalten, aber wohlwollend. Skype, seit 2011 im Besitz von Microsoft, verwies auf bereits laufende Testprojekte beim Mutterkonzern.

Zahlreiche Cyber-Unternehmen nutzen XRP TipBot

XRP TipBot, ein Produkt von Ripple Labs, findet bereits Anwendung bei großen IT-Firmen. Reddit, Twitter, Gmail und Microsoft Outlook arbeiten damit. Mit dem Programm können Nutzer kleinere Beträge in XRP untereinander versenden. Neben dem Ripple-Labs-Produkt gibt es auch andere Adaptionsexperimente im Bereich der Peer-to-Peer-Zahlungen.

Krypto-Banking mit Facebook, WhatsApp – und zuletzt vKontakte

Grundsätzlich beschäftigen sich die meisten Online-Kommunikationsunternehmen inzwischen mit der Frage, wie sie User länger auf ihrer Plattform halten können. Gerade in Hinblick auf die Frage, wie sie sich den Umweg zum Online-Banking oder zu PayPal ersparen.

Facebook liebäugelt mit der Vision, in Entwicklungsländern ein Monopol in Finanzdienstleistungen zu bilden. Gerade in Ländern wie Indien, wo sich viele Menschen kein Bankkonto leisten können. Dort sieht Facebook das Potential, mit einem Token-System etablierte Bankenstrukturen zu umgehen und Teil der globalen Wertschöpfung zu werden.

Anfang April 2019 machte außerdem das russische Facebook-Äquivalent vKontakte mit einer ähnlichen Idee Schlagzeilen. User können auf der Plattform in Zukunft möglicherweise Krypto-„Trinkgelder“ für Posts versenden, die ihnen gefallen.

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