Regulierungs-ECHO KW41 – Viele Initiativen auf den Weg gebracht

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.

Zwei chilenische Abgeordnete haben einen Antrag zur stärkeren Adaption der Blockchain-Technologie ins Parlament eingebracht. Wie das lokale Nachrichtenportal Fortin Mapocho berichtet, richten sich Miguel Angel Calisto und Giorgio Jackson direkt an Präsident Sebastian Pinera. Die Forderung: Die Blockchain in allen öffentlichen Institutionen des Landes zu implementieren. Die Vorzüge, die eine solche Implementierung mit sich bringen würde, sind in dem Dokument direkt mit aufgeführt.

Ukraine: Arbeitergruppe für Krypto-Besteuerung

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Das ukrainische Finanzministerium will sich zukünftig stärker mit Kryptowährungen und deren Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft befassen. Dazu will man bei der Besteuerung von Kryptowährung ansetzen. So setzte das Ministerium eine Arbeitsgruppe ein, die ein Konzept ausarbeiten soll, wie genau der Staat steuerlich von der heimischen Krypto-Ökonomie profitieren könnte.

VAE: ICOs sollen ab 2019 kommen

Der Finanzmarktregulierer der Vereinigten Arabischen Emirate hat sich positiv zum Thema Initial Coin Offerings geäußert. Bisher ist die Ausgabe neuer Kryptowährungen als Crowdfunding-Methode in dem arabischen Land nicht erlaubt. Das könnte sich nun ändern. Wie in dieser Woche bekannt wurde, will man den heimischen Kapitalmarkt im Jahr 2019 für ICOs öffnen. Wie Reuters berichtet, sollen die Coins aus ICOs als Wertpapiere gelten.

Singapur: Banken und Krypto-Sektor zusammenbringen

Der Vorsitzende der singapurischen Finanzmarktaufsicht möchte den Dialog zwischen dem heimischen Krypto-Sektoren und den Banken des Landes verstärken. So sagte Ravi Menon, Direktor der Monetary Authority of Singapore (MAS), er wolle ein ausgewogenes und reguliertes Umfeld für Krypto-Unternehmen schaffen, die sich in dem Stadtstaat niederlassen möchten. Eine Brücke zwischen alter und neuer Finanzökonomie soll dabei helfen.

EU: ESMA beleuchtet ICO-Regulierungen

Bekommt die EU bald eine gesamteuropäische regulatorische Grundlage für Initial Coin Offerings? Die European Securities and Markets Authority (ESMA) will sich nun intensiv daransetzen, eine solche zu finden. Dazu will man in der nächsten Zeit Genaueres über dieses Finanzierungsinstrument herausfinden. Im Idealfall will man eine bereits bestehende Regelung finden, die sich auf ICOs anwenden lässt.

Südkorea: ICO-Entscheidung kommt im November

Wird das ICO-Verbot in Südkorea nun endlich wieder aufgehoben? Die neuen Töne, die dazu aus Seoul vernommen werden, könnten darauf hindeuten. Die das lokale Magazin „The Investor“ berichtet, soll im November eine Entscheidung zu dem Thema verkündet werden. In den letzten Wochen ist die Debatte um die Initiative zweier Abgeordneter der Regierungspartei etwas hochgekocht.

UK: Regulierung könnte noch zwei Jahre dauern

Im Angesicht des drohenden Brexit kommt das Vereinigte Königreich auf keinen grünen Zweig. Jeff Kaufmann, Legal Director der Kanzlei Reynolds Porter Chamberlain, stellt der Regierung auch in Sachen Krypto-Regulierung kein gutes Zeugnis aus. Wie aus seinem Bericht hervorgeht, könnte es noch zwei Jahre dauern, bis Klarheit auf der Insel herrscht. Schon blöd, dass man aus der EU ausscheidet – hier gehen die Bestrebungen nun wohl schneller voran.

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