Regulierungs-ECHO KW40 –„Krypto ist die Zukunft des Geldes“

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: PR/gov.mt

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In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.

Indien: Doch keine Forschungsgruppe zu Blockchain und Krypto

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In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Gerüchte darüber gegeben, dass die indische Zentralbank eine Einheit zur Erforschung von Blockchain und Kryptowährungen eingesetzt habe. Diese Gerüchte gingen auf einen Bericht von Coin Crunch India hervor, den die RBI jedoch nie von offizieller Seite bestätigte. Auf Anfrage der Zeitung gab die RBI jetzt bekannt, dass keine neue Einheit für die Erforschung von Kryptowährungen gegründet wurde.

Japan: Selbstregulierungsgruppe setzt strenge Regeln ein

Die Japan Virtual Currency Exchange Association (JVCEA) möchte die Regeln, an die sich die teilnehmenden Krypto-Börsen halten müssen, verschärfen. In der JVCEA finden sich einige der größten Krypto-Börsen des Landes wieder, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, Regeln zur Selbstregulierung zu finden. Die aktuelle Verschärfung limitiert die Anzahl an Coins, die von der Exchange online gemanagt werden können, auf maximal 20 Prozent der gesamten Einlagen.

Malta: Premierminister Muscat spricht sich für Kryptowährungen aus

„Blockchain macht Kryptowährugnen zur unausweichlichen Zukunft des Geldes.“ Mit dieser Aussage erreichte Maltas Premier Muscat vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen viel Aufmerksamkeit. Sie helfe durch ihre Transparenz dabei, gute von schlechten Geschäften zu unterscheiden. DLT geben ihren Nutzern zudem einen „echten Besitz“ ihrer Einlagen und zwänge Unternehmen und Regierungen dazu, ehrlicher zu sein.

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China: Zeitschrift akzeptiert Bitcoin-Zahlungen

Beijing Sci-Tech Report, das größte Tech-Magazin Chinas, akzeptiert künftig auch Bitcoin als Zahlungsmittel. Was in anderen Ländern normalerweise nur eine Fußnote wert ist, stellt in China eine wichtige Meldung dar. Immerhin stellt sich Beijing Sci-Tech Report mit dieser Entscheidung direkt gegen die Marschrichtung der Regierung, die Kryptowährungen im Land eindämmen möchte. Der Preis eines Jahresabos des Magazins beträgt 0,01 BTC.

Israel: Finanzmarktaufsicht nutzt Blockchain zur Kommunikation

Wie die Zeitung Times of Israel berichtet, nutzt die israelische Finanzmarktaufsicht Israel Securities Authority (ISA) jetzt auch die Blockchain-Technologie. Auf der behördeneigenen Yael-Plattform, einem internen Messenger für die Kommunikation mit unterstellten Agenturen, soll die Technologie eingebaut werden. Durch die Verwendung einer unveränderlichen Blockchain-Technologie versucht die Agentur, die Authentizität von Nachrichten zu überprüfen.

Ukraine: Abgeordneter fordert Aussetzung von Krypto-Steuern bis 2030

Der Abgeordnete Yuriy Derevyanko hat in dieser Woche einen Gesetzesentwurf ins Parlament eingebracht, der auf die Aussetzung von Krypto-Steuern abzielt. Der Gesetzesentwurf sieht Steuerbefreiungen für alle Teilnehmer des Krypto-Marktes bis zum 31. Dezember 2029 vor. Er begründet dies damit, dass der Krypto-Sektor ein Motor für eine neue Wirtschaftskraft sein könne. Derevyanko ist ein Mitglied der ukrainischen Anti-Korruptions-Bewegung.

Brasilien: Wettbewerbsbehörde befragt Krypto-Börsen

Der brasilianische Verwaltungsrat für wirtschaftliche Verteidigung (CADE), der vom lokalen Justizministerium betrieben wird, schickte einen Fragebogen an verschiedene Krypto-Unternehmen. Die Bankkonten dieser Unternehmen sind kürzlich geschlossen worden, was die Aufmerksamkeit der Behörde auf die Unternehmen gelenkt hatte. Der CADE ist zuständig für die Wahrung des Wettbewerbs in dem Land, ähnlich dem deutschen Bundeskartellamt.

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