Regulierungs-ECHO KW#30 – Die Regulierer werden aktiv

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: The production operator adjusting pressure regulator of instrument gas supply system, offshore oil rig worker operating on control system at oil and gas wellhead remote platform via Shutterstock

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In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.
Indien: Zentralbank für Kryptoregulierung

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Indiens Zentralbank, die Reserve Bank of India (RBI), hat den Obersten Gerichtshof des Landes aufgefordert, Kryptowährungen zu regulieren. Shyam Divan, der Anwalt der RBI, äußerte gegenüber dem Obersten Richter Dipak Misra, dass eine Regulierung von Kryptowährungen unausweichlich ist. Ansonsten ermutige man illegale Transaktionen und Aktivitäten im internationalen Geldfluss.

Ukraine: Financial Stability Council unterstützt Kryptoregulierung

Der ukrainische Financial Stability Council, der sich aus Zentralbank, Finanzministerium, Börse und Finanzmarktregulierern zusammensetzt, unterstützt ein Konzept für die Regulierung von Kryptowährungen. Dies schreibt Timur Khromaev, Leiter der Nationalen Wertpapier- und Börsenkommission in einem Facebook-Post. Das Konzept beinhaltet unter anderem die Anerkennung von Kryptowährungen als Finanzinstrumente, die Rollen staatlicher Stellen bei der Regulierung und die Lizenzierung von Marktteilnehmern.

Schweiz: FINMA geht gegen Envion vor

Wie die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA in einer Pressemitteilung bekannt gibt, hat sie ein Verfahren gegen das Mining-Unternehmen Envion AG eröffnet. Grund dafür ist der Verdacht auf einen Verstoß gegen das Finanzmarktrecht im Rahmen des ICOs. Das Verfahren fokussiert insbesondere auf mögliche Verletzungen von Bankenrecht aufgrund einer allfällig unerlaubten Entgegennahme von Publikumseinlagen im Zusammenhang mit dem Initial Coin Offering (ICO) des EVN-Tokens.

China: „Illegale Miner“ stoppen

Die uigurische autonome Region Xinjiang wendet sich gegen das Mining. Wie die Kommission für Wirtschaft und Information der Region bekannt gab, möchte man verstärkt gegen „illegales Mining“ vorgehen. Demnach werden lokale Betreiber von Mining-Farmen dazu aufgefordert, ihre Aktivitäten einzustellen.

Vietnam: Finanzmarktregulierer warnt die Wirtschaft vor Krypto-Aktivitäten

Die vietnamesische Wertpapieraufsicht hat Industrieunternehmen und Fonds im Land gewarnt, Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu vermeiden. Wie Vietnam News berichtet, hat die State Securities Commission (SSC) Firmen dazu angehalten, die Ausgabe und den Handel von Kryptowährungen zu vermeiden. Stattdessen sollen sie die Gesetze zur Geldwäsche einhalten.

Japan: Exchanges wollen Margin Trading eingrenzen

In Japan hat sich eine Gruppe von Exchanges zur Japan Virtual Currency Exchange Association (JVCEA) zusammengeschlossen. Ziel der Vereinigung ist es, Maßnahmen zur Selbstregulierung der Kryptoszene auszuarbeiten. Wie das Nachrichtenportal Jiji berichtet, sollen die heimischen Handelsplattformen einführen, dass Investoren lediglich das Vierfache ihrer Einlagen anleihen können. Die JVCEA möchte damit die Investoren vor dem unregulierten Markt schützen, der dafür derzeit noch keine Handhabung hat.

Südkorea: Finanzmarktregulierer fordern Gesetz zu Krypto-Exchanges

Ein prominenter Vertreter der südkoreanischen Finanzmarktregulierungsbehörde Financial Services Commission (FSC) spricht sich für ein Gesetz zur Regulierung von Krypto-Exchanges aus. In einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal Bloomberg forderte Hong Seong-ki, der Verantwortliche für Kryptowährungen, die Regierung dazu auf, Exchanges härter anzufassen. Während der Kryptomarkt wachse, blieben die Exchanges in Sachen Sicherheit auf einem niedrigen Niveau stehen.

Antigua und Barbuda: Staatsbürgerschaft mit Kryptowährungen zahlen

Das Parlament von Antigua und Barbuda hat ein Wirtschaftsprogramm verkündet, das es den Bürgern ermöglicht, für 100.000 US-Dollar eine Staatsbürgerschaft zu erhalten. Die Gebühr kann nun auch mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen bezahlt werden. Das Staatsbürgerschaftsprogramm erlaubt fast alle Rechte, die auch mit der vollen Staatsbürgerschaft einhergehen.

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