Regulierungs-ECHO KW#28 – Licht und Schatten rund um den Globus

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Sun over North America on blue planet Earth isolated on black background via Shutterstock

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In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.
China: PBOC-Vizegouverneur weiterhin hart gegenüber ICOs

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

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China bleibt weiterhin bei seiner harten Haltung gegenüber Initial Coin Offerings. Wie lokale chinesische Medien berichteten, sprach sich Pan Gongsheng, ein Vizegouverneur der chinesischen Zentralbank, dafür aus, am ICO-Verbot festzuhalten. Angesichts immer neuer betrügerischer Angebote aus dem Kryptobereich müsse man entschlossen bleiben und das geltende Recht durchsetzen.

EU: Fünfte Anti-Geldwäsche-Richtlinie tritt in Kraft

Die fünfte EU Anti-Geldwäsche-Richtlinie ist in dieser Woche aktiv geworden. Das geht aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission hervor. Mit der AML-Richtlinie soll ein neuer regulatorischer Rahmen für Europas Regulierungsbehörden ausgegeben werden. Unter anderem wird es eine höhere Transparenz der Exchanges und einen stärkeren Informationsaustausch mit anderen EU-Institutionen wie der EZB geben.

Südkorea: Neue Regeln für den Umgang mit Blockchain und Kryptowährungen

Die Gesetzgeber Südkoreas haben Gesetzesentwürfe herausgebracht, die sich mit der Regulierung von Kryptowährungen beschäftigen. Zudem drehen sich die Dokumente auch um die Entwicklung einer Strategie für die Nutzung der Blockchain-Technologie. Wie die KoreanTimes berichtet, kommt die Initiative von dem Abgeordneten Song Hee-kyung von der größten Oppositionspartei, der Liberalen Partei Koreas. Ziel der Vorschläge ist das Verhindern von Geldwäsche, Cyberkriminalität und Datenmissbrauch.

Indien: Kein Kryptoverbot, aber strenge Regulierung


Laut dem Magazin Quartz soll das indische Finanzministerium an einer Regulierung von Kryptowährungen arbeiten. Denmach erwäge man nun kein Verbot von Kryptowährungen mehr. Dafür möchte man Kryptowährungen vermutlich als Wirtschaftsgüter (Commodities) einstufen und sie dementsprechend regulieren. So möchte man wohl versuchen, die Quellen von Trades zu verfolgen und Investoren zu identifizieren.

UK: Regulierungsbehörde hebt das Potential von Blockchain-Startups hervor

Bisher machte sie eher mit Warnungen vor Kryptowährungen auf sich aufmerksam, jetzt zeigt die britische Financial Conduct Authority, dass sie auch das Potential der Blockchain-Technologie erkannt hat. Im Rahmen einer Sandbox leitet die FCA Projekte mit insgesamt elf Unternehmen aus dem Bereich Blockchain und DLT in die Wege. So sollen neue Business-Modelle entwickelt und getestet werden.

Shanghai: Börse sieht Regulierung von DLT als dringend an

Die Shanghaier Börse, eine der größten Handelsplätze für Wertpapiere auf der Welt, erwägt, Distributed-Ledger-Technologien für den Aktienmarkt zu nutzen. In einem Paper, das in der letzten Woche veröffentlicht wurde, hat man bereits Anwendungsmöglichkeiten der Technologie analysiert, etwa in der Registrierung von Tradern, der Ausgabe neuer Wertpapiere oder der Ausführung von Trades. Allerdings müsse man die DLT zunächst ausreichend regulieren, bevor man sie regulär nutzen könne.

Philippinen: Zwei neue Exchanges genehmigt

In der letzten Woche berichteten wir, dass insgesamt 25 Krypto-Exchanges Lizenzen für die Cagayan Economic Zone auf den Philippinen erhalten sollen. Jetzt hat die Zentralbank des Landes zwei neue Exchanges akzeptiert. Wie Business World Online berichtet, wurden Virtual Currency Philippines, Inc. und ETranss als Plattformen akkreditiert und dürfen nun Fiat-Krypto-Wechsel vornehmen.

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