Regulierungs-ECHO: Ab nach Argentinien!

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Es gibt – ganz leichten – Ärger im Blockchain-Paradies Malta. Zwischenzeitlich will Ernst & Young den Menschen helfen, ihre Steuern zu zahlen, während Frankreich an einem Plan feilt, Privacy Coins zu verbieten. Ripple gewinnt derweil einen kleinen Vorteil in Kalifornien und Argentinien fördert Blockchain-Start-ups. Das Regulierungs-ECHO KW 10.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Das Regulierungs-ECHO: Von Ärger in Malta, russischer Regulierung, Bitcoin-Besteuerung, Privacy Coins, Ripple und der Blockchain-Start-up-Szene in Argentinien. Alles, was man in der letzten Woche verpasst haben könnte.

Ärger im Paradies? Blockchain-Unternehmen haben es in Malta nicht immer leicht

Maltesische Banken weigern sich offenbar, mit Blockchain-Unternehmen zusammenzuarbeiten. Die Insel, die als Zufluchtsort für Bitcoin-, Krypto- und Blockchain-Firmen gilt, stellt die Unternehmen trotz ihrer generellen Empfängnisbereitschaft offenbar vor Schwierigkeiten. Ein Balanceakt zwischen Vorschrift und regulatorischer Freiheit.

Ernst & Young gibt Tool für Krypto-Besteuerung heraus


Die Anwaltskanzlei, die zuletzt mit ihrem Einsatz bei der kanadischen Börse Quadriga herausstach, will nun ein Tool herausgeben, das Menschen bei ihrer Steuererklärung helfen soll. Besser gesagt: bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Dazu sammelt das Tool offenbar Daten von verschiedenen Krypto-Exchanges, speist sie in ein Programm ein und sagt den Nutzern, wie viel Steuern sie für ihre einzelnen Trades zahlen müssen.

Bye, bye Monero? Frankreich erwägt Verbot von anonymen Kryptowährungen

Wo wir schon bei Steuern sind: Mit Privacy Coins wie etwa Monero lässt sich mit etwas Geschick Geld am Fiskus vorbeischleusen. Kein Wunder eigentlich, dass das einigen Behörden nicht ganz ins Konzept passt. Grund genug für Frankreich, ein Verbot der anonymen Währungen zu erwägen. Wie das genau umgesetzt werden soll, weiß bisher (vielleicht) nur die Französische Nationalversammlung, die den Bericht erlassen hat. Falls es sonst noch jemand wissen sollte: Kommt in unseren Discord und erzählt es uns. Wenn du es nicht weißt, darfst du auch vorbeikommen.

Ripple vs. SEC: Ripple trägt kleinen Sieg davon

Nun nach Übersee, genauer gesagt nach Kalifornien. Noch genauer gesagt: Ripple. Denn wie man einem Gerichtsdokument entnehmen kann, hat Ripple im Kampf gegen die SEC einen kleinen Sieg davon getragen. Hintergrund des Verfahrens ist die Frage, wie Ripple vor dem Gesetz bzw. der Börsenaufsichtsbehörde einzustufen sei. Im betreffenden Verfahren ging es darum, die Verhandlung vom Bundesgerichtshof zu niedrigeren Gerichtshöfen zu verschieben, was einer Herabstufung gleich käme. Diesem Antrag wurde nun nicht stattgegeben. Weitere Ergebnisse bleiben allerdings aus.

Argentinien: Regierung und Binance fördern Blockchain-Start-ups

Argentinien versucht, die Bitcoin- und Blockchain-Community, in Richtung des südamerikanischen Landes zu locken. Dafür bekommt die Regierung prominente Unterstützung. Denn die neuen Projekte, in die die Regierung insgesamt 50.000 US-Dollar stecken will, sollen unter der Schirmherrschaft von Binance stehen. Klingt nach einem guten Deal.


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