Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland

Quelle: shutterstock

Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland

In Südkorea fordern Anwälte mehr Regulierung. Die BaFin greift um sich und in Frankreich muss man (vielleicht) bald weniger Steuern auf Krypto-Gewinne zahlen. Das Wichtigste in Kürze: das Regulierungs-Echo KW46.

Was hat sich in der letzten Woche in Sachen Kryptowährungen und Regulierung getan? Das Wichtigste in Kürze.

Südkoreanische Anwaltskammer fordert Krypto-Gesetze

In Südkorea fordert die Anwaltskammer eine zügige Regulierung aller Kryptowährungen. Damit sich die Blockchain-Industrie in aller Ruhe entfalten kann, brauche sie klare Richtlinien vonseiten der Regierung. Dabei kritisierten die Anwälte hauptsächlich: Unternehmen befinden sich im gesetzlichen Vakuum. Mehr zur Lage in Südkorea.

Bitcoin-Trading: BaFin schließt Crypto Capitals

Bitcoin-CFDs traden ohne Aufsicht? Nicht mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Sie schob der Finatex LTD aus Aachen einen Riegel vor. Ihre Handelsplattform www.crypto-capitals dürfe fortan keine Krypto-CFDs mehr anbieten. Bis auf weiteres.

Frankreich: Gesetzesentwurf sieht Senkung der Bitcoin-Steuer auf 30 Prozent vor


Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland
[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Gute Nachrichten für Krypto-Fans aus Frankreich. Dort liegt ein Gesetzesentwurf vor, nachdem Krypto-Gewinne künftig niedriger versteuert werden sollen. Ganze 6,2 Prozentpunkte könnten französische Bitcoin-Anleger demnach künftig einsparen. Details dazu.

IWF: Christine Lagarde reagiert auf Bitcoin mit Zentralbankgeld

Das waren dann schon dicke Nachrichten in Sachen Regulierung. Laut der Chefin des Internationalen Währungsfonds denke das Institut darüber nach, künftig eine eigene digitale Zentralbankenwährung herauszugeben. Dabei handelt es sich um einen Versuch, die Vorteile von Kryptowährungen ins Finanzsystem der IWF zu integrieren.

Nach SWIFT-Ausschluss des Iran: Kommt die staatliche Kryptowährung?

Staatlich verwaltet könnte es auch bald im Iran zugehen. Denn wie bekannt wurde, nimmt SWIFT eine Vielzahl von iranischen Kreditinstituten aus dem Netzwerk. Damit ist die islamische Republik vom internationalen Zahlungsverkehr weitestgehend ausgeschlossen. Die Lösung liegt nahe: Um die Sanktionen zu umgehen, muss eine staatliche Kryptowährung her.

Marshallinseln: Präsidentin musste kurzweilig um Amt bangen

Da hatte sie fast zu viel gewollt. Denn Hilda Heine, die Präsidentin der Marshallinseln ist eine starke Verfechterin des

„Sovereign“. Dabei handelt es sich um eine staatliche Kryptowährung, die die Inseln gegenüber dem US-Dollar unabhängig(er) machen sollen. Ihr Einsatz für die Kryptowährung hätte sie jedoch beinahe das Amt gekostet.

Details zur Blockchain-Strategie der Bundesregierung

Da hat man sich schon fast gefreut: Die Bundesregierung äußert sich zu Blockchain. Und dafür veröffentlichen sie gleich eine Umsetzungsstrategie mit dem vielversprechenden Namen “Digitalisierung gestalten“.  Darin heißt es dann auch:

„Wir wollen die Chancen der Digitalisierung für unseren Wohlstand nutzen und ihre Risiken beherrschbar machen. Jede Herausforderung, die wir in der Umsetzungsstrategie benennen, ist mit einer konkreten Lösungsmaßnahme unterlegt.“

Und auch für die Regulierung von Kryptowährungen hat die Bundesregierung nun einen Plan. Die will man nämlich auf europäischer oder gar internationaler Ebene finden. Europa wird’s schon richten. Konkreter? Wird’s nicht.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland
Schicksalsjahr 2020: Deutschland muss die Weichen im digitalen Zahlungsverkehr stellen
Märkte

BigTechs wie Amazon, Google, Facebook und Apple übernehmen immer mehr Marktanteile im digitalen Zahlungsverkehr. Daher müssen Lösungen auf gesamteuropäischer Ebene umgesetzt werden, die die Finanzsouveränität des Euroraums schützen. Um den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen, bleibt jedoch nicht mehr viel Zeit.

Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland
Österreich: FMA rüstet sich für das Krypto-Jahr 2020
Märkte

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat ihre Aufsichts- und Prüfschwerpunkte für das Jahr 2020 präsentiert. Darin klärt die FMA über mögliche Risiken für den Finanzmarkt auf und formuliert spezifische Bewältigungsstrategien. Insbesondere die Digitalisierung und der wachsende Markt von Krypto-Assets stellt das Land vor regulatorische Herausforderungen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland
Schicksalsjahr 2020: Deutschland muss die Weichen im digitalen Zahlungsverkehr stellen
Märkte

BigTechs wie Amazon, Google, Facebook und Apple übernehmen immer mehr Marktanteile im digitalen Zahlungsverkehr. Daher müssen Lösungen auf gesamteuropäischer Ebene umgesetzt werden, die die Finanzsouveränität des Euroraums schützen. Um den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen, bleibt jedoch nicht mehr viel Zeit.

Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland
Weltraumökonomie: Blockchain von SpaceChain im All
Blockchain

Weltraum-als-Service: SpaceChain kommt seinem Ziel näher, ein blockchainbasiertes Satellitennetzwerk aufzubauen.

Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland
Digitales Wettrüsten: Kann die EU noch aufholen?
Kommentar

Der Rat der Europäischen Union (EU) hat eine Stellungnahme zu Stable Coins herausgegeben. Darin kommt er auch auf eine mögliche Regulierung von Bitcoin & Co. zu sprechen. Dabei wird deutlich: Die EU muss sich sputen.

Deutschland, Regulierungs-ECHO KW46: Internationale Töne aus Deutschland
Bitcoin-Kurs: Diese Modelle deuten auf einen Anstieg hin – Marktbetrachtung
Kursanalyse

Die Bitcoin-Kurs-Analyse vom Bitwala Trading Team. Es gibt zwei Modelle, die auf steigende Kurse hindeuten.

Angesagt

Deutsche Bank überrascht mit gewagter Krypto-Prognose
Insights

Die Deutsche Bank sieht die Zahl der Nutzer von Kryptowährungen in der kommenden Dekade auf 200 Millionen Hodlerinnen und Hodler anwachsen. Unterdessen entwickelt sich der Trend zu einer bargeldlosen Gesellschaft weiter.

Krypto-Verwahrung wider Willen: Banken üben sich als Innovationsverweigerer
Kommentar

Ab nächstem Jahr wird das Geschäft mit der Krypto-Verwahrung lizenzpflichtig. Daraus ergibt sich eine große Chance für die deutschen Banken, neue Token-Geschäftsmodelle anzubieten. Doch sind diese überhaupt darauf vorbereitet? Warum von den Banken keine Impulse hinsichtlich der Token-Ökonomie zu erwarten sind, was unsere Banken mit dem deutschen Staat gemeinsam haben und welche neuen Wettbewerber das Bankgeschäft an sich reißen. Ein Kommentar.

Europäische Kryptowährung: Banque de France testet 2020 digitalen Euro
Regierungen

Frankreich will als einer der ersten Staaten eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) einführen und damit auch Chinas geplanter Einführung einer digitalen Staatswährung Paroli bieten.

Mit Lichtgeschwindigkeit durch die Blockchain: Lightspeed unterstützt DLT-Restaurants
Blockchain

Lightspeed rüstet britische Restaurants mit der Blockchain-Technologie aus. Die Lightspeed-Plattform basiert auf der DLT, um die Kontrolle logistischer Abläufe und die Protokollierung von Steuerabgaben für Unternehmen in der Gastronomiebranche zu vereinfachen.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: