Regulierungs-ECHO: Auf gute Nachbarschaft – Österreich und Deutschland wappnen sich für das Krypto-Jahr 2020

Moritz Draht

von Moritz Draht

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Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Regulierungs-ECHO: Auf gute Nachbarschaft – Österreich und Deutschland wappnen sich für das Krypto-Jahr 2020

Quelle: Shutterstock

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Deutschland und Österreich bringen sich für das Schlüsseljahr 2020 in Stellung, während dänischen Bankmitarbeitern der Riegel vor Kryptowährungen geschoben wurde und ein karibischer Stable Coin das Schwimmen im Krypto-Gewässer lernt. Zudem können sich Krypto-Verwahrer nun zwar bei der BaFin registrieren, aber wenn es nach der russischen Zentralbank-Chefin geht, auch genauso gut Tulpen in ihr Sortiment nehmen. Das Regulierungs-ECHO.

Britische Jungferninseln planen nationalen Stable Coin

In Zusammenarbeit mit dem Krypto-Start-up Life Labs arbeitet die Regierung der Britischen Jungferninseln an der Einführung der Kryptowährung BVI~LIFE, die an den US-Dollar gekoppelt ist. Mit einem nationalen Stable Coin will sich die Inselgruppe im FinTech-Markt etablieren und für Krisensituationen absichern.

„Mausefalle“: Russische Zentralbankchefin warnt vor Bitcoin

Im Rahmen eines Hackathons hat die Leiterin der Zentralbank der Russischen Föderation, Elwira Nabiullina, Investitionen in Kryptowährungen als riskant eingestuft und den Vergleich zum Glücksspiel gezogen. Die Krypto-Blase könne jederzeit platzen und sei daher für Anleger mit Risiken verbunden – genau wie Tulpen aus Amsterdam. Wenn das Frau Antje wüsste.

Bitcoin-Verwahrung: BaFin lässt bitten – Doch sind die Banken gewillt?

Banken können nun die Verwahrung von Krypto-Assets bei der BaFin registrieren lassen. Das Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur vierten EU-Geldwäscherichtlinie tritt allerdings erst am 1. Januar 2020 in Kraft. Zuvor können Ungeduldige der BaFin jedoch ihr Interesse an der Krypto-Verwahrung mitteilen – die Anträge werden dann ab Neujahr bearbeitet.

Österreich: FMA rüstet sich für das Krypto-Jahr 2020

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat ihre Aufsichtsschwerpunkte für das kommende Jahr 2020 vorgestellt. In dem Positionspapier ordnet die FMA Risiken für den Finanzmarkt, die von Krypto-Assets ausgehen, verschiedenen Themenfeldern zu und nennt spezifische Strategien, die den Herausforderungen eines digitalisierten Finanzsektors begegnen.

Schicksalsjahr 2020: Deutschland muss die Weichen im digitalen Zahlungsverkehr stellen

Auch hierzulande bereitet sich das Bankensystem auf zunehmende Herausforderungen der Digitalisierung vor. Bargeldloses Bezahlen nimmt eine immer gewichtigere Stellung im internationalen Zahlungsverkehr ein. Bislang gibt es auf gesamteuropäischer Ebene jedoch noch einen Bedarf an Regularien. BigTechs wie Amazon, Google, Facebook und Apple drängen derweil in den Markt und übernehmen immer mehr Anteile im digitalen Zahlungsverkehr.

Dänemark: Nordea Bank darf Mitarbeitern Bitcoin-Investments verbieten

Schwere Zeiten für dänische Hodler: Die Nordea Bank hat ihren Mitarbeitern Investitionen in Kryptowährungen verboten. Daraufhin hatte eine Gewerkschaft geklagt und auf das Recht verwiesen, als Privatperson zu handeln. Ein dänisches Gericht hat jedoch zugunsten der Bank entschieden und das Verbot der Nordea Bank für rechtmäßig erklärt. Das Gerichtsurteil entspricht dem restriktiven Kurs Dänemarks im Umgang mit Kryptowährungen.


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