Regulierung in der Wochenrückschau KW#26 – Eine Woche im Zeichen der Kontrolle

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: System Security Specialist Working at System Control Center. Room is Full of Screens Displaying Various Information via Shutterstock

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In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In der Reihe „Regulierung in der Wochenrückschau“ blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.
Japan: Finanzminister erwägt Änderung der Kryptobesteuerung

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

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Der japanische Finanzminister denkt darüber nach, die Art und Weise zu ändern, mit der Kryptowährungen in Japan besteuert werden. Er bezweifelt jedoch, dass die japanische Öffentlichkeit auf diese Neuigkeiten wohlwollend reagieren wird, da die neue Besteuerung als unfair angesehen werden könnte. Der aktuelle Steuersatz für Kryptotransaktionen beträgt maximal 55 Prozent. Eine Änderung der Kategorie würde, ähnlich wie bei Aktien oder Devisengeschäften, einen Steuersatz von 20 Prozent zur Folge haben.

Urkaine: Keine Regulierung von Kryptomining

Die Regulierungsbehörden in der Ukraine planen in näherer Zukunft nicht, das Mining von Kryptowährungen zu regulieren. Wie ein russisches Nachrichtenportal berichtet, wird Kryptomining nicht als eine Aktivität angesehen, die einer Lizensierung bedürfe. Igor Samokhodski von der kryptofreundlichen NGO BRDO begrüßt die Entscheidung.

Australien: Keine eigene Kryptowährung geplant

Bei einem Briefing der Australian Business Economists äußerte sich der Head of Payments Policy Department der Zentralbank Australiens zu einer möglichen eigenen Kryptowährung. Diese wäre als Idee zwar faszinierend, für den realen Gebrauch aber ineffizient. Zudem hätte das Thema für die Zentralbank keine Priorität, man arbeite jedoch weiter an möglichen Lösungen.

Kanada: Arbeitsgruppe für Regulierung gebildet


Die Investment Industry Regulatory Organization of Canada, eine NGO, die auf Selbstregulierung der Kryptoszene setzt, hat eine Arbeitsgruppe formiert. Diese arbeitet künftig an einem Regelwerk für die Regulierung von Blockchain-Anwendungen. In einem Dokument zeigen sie die Prioritäten der Organisation für das Jahr 2019 auf.

Südkorea: Bankenkontrolle über Exchanges soll ausgeweitet werden

Die südkoreanische Finanzaufsicht hat die Regeln für die Bekämpfung der Geldwäsche geändert. Künftig sollen inländischen Banken verpflichtet werden, die Überwachung von Bankkonten, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen, zu verschärfen. Nach einer Ankündigung der Financial Services Commission (FSC) bedeutet die Änderung, die zunächst für ein Jahr gilt, dass inländische Banken, die Kryptobörsen bedienen, nun alle Konten dieser Börse überwachen müssen.

Hongkong: Wertpapieraufsicht beobachtet den Kryptobereich genau

In ihrem Jahresbericht 2017/18 kündigt die Securities and Futures Commission (SFC) der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong an, Kryptowährungen und ICOs auch in Zukunft genau beobachten zu wollen. So kommen neue Technologien oft im Verbund mit Risiken, die gelegentlich auch das Eingreifen von Regulatoren notwendig machen. Qualitativ hochwertige Projekte möchte man hingegen unterstützen.

Malta: Drei Gesetzesentwürfe zur Blockchain im Parlament

Das Parlament des Inselstaats Malta hat drei Gesetzesvorlagen über Kryptowährungen, Blockchain und Distributed Ledger Technology (DLT) verabschiedet. Mit diesen will man die maltesische Regierung dabei unterstützen, Blockchain besser zu verstehen und den Standort zu einem internationalen Krypto-Hub zu machen. Ins Parlament eingebracht wurden die Initiativen von Silvio Schembri, dem Parlamentarischen Staatssekretär für Finanzdienstleistungen.

UK: Bank of England warnt erneut vor Risiken von Kryptowährungen

Sam Woods, Vorstandsvorsitzender der britischen Finanzdienstleistungsaufsicht Prudential Regulation Authority (PRA), kündigte in einem Schreiben an, dass Banken, Versicherungsgesellschaften und Wertpapierfirmen Maßnahmen ergreifen sollten, um sich gegen Marktvolatilität und potentiell riskant Investitionen im Krypobereich zu schützen. Damit stütze er die Haltung den Zentralbankchefs Mark Carney, der sich schon mehrfach für eine stärkere Kontrolle des Kryptosektors aussprach.

BTC-ECHO


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