Regulierung in der Wochenrückschau KW#24 – Ethereum doch kein Wertpapier

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In der Reihe „Regulierung in der Wochenrückschau“ blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.
SEC-Direktor: Ethereum ist kein Wertpapier

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William Hinman, Director of Corporate Finance der SEC, sieht keinen Wert darin, Ethereum als Wertpapier (Security) einzustufen. Auf dem Yahoo All Markets Summit: Crypto Event in San Francisco ließ der SEC-Vertreter verlauten, dass es keine zentrale Figur oder Gruppe hinter der Kryptowährung gibt. Daher stelle Ethereum strenggenommen keinen Investment-Vertrag dar. Damit fügt sich eine weitere Stimme der SEC in den Chor der Regulierer ein. Zuletzt hatte sich SEC-Chairman Jay Clayton vermehrt zum Bitcoin gemeldet und diesen als Nicht-Wertpapier definiert.

Kolumbien: Banken schließen Konten der Exchange Buda

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Kolumbianische Banken schlossen alle Konten der südamerikanischen Krypto-Exchange Buda.com. Laut der E-Mail des Unternehmens an seine Kunden kam der Schritt überraschend, die Banken bestätigten, dass die Konten ohne weitere Erklärungen geschlossen wurden. Der kolumbianische CEO von Buda, Alejandro Beltran, bestätigte die Situation gegenüber lokalen Branchenmedien. Er nannte auch die drei Banken, die Budas Konten blockierten: Bancolombia, BBVA und Davivienda.

Litauen: Richtlinien für ICO-Regulierung herausgegeben

Das litauische Finanzministerium hat Richtlinien zu Initial Coin Offerings (ICOs) herausgegeben. Dort legt man dar, wann Krypto-Token als Wertpapiere angesehen werden und wie jeder Aspekt eines Token Sales durch unterschiedliche Gesetze im Land geregelt werden sollte. Laut dem Dokument ist es maßgeblich, ob ein Token „Gewinne oder Verwaltungsrechte“ an Investoren gewährt, die den Token über einen ICO erwerben.

UK: Finanzmarktregulierer berät Banken zu Krypto-Assets

Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat eine Richtlinie für Banken herausgegeben, die sie zu den Risiken im Umgang mit „Krypto-Assets“ berät. Gemäß der Erklärung der Executive Directors of Supervision sollten Banken bei Kunden, die mit Krypto-Assets zu tun haben, einen sehr individuellen Ansatz verfolgen. Für Bankkunden, die ihren Kunden Dienstleistungen im Bereich Kryptowährungen anbieten, sind etwa eine Due-Diligence-Prüfung für Schlüsselkunden als geeignete Maßnahmen angeführt, um das Risiko von Finanzkriminalität zu verringern.

Südkorea: Banken nutzen Blockchain, um Kunden zu verifizieren

Der koreanische Bankenverband (KFB), eine nationale Bankengruppe in Südkorea, will ein blockchain-basiertes ID-Verifizierungssystem für inländische Geschäftsbanken einführen. Laut einer Stellungnahme des Verbandes soll das neue System – genannt BankSign – im Juli nach einer Testphase, die im April dieses Jahres begann, gestartet werden. Aufbauend auf Nexledger, einer privaten Blockchain-Plattform, die von Samsung entwickelt wurde, wird BankSign lokalen Banken eine Option bieten, das in Südkorea seit Jahrzehnten bestehende System zur Überprüfung von IDs zu ersetzen, so das KFB.

USA: Studie zum Gebrauch von Kryptowährungen im Sex-Gewerbe

Das Financial Services Committee des US-Repräsentantenhauses hat in dieser Woche einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der eine Studie über die Verwendung von Kryptowährungen beim Sexhandel einleiten soll. Sollte der Entwurf genehmigt werden, müsste der Rechnungsprüfer der USA recherchieren, wie „virtuelle Währungen und Online-Marktplätze zum Kauf, Verkauf oder zur Erleichterung der Finanzierung von Gütern oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit Sexhandel verwendet werden.“ Die Studie würde zusätzlich die Verwendung von Kryptowährung im illegalen Drogenhandel untersuchen.

Thailand: SEC sieht 5 von 50 ICO-Bewerber als geeignet an

Thailands Finanzaufsichtsbehörde SEC hat bestätigt, dass fünf ICOs bereit sind, gemäß der neuen Fundraising-Vorschriften des Landes, Finanzmittel einzusammeln. Nach den neuen Regeln müssen ICOs in Thailand verbindliche Anforderungen erfüllen und sich bei der Regulierungsbehörde registrieren. Laut Thawatchai Kiatkwankul, Leiter des Bereichs Corporate Finance bei der SEC-Abteilung Equity, sind insgesamt 50 geplante Angebote eingegangen. Nur die fünf oben genannten erfüllen die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Kasachstan: Internationales Finanzzentrum möchte Krypto-Innovation unterstützen

Kairat Kaliyev, der Gouverneur des kasachischen Finanzzentrums Astana International Financial Center (AIFC), spricht sich für die Blockchain aus. Auf der „Blockchain Conference Astana“ sagt er, das AIFC lege besonderen Wert auf die Förderung der innovativen Technologie in dem Land. Der Umlauf von Kryptowährungen sollte seiner Meinung nach hingegen genau reguliert werden.

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