Regulierung in der Wochenrückschau KW#22 – Überall blühen neue Blumen

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: Field. Flower field. Cosmos flower in a field. background. via Shutterstock

Teilen
BTC19,239.43 $ 0.57%

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In der Reihe „Regulierung in der Wochenrückschau“ blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.
Korea: Parlament schlägt Lockerung des ICO-Verbots vor

>

Die Nationalversammlung Südkoreas drängt auf eine Aufhebung des Verbots von Initial Coin Offerings. Wie Business Korea berichtet, schlug das Parlament eine offizielle Legalisierung von ICOs vor, bei der auch der Schutz von Investoren berücksichtigt werden soll. Die südkoreanische Regierung hatte im September letzten Jahres Initial Coin Offerings verboten.

China: Präsident Xi Jinping äußert sich zur Blockchain


Der chinesische Präsident Xi Jinping hat diese Woche in einer Rede das Potenzial von Blockchain erkannt und die entstehende Technologie zum ersten Mal in der Öffentlichkeit unterstützt. Bei einer jährlichen akademischen Konferenz der Chinesischen Akademie der Wissenschaften bemerkte Xi, dass die Blockchain neben künstlicher Intelligenz und IoT ein wichtiger Teil einer technologischen Revolution sei. China täte gut daran, sich diese zu Nutze zu machen, um in der globalen Wirtschaft zu gedeihen.

Polen: Krypto-Exchange BitBay muss nach Malta umziehen

BitBay, die größte Krypto-Exchange Polens, hat beschlossen, ihre Aktivitäten im Land einzustellen. Stattdessen setzt man in der Zukunft auf einen neuen Anbieter mit Sitz auf der Insel Malta. BitBay begründet den Schritt damit, dass ihre Geschäfte in Polen von der Zusammenarbeit mit nationalen Banken abhängig sind. Die letzte polnische Bank, die mit BitBay zusammenarbeitete, hat ihre Geschäfte mit der Exchange Ende Mai jedoch eingestellt. Auf Malta sind die Gesetze deutlich krypto-freundlicher.

Kanada: Regierung der Region Quebec hebt Energiemoratorium für Kryptominer auf

Laut dem Journal De Montreal will die Regionalregierung der kanadischen Provinz Quebec ihr Moratorium für den Verkauf von Energie an Kryptominer aufheben. So soll Energieminister Pierre Moreau Berichten zufolge ein Dekret einführen, in dem der Verkauf von Energie geregelt wird. Die Kryptominer benötigen gewaltige Mengen an Energie für ihre Operationen. Man wolle der Krypto-Ökonomie in der Provinz Quebec jedoch auch nicht das Wasser abgraben.

Russland: Kryptowährungen laut Zentralbank kein Risiko für globale Finanzstabilität

Die russische Zentralbank hat einen Report zur Rolle von Krypto-Assets in der globalen Ökonomie veröffentlicht. Darin heißt es, dass Krypto-Assets derzeit kein Risiko für die globale Finanzstabilität darstellen, da das Volumen der Krypto-Asset-Transaktionen im Vergleich zum Umfang des globalen Finanzsystems sehr gering sei Die Verknüpfung der Krypto-Ökonomie zum gesamten Finanzsystem ist laut Bericht unwesentlich.

Niederlande: Kryptowährungen nur ein geringes Risiko für die Finanzstabilität

Auch in den Niederlanden wurde ein Bericht zum ökonomischen Risiko von Kryptowährungen veröffentlicht. Wie in Russland wird Kryptowährungen auch hier ein geringes Risiko für die finanzielle Stabilität des Landes bescheinigt. Probleme seien lediglich die Verwendung von Kryptowährungen bei der Finanzierung von Straftaten, möglicher Betrug, hohen Kursschwankungen und der Energieverbrauch von Kryptomining.

Spanien: Parteiübergreifender Regulierungsansatz im Parlament

Der von der Regierungspartei Partido Popular eingebrachte Gesetzesentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen gewann in dieser Woche die Unterstützung aller Parteien des Parlaments. Das Dokument fordert eine Überprüfung der Regulierung von Kryptowährungen sowie Blockchain und schlägt vor, die Technologie auf dem spanischen Markt durch “kontrollierte Testumgebungen” einzuführen, die allgemein als “regulatorische Sandboxen” bezeichnet werden.

Coinbase: Krypto-Ökosystem wird noch jahrelang keine Regulierung sehen

Wie TechCrunch berichtet, hat eine Vertreterin der Handelsplattform Coinbase sich pessimistisch zu einer baldigen Regulierung von Kryptowährungen geäußert. So glaubt Kathryn Haun, dass es noch Jahre dauern kann, bis es eine ausgereifte Regulierung von Kryptowährungen geben wird. Haun betonte allerdings auch, dass “abgewartet werden müsse, wie sich die Technologie entwickelt”. Regulierung solle nicht “über das Verständnis hinausgehen”.

BTC-ECHO

kryptokompass

Das passende Krypto-Portfolio für jeden Anleger

1.000€, 10.000€ oder 100.000€

Mehr erfahren im führenden Magazin für Blockchain und digitale Währungen Print und digital
☑ Im Abo inkl. Ledger Nano S oder 30€ Amazon Gutschein
☑ Jeden Monat über 50 Seiten Krypto-Insights
☑ Keine Investmentchancen mehr verpassen
☑ Portofrei direkt nach Hause

Zum Kryptokompass

Gratis-Prämien nur solange der Vorrat reicht.


Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

Kryptokompass #41 – inkl. gratis Prämie (u.a. Ledger Nano S)

Der passende Krypto-Portfolio für jeden Anleger

Kryptokompass #41 – inkl. gratis Prämie (u.a. Ledger Nano S)

Der passende Krypto-Portfolio für jeden Anleger

Das Bitcoin & Blockchain Szene Magazin

In Print und Digital verfügaber

Neue Investmentchancen verstehen und ergreifen

Jeden Monat über 50 Seiten Insights, Analysen, KnowHow

Streng limitiert: Inkl. gratis Prämie im Abo

Gratis Ledger Nano S, 30€ Amazon Gutschein oder 24 Karat vergoldete Bitcoin Münze

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter