Regulierung in der Wochenrückschau KW#21 – Die Welt schaut auf Krypto

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Regulierung in der Wochenrückschau KW#21 – Die Welt schaut auf Krypto

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In der Reihe „Regulierung in der Wochenrückschau“ blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.
Vereinigtes Königreich: Wechselstube LMAX beginnt mit Krypto-Trading

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LMAX, die britische Plattform für Devisenhandel, hat ihren Einstieg in den Kryptohandel verkündet. Wie die Financial Times berichtet, plant LMAX, die Legitimität und Akzeptanz der Kryptowährung weiter zu festigen, während das institutionelle Interesse daran wächst. Die LMAX, die von der britischen Aufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) reguliert wird, könnte künftig auch in New York und Tokio auftreten. Bisher war sie an London gebunden.

Japan: Blockchain-Zahlungsnetzwerk von Japans größter Bank

Die Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) hat sich mit der großen Cloud-Lieferplattform Akamai Technologies in den USA zusammengeschlossen, um ein globales, auf Blockchain basierendes Zahlungsnetzwerk zu entwickeln. Akamai war in der Lage, die Blockchain-Plattform „unter realistischen Geschäftsbedingungen“ zu testen. Sie konnte eine Million Transaktionen pro Sekunde verarbeiten und eine Transaktion in weniger als zwei Sekunden abschließen.

Georgien: Zentralbank holt sich Rat bei der BaFin

Ein Vertreter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) traf sich in dieser Woche mit Mitgliedern der National Bank of Georgia (NBG) und anderen Mitgliedern des Finanzsektors. Darunter waren Vertreter aus den internationalen Finanzinstitutionen (IFI), dem Privatsektor, Geschäftsbanken, Maklern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und juristischen Gesellschaften. Ziel des Treffens war es, das Bewusstsein für Kryptowährungen im Land zu erhöhen.

Australien: Geschätzt 2,1 Millionen US-Dollar durch Krypto-Scams verloren

Australische Verbraucher verloren im vergangenen Jahr rund 2,1 Millionen US-Dollar an Krypto-Scams. Das geht aus dem jährlichen Betrugsbericht der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) hervor. Die Analyse des ACCC zeigt, dass die Verwendung von digitalen Währungen als Zahlungsmethode im letzten Quartal 2017 ihren Höchststand erreichte. Fast 100.000 US-Dollar wurden von Januar bis September auf krypto-basierte Betrügereien pro Monat gemeldet, während im Dezember Verluste von 700.000 US-Dollar gemeldet wurden.

Taiwan: Parlament will die Blockchain voranbringen

Das taiwanesische Parlament hat am 25. Mai die Bildung einer neuen Fraktion angekündigt, die den aufstrebenden Blockchain-Sektor des Landes unterstützen soll. Die Gründung der Parlamentarischen Koalition für Blockchain in Taiwan (TPCB) wird vom Abgeordneten Jason Hsu Yu-Jen geleitet. Sie soll Politiker verschiedener Parteien vereinen, um klar definierte regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen und so die Blockchain-Entwicklung zu erleichtern und Investoren zu schützen.

Indien: Kryptowährungen als „immaterielles Eigentum“ versteuert?

Indien arbeitet an Vorschlägen, um Kryptowährungen nach der Güter- und Dienstleistungssteuer (GST) zu versteuern. Demnach plant das Central Board of Indirect Taxes der Regierung, eine 18-prozentige Steuer zu erheben und Kryptowährungen als „immaterielles Eigentum“ einzustufen. Indien hat bisher davon abgesehen, Vorschriften zu Kryptowährungen zu erlassen, obwohl die Zentralbank versucht hatte, die Nutzung einzuschränken.

Singapur: Zentralbank warnt acht Krypto-Exchanges

Die Zentralbank von Singapur hat acht Krypto-Exchanges gewarnt, die Wertpapiervorschriften einzuhalten. In einer Presseerklärung wiederholte die Monetary Authority of Singapore (MAS), dass Betreiber im Stadtstaat „dafür verantwortlich sind, dass sie alle relevanten Gesetze einhalten“. Die Warnungen setzen das von den Behörden in diesem Jahr vorgelegte Narrativ fort. Dabei zielt Singapur darauf ab, ein förderndes, aber dennoch reguliertes Umfeld für Blockchain- und Kryptowährungen bereitzustellen.

Südafrika: Zentralbank nennt Kryptowährungen „Cyber-Token“

Die South African Reserve Bank, die Zentralbank der Republik, hat sich dafür entschieden, digitale Währungen als „Cyber-Token“ zu bezeichnen. Sie werden „den Anforderungen des Geldes nicht gerecht“, wie Bloomberg berichtete. Die Reserve Bank hat eine FinTech-Taskforce gegründet, um ihre Haltung gegenüber privaten Kryptowährungen zu überprüfen und regulatorische Fragen zu behandeln.

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