Regulierung in der Wochenrückschau KW#19 – Viele Gewitterwolken und ein Lichtblick

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Teilen

Quelle: Light in the Dark and Dramatic Storm Clouds via Shutterstock

BTC11,065.48 $ 1.25%

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In der Reihe „Regulierung in der Wochenrückschau“ blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.
Norwegen: Krypto-Exchange verliert Klage gegen Nordea Bank

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

>

Die norwegische Exchange Bitmynt AS hat die Klage gegen die schwedische Großbank Nordea verloren. Der Gründer von Bitmynt, Sturle Sunde, hatte die Bank verklagt, da diese das Konto der Exchange geschlossen hatte. Die Klage wurde jetzt vom Osloer Gericht abgewiesen. In der Begründung heißt es, dass das Risiko der Geldwäsche und der Finanzierung krimineller Machenschaften durch Bitcoin-Handel erhöht würde. Deshalb sei die Nordea Bank im Recht, das Konto zu schließen.

Südkorea: Neuer Chefregulierer sieht Positives an Kryptowährungen

Yoon Suk-Heun, der neue Gouverneur des südkoreanischen Finanzaufsicht (FSS), sagte in seiner ersten Pressekonferenz, er sehe “einige positive Aspekte” bei Kryptowährungen. Er sagte auch, dass die FSS in Zusammenarbeit mit anderen Regulierungsbehörden an krypto-regulatorischen “Problemen” arbeiten werde. Eine bessere Regulierung von Kryptowährungen würde das Finanzsystem sicherer und so für krypto-bezogene Produkte zugänglicher machen.

Aserbaidschan: Steuerministerium will Kryptowährungen versteuern

Das aserbaidschanische Ministerium für Steuern möchte Krypto-zu-Fiat-Transaktionen künftig besteuern. Dies kündigte der zuständige Minister Nijat Imanov während des zweiten Finanz- und Investitionsforums (FIF 2018) in Baku an. Imanov sagte, dass besagte Steuer als Gewinnsteuer für juristische Personen und Einkommenssteuer für natürliche Personen formalisiert werden soll. Der Markt für Kryptowährungen in Aserbaidschan ist zwischen Mai und Dezember 2017 deutlich gewachsen.

Europa: Krypto-Exchanges fordern Regulierung

Einige europäische Krypto-Exchanges haben eine vernünftige Regulierung für den Kryptomarkt gefordert, um nachhaltiger handeln zu können. Darunter sind etwa die britische Exchange eToro sowie die österreichische Kryptobörse BitPanda. Beide hätten die Sorge, dass sowohl die unzulängliche als auch die übertriebene Geldwäschebekämpfung und/oder Know-Your-Customer-Regulierung (KYC) es ihnen nicht erlauben würden, als Unternehmen zu wissen, wo sie stehen. Die Regulierungsbehörden der EU, einschließlich der Europäischen Zentralbank, unterstützen eine internationale Anstrengung zur Standardisierung der Regeln.

Ukraine: Wertpapieraufsicht sieht Kryptowährungen als Finanzinstrumente an

Die ukrainische Nationale Wertpapier- und Börsenkommission (SSMCS) erwägt die Einstufung von Kryptowährungen als Finanzinstrumente. Der Leiter der Kommission, Timur Khromaev, kündigte dies in einem Facebook-Post im Anschluss an die jährliche Konferenz der Internationalen Organisation der Wertpapierkommissionen (IOSCO) über Kryptowährungen und Initial Coin Offerings (ICOs) an. Dabei stellt der SSMCS-Kommissar die Notwendigkeit der rechtlichen Anerkennung von Kryptowährungen und die Anpassung der Position der Finanzaufsichtsbehörden hervor.

Weißrussland: Zentralbank will ICO-Investment an Voraussetzungen knüpfen

Die Nationalbank der Republik Belarus (NBRB) zieht strikte Anforderungen für Investitionen in Initial Coin Offerings (ICOs) in Betracht. Qualifizierte Anleger müssen zwei von vier Kriterien erfüllen. Neben Mindestbeträgen für Jahreseinkommen (20.000 US-Dollar) oder angesammeltem Kapital (50.000 US-Dollar) müssen qualifizierte Investoren auch eine besondere Ausbildung oder Arbeitserfahrung in dem betreffenden Bereich besitzen. Auch für Krypto-Exchanges soll ein ähnlicher regulatorischer Rahmen gelten.

BTC-ECHO

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFDs) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt mit dem Handel beginnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY

Blockchain Basics

139,00 EUR

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].



Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

Anzeige

Krypto-Arbitrage: Geringes Risiko - Hohe Rendite

Bis zu 45% auf Krypto oder Fiat

Verdienen sie ein passives Einkommen mit der verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart und dem vollautomatischen Crypto Arbitrage-Handelssystem. Profitieren sie von einer EU-lizenzierten und regulierten Plattform, die Anlagen mit einer Rendite zwischen 10,8% und 45% pro Jahr bietet.

Kostenloses Konto eröffnen

Anzeige



  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany