Regulierung in der Wochenrückschau KW#12 – Die Welt zeigt sich krypto-freundlicher

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Regulierung in der Wochenrückschau KW#12 – Die Welt zeigt sich krypto-freundlicher

Die Regulierung in der Wochenrückschau. Heute: Die Welt zeigt sich krypto-freundlich.

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In der Reihe “Regulierung in der Wochenrückschau” blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.

UK: Regierung ruft Krypto-Task-Force ins Leben

Die Regierung der konservativen Tories unter Premierministerin Theresa May will sich stärker im Krypto-Bereich engagieren. Der britische Schatzkanzler Philip Hammond kündigte am Donnerstag eine “Crypto Assets Task Force” der Regierung und eine Reihe anderer Fintech-Initiativen an. Laut einer Stellungnahme des Finanzministeriums wird Hammond auf der zweiten internationalen Fintech-Konferenz der Regierung die Task Force vorstellen, die neben dem Finanzministerium auch die Bank of England und die Financial Conduct Authority umfasst.

Holland: Gericht ordnet Bitcoin als legitimes Zahlungsmittel ein

In einer Gerichtssache entschied das Amsterdamer Gericht zugunsten eines Klägers, der einen Schuldanspruch in Höhe von 0,591 Bitcoin hatte. Herr J. W. de Vries klagte am 2. Februar 2018 gegen die Koinz Trading BV und forderte die Zahlung der Summe in Bitcoin ein. Das Gerichtsurteil erklärt ausdrücklich, dass Bitcoin alle Merkmale eines “Eigentumsrechts” aufweist und daher ein Anspruch auf Übertragung von BTC unter Eigentumsrechten legitim ist. Damit verhilft das Gericht Bitcoin in Holland zu mehr öffentlicher Anerkennung.

Israel: Klarer Unterschied zwischen Utility und einem Wertpapier

Die israelische Wertpapieraufsicht hat in einer Stellungnahme klargestellt, ab wann genau ein Utility Token einem Wertpapier entspricht. Gemäß dem ISA-Bericht sollte ein Utility-Token, der “Nutzungsrechte an einem Produkt oder einer Dienstleistung überträgt, die von einem bestimmten Unternehmen angeboten werden,” nicht unbedingt als Wertpapier angesehen werden. Das sollten auch keine Token sein, die ausschließlich für Clearing, Tausch oder Zahlungen für ein bestimmtes Projekt verwendet werden.

Thailand: 14 Banken proben Blockchain-Plattform

Vierzehn thailändische Banken haben gemeinsam die Thailand Blockchain Community Initiative gegründet. Diese soll in Zukunft Garantiebriefe auf einer gemeinsamen Blockchain-Plattform digitalisieren. Die führenden Banken des Landes – die Bangkok Bank, die Krung Thai Bank, die Siam Commercial Bank und die Kasikornbank – werden alle an der Initiative teilnehmen, die den Hyperledger Fabric der Linux Foundation als Technologie-Plattform nutzt.

China: Staatliche Börse überprüft Unternehmen auf Blockchain-Projekt

Die chinesische staatlich geförderte Shenzhen Stock Exchange (SZSE) begann mit der Untersuchung des Unternehmens Lifesense, das kürzlich Pläne zur Eröffnung eines Blockchain-Forschungslabors für Anwendungen in der medizinischen Industrie bekannt gab. Am Dienstag, dem 20. März, hat die SZSE einen Brief an den Hersteller von medizinischen Geräten gerichtet, Informationen über seine Pläne zur Einführung eines “Blockchain-Labors” zu veröffentlichen. Zwischenzeitlich wurden so der Börsenhandel des Unternehmens gestoppt, bis genauere Informationen zur Involvierung von Lifesense in der Blockchain-Forschung gesammelt werden konnten.

Russland: ICO-Regulierung in Aussicht

Es scheint Bewegung in die russischen Regulierungsbemühungen zu kommen. Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA sagte der stellvertretende russische Finanzminister Alexej Moisejew, dass eine gerichtliche Meinungsverschiedenheit zwischen der Zentralbank und dem Finanzministerium über die Regelung von Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährung gelöst wurde. Das Finanzministerium hatte zuvor einen Entwurf eingereicht, der eine Richtlinie für ICO-Aktivitäten in Russland vorschreibt, um Token-Sales in einem regulierten Umfeld zu ermöglichen.

Südkorea: Keine Ruhe für den Krypto-Markt

Die südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörden werden lokale Banken über die Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Richtlinien im Umgang mit Krypto-Börsen belehren. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap werden die Financial Intelligence Unit (KoFIU) und die Finanzaufsichtskommission (FSC) im nächsten Monat mit der Untersuchung der Unternehmenskonten von Exchanges in koreanischen Banken beginnen. Damit versucht der Staat weiter, dem Krypto-Markt Herr zu werden.

Kanada: VersaBank gewinnt Partner für ihr Blockchain-Projekt

VersaBank, eine kanadische Bank, die ausschließlich digital ist, steht kurz davor, zwei Nutzer für ihren Krypto-Vault-Dienst zu gewinnen. Die Bank gab am Montag bekannt, dass sie zwei Absichtserklärungen unterzeichnet habe, mit einer Krypto-Börse sowie einem “krypto-basierenden Fonds”. Diese Erklärungen sollen Diskussionen über VersaVaults Sicherheitsdienste und den Start seines auf der Blockchain basierenden Sicherheitsfachs erleichtern.

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