R3 Finanzierungsrunde: Teilnahme von JP Morgan und 6 weiteren Banken ungewiss

Streichhölzer

Wie jetzt bekannt wurde, sollen sich sieben der ursprünglich 42 Banken des R3 Blockchain-Konsortiums (R3CEV) noch nicht zu einer weiteren Beteiligung an der laufenden 150 Millionen US-Dollar schweren Finanzierungsrunde geäußert haben.



In einem auf PastBin veröffentlichten und von beteiligten Parteien bestätigten Beitrag soll hervorgehen, welche Banken in welcher Größenordnung an der Finanzierungsrunde weiterhin interessiert sind und welche Banken womöglich aus dem Deal aussteigen werden.

Auf der Liste der Aussteiger stehen u.a. die Santander und Goldman Sachs. Diese beiden Banken haben ihren Ausstieg bereits bestätigt. Gerüchten zufolge sollen auch Morgan Stanley und die National Bank Australia Intentionen zu einem Ausstieg gezeigt haben. Eine offizielle Bestätigung gibt es dazu jedoch noch nicht.

Eine weitere Beteiligung von JP Morgan, der Macquarie Group und US Bancorp steht scheinbar auf wackeligen Füßen. Eine offizielle Austrittsbestätigung  oder eine Interessenbescheinigung blieb bisher aus.

Sprecher der Macquarie und der US Bancorp waren derzeit zu keiner Stellungnahme bereit. Gleiches gilt für Vertreter der JP Morgan.

Eine der Bank vertraute Person sagte jedoch, dass das Unternehmen weiterhin Mitglied des Konsortiums bleibe und keinen Anlass habe die Gemeinschaft zu verlassen. Eine Beteiligung an der Finanzierungsrunde hingegen sei aber unwahrscheinlich.

Eine mit dem Deal vertraute Quelle ließmvermerken, dass an dem Projekt beteiligte Banken weiterhin ihre Gebote für die Finanzierungsrunde einreichen können. Eine Liste mit den final teilnehmenden Banken und deren Gebote soll am Dienstag veröffentlicht werden.

Wie bereits bekannt wird die Mehrheit der Banken, derzeit bestehend aus 35 bestätigten, Banken, an der Finanzierungsrunde teilnehmen.

R3 plant einen Open-Source Launch der eigenen Distributed-Ledger-Plattform „Corda“ zum Ende diesen Monats.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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