Presse-Echo: Der Bitcoin am Ende?

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 6 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-without-net-hanging-over-rock-711849187?src=kTUr2O--JnbtbSbW5yPfgw-1-1

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Krypto-Blutbad”, „alles rot“, „Kurseinbruch im freien Fall“ – hört man in das internationale Presse-Echo der vergangenen Tage, könnte man den Eindruck gewinnen, dass der Bitcoin an vielerlei Stellen bereits am Ende steht. Verwunderlich erscheint dies nicht, ist die plötzliche Talfahrt für die meisten die wohl unerfreulichste Nachricht des noch jungen Jahres.

Nun spekuliert manch einer, die als wichtigen Schritt an die Börsen gepriesenen Bitcoin-Futures selbst seien schuld – soll doch das Shorten, das Wetten auf fallende Kurse, mit ihnen erst möglich gemacht worden sein. Auf der anderen Seite sollen Chinas Bestrebungen eines Verbots des größeren Börsenhandels mit Kryptowährungen Schuld sein und viele Anleger in China zu einem Ausstieg bewegt haben.


Fakt ist: Der Krypto-Markt muss ordentlich Federn lassen und fällt auf eine Gesamtmarktkapitalisierung von etwas über 400 Milliarden US-Dollar. Der Bitcoin-Kurs taucht um mehr als ein Viertel, auf unter 10.000 US-Dollar ab. Damit fällt er bis auf weiteres zurück auf den Stand vom Dezember vergangenen Jahres – auf den Stand, bevor die Neuigkeiten der US-Börsen CBOE und CME Group um die neugeborenen Bitcoin-Futures die virtuellen Webbereiter auf eine Rally sondergleichen schickte.

Was genau der Tauchgang jedoch nun bedeutet, ob die vielzitierte Blase platzt oder ob es sich doch nur um einen kurzen Dip handelt und jetzt erst recht nachgekauft werden sollte – ein einiges Bild findet sich nicht in der internationalen Presse in der Bewertung der jüngsten Ereignisse.

BTC-ECHO hat für Euch genau hingehört und sich durch den Dschungel der Berichterstattung, der Kommentar- und Meinungsspalten der Medienlandschaft geschlagen.

[Anmerkung der Redaktion: Englische Inhalte wurden sach- und sinngemäß ins Deutsche übertragen]

DEUTSCHLAND

ARD

Bitcoin & Co: Schreck, lass nach!

Es sind harte Zeiten für die erfolgsverwöhnten Bitcoin-Fans […] Doch nicht nur der Bitcoin, der gesamte Cyberwährungsmarkt steht derzeit massiv unter Druck.

Deutsche Welle

Kryptowährungen im freien Fall

Das Auf und Ab bei so genannten Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. geht munter weiter. Im Moment ist die vorherrschende Richtung allerdings abwärts.

Handelsblatt

Kryptowährungen weiter unter Druck

Das Minus der vergangenen Tage ist beachtlich. […] Investoren wissen aber auch, dass in den vergangenen Quartalen heftige Rückschläge zum Anlegen in Kryptowährungen dazu gehörten – bevor es dann in den meisten Fällen wieder kräftig nach oben ging.

Heise Online

Bitcoin nach 25-prozentigem Einbruch etwas stabilisiert

Es bleibt abzuwarten, wie es nun weitergeht.

USA

The Atlantic

Ist dies der Anfang vom Ende der Bitcoin-Blase?

Die heutigen Nachrichten legen einen feinen Bruch im Bitcoin-Bullenmarkt offen […] Die Blockchain mag die Technologie der Zukunft sein. Aber sie [und ihre Vorzüge] hat praktisch nichts mit der Wirtschaft [um den Bitcoin] gerade zu tun.

The Daily Dot

Bitcoin und andere Kryptowährungen fallen – aber noch kein Grund zur Sorge

Viele Kryptowährungen inklusive Bitcoin scheinen langsam wieder auf die Beine zu kommen. Dies lässt erahnen, dass die heutige Talfahrt nur eine weitere Kurve auf der Achterbahn ist, nicht jedoch das Platzen der Blase, wie viele Kritiker glauben.

Financial Review

Bitcoin nichts anderes als das Scheitern eine weiteren E-Währung (Meinung)

Die Bitcoin-Blase wird böse enden […] Was auch immer die eigentliche Absicht war, Bitcoin hat sich in eine Anlage gewandelt, deren einziger Zweck Spekulation ist.

Forbes

Bitcoin und andere Kryptowährungen kollabieren aus Sorge vor staatlichem Durchgreifen (Meinung)

Niemand kann mit Sicherheit voraussehen, wie der Bitcoin von einen auf den anderen Tag gehandelt wird […] Es ist wohlbekannt, dass Kryptowährungen hoch spekulativ sind und es bestehen Ängste, dass das, was einmal Investment war, zu süchtig machendem Glücksspiel geworden ist […] Vielleicht gibt es Zeiten, in denen Menschen vor sich selbst geschützt werden sollten.

Forbes

12 Gründe, warum Bitcoin unter 1.000 Dollar fallen könnte (Meinung)

Wenn sich der Bitcoin-Preis zu stark verändert, könnte dies Futures-Besitzer dazu bringen, ihre Kontrakte aufzulösen und noch mehr Druck auf die derzeitigen Preise auszuüben.

New York Times

Hinter der Bitcoin-Blase (Meinung)

Ja, sie ist von Gier getrieben – aber die Manie der Kryptowährungen könnte zu etwas viel Wichtigerem als Reichtum führen.

USA Today

Der Bitcoin bricht unter dem Gewicht der regulatorischen Prüfung

Spekulierende aufgepasst: Die einst im Höhenflug befindliche Währung Bitcoin fühlt wieder die Hitze der Regulierer in Asien und versetzt ihren Preis in den freien Fall.

WELTWEIT

Al-Arabiya (Dubai, Vereinigte Arabische Emirate)

Die Bitcoin-Blase platzt vielleicht schon bald

„Es sollte eine intensive Kampagne dafür geben, um zu unterstreichen, dass es sich bei dieser Währung um eine Blase handelt, die jeden Moment platzen kann und dass diejenigen, die in sie investiert haben, alles verlieren könnten.“ (Experte Dr. Ali Al-Ghamdi , Zitat im Text)

Daily Express (Großbritannien)

Das Ende von Kryptowährungen: Bitcoin, Ripple und Ethereum stürzen im Zuge von Kollapsängsten

Bitcoin hat die Tulpenmanie überholt und ist zur größten Blase geworden, die die Welt je gesehen hat.

Financial Post (Canada)

Bitcoins traumhafter Aufstieg scheint nach 20-%-Fall wie ein Albtraum

Regulatorische Intervention ist eine schlüsselhafte Verwundbarkeit der Bitcoin-Rally, und mehr davon scheint auf dem Weg.

The Korea Herald (Südkorea)

Tun Sie sich selbst einen Gefallen, hören Sie auf, Bitcoin zu kaufen (Meinung)

Dies ist die wohl offensichtlichste Blase jemals.

The Nation (Thailand)

Bitcoin im Detail: Zukunft des Geldes oder Betrug?

Ganz offensichtlich gibt es Forderungen nach solchen Formen digitalen Geldes, obwohl dessen  [des Bitcoins] Volatilität wehtut. […] Allein die Zeit wird zeigen, ob Kryptowährungen Betrug sind oder unsere gemeinsame Zukunft.

NDTV (Indien)

Bitcoin fällt um 43 % von dessen Hoch vor einem Monat. Fünf wissenswerte Dinge

Experten drängen sich in ihrer Behauptung auf, dass der Markt auf eine Großkorrektur hingesteuert ist.

The Sunday Times (Südafrika)

Volkswirt: Der Kursfall des Bitcoin könnte etwas Gutes haben

“Es lehrt Menschen sorgfältig zu sein und, dass es nicht immer nur bergauf gehen kann, sondern auch bergab, und weit bergab gehen kann.” (Volkswirt Dawie Roodt, Zitat im Text)

Russia Today (Russland)

Bitcoin halbiert seinen Wert im Kryptomarkt-Blutbad 

FAZIT

Während sicherlich manche Schlagzeile weltweit Böses erahnen lässt, dominiert vor allem in den Kanälen der Mainstream-Massenmedien der reine Nachrichtenwert des Kursfalls. In Anbetracht des immer lauteren Medien-Echos um den Bitcoin in den letzten Wochen zeigt dies: Prognosen möchte derzeit kaum jemand wagen. Lautstark zweifeln tun Einzelne – und dies nicht erst seit den letzten drei Tagen. Zwischen die Kritik mischen sich jedoch auch hoffnungsvolle Stimmen, die sachlich und kühl die Lage einordnen. Mit anwachsendem Verständnis über Kryptowährungen wächst auch die Einsicht, dass Korrekturen wie diese nicht das Ende von Bitcoin und Co. bedeuten – ganz im Gegenteil: Es bietet sich gerade wahrscheinlich ein sehr gutes Zeitfenster, um Kryptowährungen nachzukaufen.

BTC-ECHO

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