Premiere: Calastone migriert größtes Netzwerk für Fondstransaktionen auf die Blockchain

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Calastone gibt am 20. Mai den Start ihrer Blockchain Distributed Market Infrastructure bekannt. Damit will das britische Unternehmen via Distributed-Ledger-Technologie weltweit Fondstransaktionen von monatlich 97 Milliarden Euro abwickeln. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Die Blockchain-Technologie verspricht unabhängig von jeglichen Bitcoin-Kurs-Entwicklungen eine dezentrale Abwicklung von Transaktionen. Die Art der Abwicklung unterscheidet sich hierbei je nach Use Case; gerade im Bereich der Logistik oder der Überprüfung der Echtheit von Produkten, geriert sich die Technologie unter Bitcoin als Problemlöser. Einen weiteren Anwendungsfall präsentiert aktuell Calastone.

Calastone will monatlich 7 Millionen Meldungen via Blockhain abwickeln

Calastone ist ein britisches Unternehmen und bezeichnet sich als „das größte globale Netzwerk für Fondstransaktionen“. Um dahingehend monatlich sieben Millionen Meldungen und 97 Milliarden Euro an Transaktionen zu verarbeiten, greift das Netzwerk auf die Blockchain-Technologie zurück.


Wie aus einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, ferner hervorgeht, betreut sie damit einen Kundenstamm von 1.800 Kunden. Die Migration ihrer technologischen Infrastruktur auf die Blockchain erfolgt am 20. Mai Das Unternehmen teilt hierzu mit:

Die Migration des globalen Netzwerks von Calastone mit mehr als 1.800 Kunden in 41 Märkten ist eine Weltneuheit und stellt die größte Gemeinschaft globaler Finanzdienstleistungsunternehmen dar, die über eine Distributed-Ledger-Technologie vernetzt sind und Transaktionen durchführen.

Start nach zweijähriger Testphase

Letztlich schafft das Unternehmen mit der Übersetzung der Infrastruktur auf die Blockchain-Technologie außerdem einen Mehrwert an Effizienz. Dem geht eine zweijährige Testphase voraus:

Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Digitalisierung und den reibungslosen Handel auf globaler Ebene zu ermöglichen. Calastone hat das Ausmaß des greifbaren Wertes, den die DMI der Branche bringen könnte, hervorgehoben und prognostiziert Einsparungen von mehr als 3,4 Mrd. Pfund pro Jahr für den weltweiten Investmentfondsmarkt, die durch die technologische Mutualisierung des Vertriebsmodells erzielt werden,

heißt es in der Pressemitteilung weiter. Dementsprechend biete das Unternehmen einen vollständig mutualisierten globalen Fondsmarktplatz, auf dem Kunden den Handel, Abwicklung und Service für Fonds in Echtzeit abwickeln können sollen.

Das Unternehmen bietet somit einen weiteren Anwendungsfall der Blockchain-Technologie, die deren Möglichkeiten aufgreift, Verwaltung effizienter zu gestalten. Statt einem zentralisierten Fonds-Handelsplatz bietet sie – entsprechend der global verteilten Kundschaft – ein dezentrales Netzwerk. Die Abwicklung in Echtzeit garantiert dadurch, wie auch bei Bitcoin, einen Gewinn an Effizienz. Dementsprechend optimistisch kommentiert Campbell Brierla, CIO von Calastone, die Lage:

Die Entwicklung der DMI war eine erfüllende Innovationsphase und es ist unglaublich aufregend, eine Weltneuheit für den Finanzdienstleistungssektor geschaffen zu haben.

Mehr Informationen zum Unternehmen finden sich hier.


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