Polnisches Finanzministerium: Bitcoin darf als Finanzinstrument genutzt werden

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Warschau
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Die Finanzministerium antwortete, dass Bitcoin den rechtlichen Bedingungen entspreche:

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

der aktuellen Finanzverordnung als offiziell Finanzinstrument  einführen kann. Die Veröffentlichung folgte auf eine Anfrage seitens Michal Pacholski, einem Mitglied der Oppositionspartei Twoj Ruch. In der Anfrage hat Pacholksi das Finanzministerium darum gebeten, den legalen Status von Bitcoin-Transaktionen im Land zu erörtern. Insbesondere zielte die Anfrage darauf ab, ob Optionen oder Termingeschäfte als Finanzinstrument betrachtet werden können, wenn sie in einer digitalen Währung ausgewiesen sind.

Die Finanzministerium antwortete, dass Bitcoin den rechtlichen Bedingungen entspreche:

“Optionen oder Termingeschäfte welche auf Bitcoin als Basisinstrument basieren, können als derivative Instrumente betrachtet werden und stellen somit nach dem Gesetzesentwurf ein Finanzinstrument dar.”

Legaler Status des Bitcoin geklärt

In der Bekanntgabe wies Kowalczyk auch darauf hin, dass der Bitcoin in Polen nicht als reguläre Währung angesehen wird und sagte:

“Eine Analyse der nationalen Regulierung hat gezeigt, dass Bitcoin gesetzlich nicht definiert ist und nicht als allgemein akzeptierte Währung betrachtet werden kann. Das liegt daran, dass Bitcoin nicht als Landes- oder als Fremdwährung klassifiziert ist.”

Zuvor hatte Pacholski das Finanzministerium bereits auf die Möglichkeit hingewiesen, Optionen und Termingeschäfte in Form von Derivaten, basierend auf dem Bitcoin-Index, auszugeben. Die Ausgabe, so Pacholkski, würde Derivaten ähneln, die auf Aktienindizies basieren.


Kowalczyks Dokument bestätigt, dass diese Instrumente für polnische Investoren zugänglich gemacht werden können. Das wäre, so das Finanzministerium, im Einklang mit allen Vorschriften für Bankdienstleistungen.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Jaroslaw Adamowski via Coindesk

Image Source: Fotolia

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