Polen: Öffentliche Konsulation zu Kryptowährungen

Max Kops

von Max Kops

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Flagge Polen

Quelle: © typomaniac - Fotolia.com

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Sejm, eine Kammer des polnischen Parlaments, hat eine öffentliche Konsultierung zum Thema digitaler Währungen und Blockchain Technologien durchgeführt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Max Kops

Das von der Polish Bitcoin Association organisierte Event zog rund 70 Teilnehmer an, darunter Akademiker, Politiker, Führungskräfte der Industrie, Rechtsexperten und Ökonomen. An der Organisation waren zudem MP Mirosław Suchoń und das Regierungsprogramm “From Paper to Digital Poland” beteiligt.

Polnische Regierung setzt Segel für die Blockchain

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Als ein Teil des steigenden Bestrebens nach Kryptowährungen und Blockchain-Technologien zeigt die Regierung damit, dass viele unterschiedliche Parteien Interesse an den disruptiven Entwicklungen besitzen.

Neben dem Event wurde ebenfalls ein working paper veröffentlicht, dass das polnische Finanzministerium dazu auffordert, einen klaren Rahmen für die Besteuerung von Kryptowährungen zu schaffen und Startups eine “Regularien Sandbox” anzubieten.

Besondere Förderung von Startups in Polen

Innovationen, insbesondere im Fintech-Bereich, stammen meist von Startups und jungen Unternehmen. Daher hat das National Centre for Research and Development im Meeting versprochen, dass man einen polnischen Accelerator für Blockchain-Technologien finanziell unterstützen möchte.

Die polnische Regierung nimmt die Innovationen ernst: Nachdem sie vor einigen Monaten bereits öffentlich festgestellt hatte, dass die Blockchain-Technologie selbst für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltungen eine Rolle spielt, bewies sie auch im Juli mit einem neuen Programm ihr Interesse an Themen dieser Art: Regularien zu finden, rechtliche und ökonomische Lösungen zu finden zähle zu den Zielen dieses Programms, dass Projekte im europäischen Raum konkurrenzfähiger machen soll.

Meinung des Autors (Max):

Zwar ist der polnischen Regierung noch nicht grundsätzlich zu unterstellen, ein vollständiges und klares Blockchain-Konzept vorliegen zu haben. Dies kann und darf aufgrund der Dynamik dieser Branche nicht zum Ziel der Bestreben werden.
Viel eher öffnet die polnische Regierung der Bevölkerung die Tore zu Kryptowährungen, indem sie private Projekte fördert und durch Regularien besondere Chancen für Startups schafft. So überlässt man den Experten, die sich bereits mit der Blockchain-Technologie beschäftigen, die Pionierrolle und leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Ein Vorgehen, dass die deutsche Regierung durchaus als Beispiel nutzen dürfte.

BTC-Echo

Englische Originalversion von Jacek Czarnecki via CoinDesk

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