Plant MasterCard eine Integration der Blockchain in das bestehende Settlement-System?

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 1 Minute

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Quelle: MasterCard credit card on keyboard, close up photo Image via Shutterstock

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Es gibt Hinweise darauf, dass der Kreditkartenanbieter MasterCard Pläne für eine Integration von Blockchain-Lösungen in die aktuelle Settlement-Infrastruktur plant.

So hat das U.S. Patentamt (USPTO) in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass der Kreditkartengigant eine neue Lösung patentiert haben soll. Unter dem Namen “Method and System for recording point to point transaction processing” zielt das System auf die Unverfälschbarkeit und die stetig wachsende Anzahl und erhöhte Frequenz von B2B-Zahlungen ab.


Bemerkenswert ist die mehrmalige Nennung von “Blockchain” als Distributed Ledger (Kontenbuch) für das hohe Aufkommen von Transaktionen:

“In einigen Anwendungsfällen kann das Kontenbuch eine Blockchain sein, die dafür konfiguriert ist, zugehörige Daten zu speichern. In dem System können Daten über Bestellungen, Rechnungen, Transaktionsdaten und anderen Informationen gespeichert werden.”

MasterCard erklärt, dass mittels einer Blockchain-Lösung automatisch alle Veränderungen aufgezeichnet werden könnten und somit jede Transaktion verifiziert und in der Historie unveränderbar wäre. Betrügern könnte es somit unmöglich gemacht werden, Transaktionen im Nachhinein im System zu verändern.

Der Patentantrag ist der jüngste aus dem Hause MasterCard. Bereits in der Vergangenheit hat der Kreditkartenanbieter Patentanträge im Zusammenhang mit Blockchain-Lösungen eingereicht.

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