Philippinische Bangko Sentral ebnet Weg für Bitcoinbörsen

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Philippines Flag.

Quelle: © D.R. - Fotolia.com

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Die Zentralbank der Philippinen, Bangko Sentral ng Pilipinas, hat ein Statement veröffentlicht, wonach die Führung einer Bitcoinbörse im Land vereinfacht werden soll. Die neuen “Guidelines for Virtual Currency (VC) Exchanges” (“Richtlinien für Börsen virtueller Währungen”) wurden vom Finanzausschuss des Landes genehmigt.

Laut der neuen Verordnung müssen alle Kryptobörsen im Land sich als nichtbanken Finanzinstitut registrieren. Die Zentralbank hat diese neue Verordnung aufgrund der erhöhten Nutzung von Bitcoin als Rimesse (Überweisungsdienst wie WesternUnion) eingesetzt.

Die Bangko Sentral rechnet Bitcoin einen großen Nutzen zu und betonte in der Stellungnahme, dass sie nicht die Entwicklung des Sektors behindern will. Die Zentralbank wurde in einem Rundschreiben wie folgt zitiert:

“Die Bangko Sentral will keine virtuelle Währung, wie Bitcoin, einführen, da diese Währungen weder von einer Zentralbank ausgestellt noch gedeckt werden können. Die BSP zielt eher darauf ab virtuelle Währungen zu regulieren, da sie für Finanzdienste, besonders für Überweisungen und Remissen, genutzt werden können und somit in den Anti-Geldwäsche-Vorgaben (AML) berücksichtigt werden müssen. Außerdem soll die Terrorismusfinanzierung damit bekämpft werden (CFT) sowie Verbraucherschutz und Finanzstabilität erhöht werden.”

Die Richtlinien für die Kryptobörsen legen auch einige Verpflichtungen und Konformitäten nahe, an denen sie sich halten müssen. Die Bangko Sentral klassifiziert Kryptobörsen unter Remissen- und Überweisungs-Unternehmen. Die Plattformen unterstehen dem Abschnitt 11 des Republic Act no. 9160 oder dem Anti-Geldwäsche Gesetz von 2011, sowie weiteren überprüften Regeln und Regularien die von der Bangko Sentral eingesetzt werden.

Die neu eingesetzten Richtlinien vereinfachen die Adoption von Bitcoin und anderen Kryptowährungen im Land. Die digitalen Währungen werden wie ausländische Währungen behandelt, abgesehen von den Garantien, die die Bangko Sentral bisher stellte. Die neuen Regularien erhöhen aufgrund der Konformitäten jedoch die Kosten für die Inbetriebnahme einer Kryptobörse. Beachtet man aber die immensen Möglichkeiten und die Skalierung, die zurzeit dort möglich ist, so sollten die Plattformen dadurch nicht zu stark belastet werden.

Das Schreiben der Zentralbank findet sich hier.

Kommentar von Danny de Boer:

“‘Bitcoin ist nicht gedeckt’ ist ein häufiger Trugschluss unter Neulingen in der Szene der digitalen Währungen. In 2015 erklärte Forscher Travis Patron, wie die Zeit zur Deckung von Bitcoin genutzt wird.

Doch von den Details mal abgesehen, ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Auch die Haltung der Zentralbank gegenüber der derzeitigen Entwicklung ist phänomenal. Dadurch kann sich der Sektor ohne übertriebene Regulierung selbst entwickeln.

BTC-ECHO

Englische Orginalfassung von Gautham via NewsBtc

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