Philippinen wollen Kryptowährungen regulieren

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: Philippine Flag via shutterstock

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Die Securities and Exchange Commission (SEC) der Philippinen hat angekündigt, dass sie es in Betracht ziehen, die Verwendung von Kryptowährungen im Land als legal einzustufen. Um dies zu ermöglichen, ist es notwendig, sie fortan als Wertpapiere einzustufen. Der Schritt folgt der Forderung der Finanzregulatoren nach einer einheitlichen Regulierungen für digitale Währungen.

Wie die Manila Times berichtet, hat die Securities and Exchange Commission des fünftgrößten Inselstaats der Welt in einer News-Konferenz Ende November angekündigt, dass die Agentur Kryptowährungen dem Rechtssystem anzupassen.

“Das Ziel, das wir verfolgen, ist es, die sogenannten virtuellen Währungen als mögliche Wertpapiere einzustufen. So können wir die bereits bestehenden Gesetze zu Wertpapieren anwenden. Die rasende Entwicklung und wachsende Beliebtheit rund um Initial Coin Offerings hat die Autoritäten dazu gedrängt, neue Regeln zu formulieren. Damit wollen wir vor allem die Konsumenten schützen”,

erläutert SEC-Mitglied Emilio Aquino.


Aquino zufolge wird die SEC auch die Anerkennung und Lizenzierung der Kryptowährungen im Land diskutieren, die dann von der Zentralbank Bangko Sentral kontrolliert werden. Ferner fügte er an, dass die Zentralbank bereits fünf Unternehmen als Tauschbörsen registriert und befürwortet hat. Die rechtliche Einordnung und die Befugnisse der Tauschbörsen sind jedoch noch nicht gänzlich geklärt.

Bankvorsteher äußert sich positiv

Der Vorsteher der Zentralbank Melchor Plabasan hat außerdem erkannt, dass Kryptowährugen sehr wertvolle Instrumente für Investments sind. Auch die Risiken sind seiner Meinung nach in den Griff zu bekommen.

Der Staat im Pazifischen Ozean orientiert sich so an Regulierungen von Neuseeland, Singapur und USA. Wie wir gestern berichteten, gibt es beispielsweise mit dem SAFT-Projekt Bestrebungen, die Einstufung von Kryptowährungen als Wertpapiere zu umgehen.


Wie viele andere Unternehmen und Staaten beschäftigen sich die Philippinen also mit der Regulierung von Bitcoin & Co. Bereits letztes Jahr im Juni wurde in den Philippinen über eine Regulierung von Kryptowährungen nach einem Angriff auf das SWIFT-System nachgedacht. Im Frühjahr dieses Jahres hat die Zentralbank der Philippinen zudem bereits ein Statement veröffentlicht, nachdem die Führung von Krypto-Börsen vereinfacht werden sollte.

BTC-ECHO


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