Philippinen, Philippinen: Promi-Boxer Manny Pacquiao lanciert Kryptowährung

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Philippinen: Promi-Boxer Manny Pacquiao lanciert Kryptowährung

Ein Prominenter aus den Philippinen bringt eine eigene Kryptowährung auf den Markt. Der Box-Champion, Sänger und Politiker Manny Pacquiao entwickelte mit dem Support reicher Investoren einen eigenen Coin namens „Pac“. Die Singapore’s Global Crypto Offering Exchange (GCOX) plant derweil ein ganzes Ökosystem für Promi-Token.

Am 1. September 2019 meldete die Nachrichtenagentur Reuters von den Philippinen, dass der Box-Champion Manny Pacquiao eine eigene Kryptowährung lanciert. Dies gab der Prominente offenbar am Sonntag, dem 1. September, bei einem Gratis-Konzert in der philippinischen Hauptstadt Manila bekannt. Demnach animierte er die über 2.000 Fans zum Jubel bei der Verkündung seiner Neuigkeit.

Der Token trägt – sicherlich als Hommage an seinen Erfinder – den Namen „Pac“. Er wird Fans insbesondere den Kauf von Merchandise ermöglichen. Zudem können sie mithilfe des Coins auf Social Media mit Pacquiao interagieren. Nicht nur in den Philippinen kann man den Pac in Zukunft erwerben. Gelistet wird er nämlich auf der Singapore’s Global Crypto Offering Exchange (GCOX).

Dem Reuters-Report zufolge erhielt Pacquiao bei diesem Projekt finanzielle Unterstützung hochkarätiger Investoren. Zu diesen zählen beispielsweise der englische Fußballstar Michael Owen und Sheikh Khaled Bin Zayed al-Nahyan, ein Mitglied der regierenden Familie Abu Dhabis. Derweil arbeiten offenbar weitere Stars an ihren eigenen Kryoptowährungen für GCOX. CEO und Gründer Jeffrey Lin sprach Reuters gegenüber von der Errichtung eines entsprechenden „Ökosystems“.

Die Philippinen lieben Pacquiao

Der 40-jährige Pacquiao ist derweil ein Allround-Star auf den Philippinen. Nachdem er in ganzen sieben Gewichtsklassen Box-Weltmeister wurde und damit einen weltweit ungeschlagenen Rekord aufstellte, ging er in die Politik. Seit 2010 ist er Senator der Provinz Sarangani. Außerdem trat er als Schauspieler und Sänger in Erscheinung. Negativ-Schlagzeilen produzierte der Sportler unterdessen 2016, als er Homosexuelle als „schlimmer als Tiere“ bezeichnete. Daraufhin kündigte der Sporthersteller Nike seinen Werbevertrag mit Pacquiao.


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Seiner Reputation in seinem Heimatland hat der verbale Ausrutscher aber scheinbar nicht geschadet. Wie ein Besucher des Konzerts gegenüber Reuters verriet, „wird Pacquiao von vielen idealisiert.“ Dies sporne die Menschen in den Philippinen dazu an, seine Innovation auszuprobieren. Berührungspunkte mit Bitcoin & Co. dürften einigen Bürgern des Landes nicht fremd sein. Erst Ende Juli lancierte die philippinische UnionBank eine eigene Kryptowährung. Im Februar stellte die philippinische Zentralbank derweil sogar Bitcoin-Automaten auf.

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