Petition in Indien gegen die Kriminalisierung von Kryptowährungen

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Crowded and traffic packed world famous market Chandni Chowk situated in front of Historical Red Fort.

Quelle: © mds0 - Fotolia.com

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Bitcoin hatte es noch nie leicht in Indien gehabt, da staatliche Stellen eine klare Anti-Haltung gegenüber den Kryptowährungen eingenommen haben.

Verstärkt hat sich nun dieser Eindruck nachdem berichtet wurde, dass Bitcoin illegal sei und bei Nutzung mit Strafen zu rechnen ist. Wie sich allerdings herausstellte handelte es sich hierbei nicht um einen offiziell, bindenden Regierungsbeschluss. Der Bericht zitiert ein Mitglied des Parlaments, bei dem es heißt, dass Bitcoin ein Schneeballsystem ist.


Auch wenn Bitcoin also nicht illegal in Indien ist, so hat sich in der Bitcoin-Community Widerstand gegen die unklare Haltung der Regierung bezüglich Bitcoin und Co. geregt. Wie die letzten Monate gezeigt haben, ist die Geldpolitik des Landes unberechenbar (siehe Bargeldverbot), sodass es eben niemanden wundern würde, wenn über Nacht Bitcoin als illegal erklärt werden würde.

Um diesem Zustand entgegenzuwirken wurde eine Online-Kampagne ins Leben gerufen, die fordert, dass Kryptowährungen als legal von der Regierung anerkannt werden.

Es handelt sich dabei um die erste öffentliche Kampagne zum Thema Bitcoin-Regulierung. Angeführt wird diese von der erst kürzlich ins Leben gerufenen Digital Asset and Blockchain Foundation of India. Ihre Kampagne richtet sich direkt an Indiens Finanzminister und Zentralbankchef.

In der Petition auf change.org heißt es, dass lieber daran gearbeitet werden soll den Missbrauch (z.B. Schneeballsysteme) einzudämmen, anstatt eine zukunftsweisende Technologie zu verbieten und damit dem Land und den Menschen langfristig zu schaden.

Schließlich hat ein sehr großer Teil der indischen Bevölkerung keinen Zugang zu Bankdienstleistungen, sodass diese besonders stark von Kryptowährungen profitieren könnten. Ebenfalls könnte mithilfe der Distributed Leger Technology effektiv gegen die hohe Korruption im Land vorgegangen werden.

Zur Redaktionszeit sind bereits knapp 9000 Online-Unterschriften eingegangen. Wer mitmachen möchte, kann dies auf change.org machen.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Gautham via NewsBtc

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