China: Bitcoin ist kein Geld und ICOs müssen reguliert werden

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

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Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Peking Beijing 2008 China

Quelle: © seraf221 - Fotolia.com

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Neue Äußerungen seitens der Peoples Bank of China (PBOC) ordnen Bitcoin als digitales Asset ein und wollen ICOs regulieren.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Nach den jüngsten positiven Nachrichten hinsichtlich Bitcoin in China, erreichten uns heute gleich  zwei News, die  etwaige Euphorien dämpfen könnten.

Regulierung von ICOs

Zum Einen hat die PBOC, die chinesische Volksbank, angekündigt, dass sie ICOs gewissen Regulationen unterwerfen will. Was das konkret heißt ist noch nicht klar.

Das die Initial Coin Offerings (ICOs) immer mehr ins Visier der behörden rücken werden, dürfte spätestens nach dem gigantischen BAT (Brave browser) ICO klar sein. Wenn binnen 30 Sekunden mehere Millionen eingesammelt werden sind das Geldbewegungen, für die sich das Bankenwesen interessiert – zynisch ausgedrückt hatten sie doch auf derartigen Transaktionen ein Monopol.

Bitcoin ist keine Währung


Zum Zweiten ordnet die Peoples Bank of China Bitcoin nicht als reine Währung, sondern als digitales Asset bzw. quasi-digitale Währung ein.

Natürlich ist das ein Dämpfer – gerade nach den jüngsten News hinsichtlich der großen chinesischen Handelsplätze, welche nun wieder Auszahlungen zulassen. Diese Neuigkeit kann natürlich auch dazu führen, dass Anleger nun nervös ihre Bestände auszahlen lassen.

Auf der anderen Seite sollte man es so sehen: bisher haben jene, die Bitcoin auf den Börsenliegen hatten, Bitcoin als digitales Asset und nicht als Währung genutzt. Dieser Use-Case ist letztlich jetzt anerkannt worden.

Das die großen Banken dei Kryptowährung Bitcoin nicht als Währung akzeptieren wollen ist auch aus Bankensicht nachvollziehbar. Sie haben noch Schwierigkeiten, sich mit dieser Realität anzufreunden, dass es funktionierende Möglichkeiten gibt, an Banken vorbei große Werte zu transferieren.

In der Hinsicht sollte man die News nicht als eine pauschale Ablehnung von Kryptowährungen in China, sondern vielmehr als den Versuch einer Einordnung sehen. Schauen wir, wie es in China weitergeht und wie der Markt reagiert!

BTC-ECHO


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