PBOC Beamte diskutieren über den Bitcoin

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © Takashi Images, Fotolia

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Wegen bisher unbestätigten Gerüchte, die People`s Bank of China (PBOC) würde den nationalen Banken ab April die Zusammenarbeit mit den Onlinebörsen verbieten, ist der Bitcoin Preis rapide eingebrochen. Seit dem 26. März viel der Kurs von 580 USD um knapp 140 Dollar auf nur noch 442 USD (Coindesk Preisindex)

Der Kurssturz wurde zudem davon bestärkt,  dass die Zentralbank des Landes noch kein formelles Statement abgegeben hat- während sie am 21. März hingegen sehr schnell damit war, die Gerüchte um ein Verbot des Bitcoins zu dementieren. Derzeit gibt es jedenfalls kein offizielles Statement, ob sich die Haltung der Zentralbank gegenüber dem Bitcoin geändert hat.


Allerdings haben 2 Beamte der PBOC unabhängig voneinander eine Diskussion über den Bitcoin losgetreten. Einer von ihnen erwähnten die digitale Währung auf einer persönlichen Microblogging Seite und einer hat den Bitcoin auf der Internetkonferenz 2014 am vergangenen Freitag angesprochen.

Die Beamten haben anscheinend sehr unterschiedliche Meinungen gegenüber dem Bitcoin. Der eine empfiehlt den Bürgern sich besser vom Bitcoin fern zu halten und der andere betont der Bitcoin sei eine neue Währung.

Obwohl die Aussagen nicht die Haltung der PBOC widerspiegeln, lassen sie erahnen wie das Thema von der Zentralbank diskutiert wird.

Bitcoin Börsen mit Casinos vergleichen

Der PBOC Beamte Zhang Niannian hat am Freitag dem 28. März auf seiner Sina Weibo Seite den Bitcoin mit Casinos vergleichen. Weiter stellte er die Legitimität der Geschäfte in Frage, welche laut Zhang den Kunden Gelder entziehen würden, während diese nur machtlos zuschauen können. Laut dem Wall Street Journal teilte Zhang aber mit, dass seine Ansichten nicht gleich die der PBOC sein müssen. Zu weiteren Kommentaren war er jedoch nicht bereit.

Auch ist Zhangs genaue Rolle bei der PBOC unklar. In den letzten Berichten bezüglich des Bitcoins wurde er als Medienkontakt genannt.

Der Bitcoin ist eine Währung, kein gesetzliches Zahlungsmittel

Die zweite bemerkenswerte Aussage kommt von Xu Nuojin, dem stellvertretenden Leiter der PBOC Statistik und Analyseabteilung. Dieser hielt eine Grundsatzrede am vergangenen Freitag während der China Internet Konferenz 2014. Informellen Übersetzungen zufolge hatte Xu Nuojing den Bitcoin zwar nur kurz erwähnt, wollte aber deutlich machen, dass Bitcoin eine Währung sei und kein gesetzliches Zahlungsmittel

Außerdem schien es, ale bestätige er das “Big Picture” des Bitcoins:

“Sie können den Bitcoin als eine Art Volkswährung verstehen. Somit ist er eine Währung und kein gesetzliches Zahlungsmittel. Das ist ein bahnbrechendes Konzept einer souveränen Währung.“

Noujin fuhr fort und sagte, dass der Bitcoin bei noch keiner Zentralbank als Währung angesehen wird und dass ihm z.B. die Anerkennung von der US Notenbank fehlt um einen dauerhaften Nutzen sicherstellen zu können.

 Der Preis bleibt im Keller

Auch wenn die Kommentare ein Beweis dafür sind, wie der Bitcoin von den Offiziellen der PBOC diskutiert wird, so verändern sie gerade nur wenig am an der Talfahrt des Bitcoins.

 

Englische Originalfassung von: Pete Rizzo  via Coindesk.com

Image Source: Yuan; Fotolia.de

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