OriginalCrypto: Malta schließt Bitcoin-Börse
Malta, OriginalCrypto: Malta schließt Bitcoin-Börse

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OriginalCrypto: Malta schließt Bitcoin-Börse

Die Behörden in Malta haben eine Bitcoin-Börse mit sofortiger Wirkung geschlossen. Wie man einer offiziellen Ankündigung entnehmen kann, darf originalcrypto.com künftig keinen Handel mehr mit Kryptowährungen betreiben. Die Börse hatte dies zuvor ohne Genehmigung der maltesischen Behörden getan.

Bitcoin, Blockchain und Malta harmonieren im Normalfall recht gut. Erst Anfang September präsentierte Maltas Staatssekretär für Finanzen, digitale Wirtschaft und Innovation Silvio Schembri Maltas Vision für Künstliche Intelligenz. Damit will der Inselstaat, der zuletzt auch zur Zuflucht für Bitcoin-Flüchtling Binance wurde, nicht nur der Blockchain-Industrie, sondern auch dem Bereich der Künstlichen Intelligenz ein Zuhause geben.

So fortschrittlich sich Malta in Krypto-Fragen auch geben mag, ohne Lizenz geht es auch hier nicht. In diesem Zusammenhang gab die maltesische Finanzbehörde die sofortige Schließung der Bitcoin-Börse originalcrypto.com bekannt. Die Börse habe demnach unerlaubten Handel mit Kryptowährungen angeboten. Auf ihrer Homepage bietet das Unternehmen zudem verschiedene Arten von Bitcoin-Trading an. Dahingehend heißt es:

„Original Crypto wurde als eine Möglichkeit für Händler etabliert, auf einer einfach zu bedienenden Plattform in Kryptowährungen zu investieren. Eines unserer Ziele ist es, den Anlageprozess so einfach und profitabel wie möglich zu gestalten. Ihr Erfolg ist ein Beweis für unser Engagement gegenüber jedem Investor, der sich für eine Investition in Original Crypto entscheidet.“

Auch wenn Malta ansonsten recht blockchainfreundlich ist: Damit ist es nun vorerst wohl vorbei.

Bitcoin-Insel Malta


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Nichtsdestotrotz: Malta fing vor allem im gesamteuropäischen Vergleich bereits früh damit an, Kryptowährungen ein Zuhause zu bieten. So begann die Krypto-Oase im April 2017, eine nationale Strategie zur Förderung der Industrie auszuarbeiten. In diesem Zusammenhang sagte Joseph Muscat damals:

„Es geht nicht nur um Bitcoin, ich freue mich auch darauf, die Blockchain-Technologie im Landregister und den nationalen Gesundheitsregistern zu implementieren. Malta kann in dieser Hinsicht ein globaler Vorreiter sein.“

Bis die entsprechenden Gesetze auf den Weg kamen, sollte es dennoch etwas dauern. So verabschiedete die Regierung am 4. Juli 2018 insgesamt drei Blockchain-Gesetze. Damit ist es für Krypto-Unternehmen aktuell vergleichsweise einfach, sich in Malta anzusiedeln. Ohne Genehmigung geht es jedoch auch dort nicht.

BTC-ECHO

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