Operation Cryptosweep: NASAA nimmt 200 ICOs unter die Lupe

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die kanadische Investorenschutzorganisation North American Securities Administrators Association (NASAA) unterzieht ICOs einer kritischen Prüfung. Eine eigene Task Force durchleuchtet Initial Coin Offerings (ICOs) mit dem Ziel, betrügerische Projekte zu entlarven. In knapp 50 Fällen wurde bereits durchgegriffen.

Dass ICOs eine heikle Angelegenheit sind, sollte im Kryptospace mittlerweile als Binsenweisheit gelten. Dabei bieten sie gerade für Start-ups ein effektives Finanzierungsinstrument. Das lockt freilich auch schwarze Schafe an. Um ICO-interessierte Investoren vor diesen zu schützen, hat die NASAA im Mai das Projekt „Operation Cryptosweep” ins Leben gerufen.

“Staatliche und regionale Wertpapieraufsichtsbehörden setzen umfangreiche regulatorische Mittel ein, um Investoren vor finanziellen Schäden durch betrügerische ICOs und kryptowährungsbezogene Anlageprodukte zu schützen, und sensibilisieren die Vertreter der Branche für ihre regulatorischen Aufgaben”,

erklärte NASAA-Präsident Joseph P. Borg in einer Mitteilung der Organisation am 28. August. Demnach werden aktuell über 200 ICOs und Krypto-bezogene Anlageprodukte in den USA und Kanada von den jeweils zuständigen Behörden durchleuchtet. Dabei haben die Regulatoren in fast 50 Fällen bereits Maßnahmen in Form von Unterlassungsklagen ergriffen. Während es sich bei den meisten der betroffenen Unternehmen um eher obskure Branchenvertreter handelt, ist mit USI-Tech auch eine Firma vertreten, die durch ihr unlauteres Gebaren seinerzeit zu zweifelhafter Prominenz gelangte.

Größere Namen finden sich auf der NASAA-Liste mit Unternehmen, von denen die Organisation per „Information Demand Letter” weitere Auskünfte über ihre Geschäftsaktivitäten fordert. In dem Schreiben, dass im April dieses Jahres an namhafte Trading-Plattformen wie Binance, Bittrex und Houbi gerichtet wurde, heißt es:

“Institutionelle Anleger verlangen von privaten Handelsplattformen […] verlässliche Informationen über ihre Geschäftstätigkeit, Richtlinien und internen Kontrollmechanismen, damit sie die Risiken des Handels auf einer bestimmten Plattform bewerten können.”


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Der beigelegte Fragenkatalog umfasst acht Themen und erinnert an die Forderungen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC in Bezug auf Bitcoin-ETFs. Das Leitmotiv des Fragebogens bilden Transarenz und Investorenschutz.

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Durch die nach wie vor bestehenden regulatorischen Unklarheiten setzen sich auch ehrliche Anbieter von ICOs teilweise erheblichen jursitischen Risiken aus.

“Obwohl nicht jede ICO- oder kryptowährungsbezogene Investition ein Betrug ist, ist es wichtig, dass Einzelpersonen und Firmen, die diese Produkte verkaufen, sich bewusst sind, dass sie dies nicht in einem Vakuum tun; es können staatliche und provinzielle Gesetze oder Vorschriften gelten, insbesondere Wertpapiergesetze”,

heißt es in der NASAA-Mitteilung weiter.

Besonders, wenn ein ICO damit wirbt, nicht unter die Registrierpflicht für Wertpapiere zu fallen und nicht nach Vermögen oder Investitionserfahrung eines Anlegers fragt, sollte das potenzielle Investoren zur Vorsicht mahnen.

“Machen Sie Ihre Hausaufgaben und kontaktieren Sie Ihre staatliche oder regionale Wertpapieraufsicht, bevor Sie sich von Ihrem hart verdienten Geld trennen – danach kann es zu spät sein”,

appeliert NASAA-Präsident Borg am Ende der Mitteilung. Diesem Appell kann man sich nur anschließen.

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