Bitcoin: OpenBazaar geht als dezentralisiertes eBay in die 3. Beta-Phase

Bitcoin: OpenBazaar geht als dezentralisiertes eBay in die 3. Beta-Phase

OpenBazaar geht in die 3. Beta-Version welche nun auch unter Windows läuft und somit näher an seinen finalen Realease Termin Anfang 2015 rückt. Die verschiedenen Versionen des Clients werden nach historischen Bazaren benannt, so  wie auch die 3. Beta-Version Tabriz nach dem historischen Markt im Iran.

„Ich habe die Linux Version ausprobiert und das Projekt hat definitv ein riesen Potential. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass dies die Bitcoin Killer-App werden könnte. Es wird eine Revolution für das e-Commerce Business sein.“

OpenBazaar verhält sich ähnlich wie ein BitTorrent Client und verteilt die „Angebote“ auf Wunsch  in Form von verschlüsselten Listen. Mit Hilfe von P2P werden User die den Client nutzen miteinander verbunden.
Somit soll eine Dezentralisierung sowie Stabilität gegenüber Ausfällen und Server-Konfiszierungen geboten werden. Dabei wird auch jegliche Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer automatisch mit PGP verschlüsselt und ebenfalls über das Tor Netwerk geleitet. Nutzer die sich damit einverstanden erklären eine solche Liste auf ihrem Computer zu beherbergen, erhalten einen Anteil der Transaktionskosten zurück. Dieser Vorgang soll die Dezentralisierung des Systems und das Absichern des Marktes selgewährleisten. Klingt bekannt oder? Richtig, es ist quasie das gleiche Prinzip wie beim Bitcoin-Mining.  Die Entwickler erhoffen sich dadurch Plattformen wie SilkRoad in die Vergangenheit zu verbannen.

openbazar

Als OpenSource Software und somit für jeden einsehbar, haben sich die Entwickler schnell das Vertrauen der Community gesichert. Als Zahlungsmittel kommen Bitcoins und andere Kryptowährungen wie Darkcoin zum Einsatz. Wie lange dieses Projekt in der Beta Phase bleibt ist noch ungewiss. Dennoch kann man bereits jetzt sagen, dass mit der Blockchain und dem Bitcoin ein neues Zeitalter des freien Marktes angebrochen ist. Projekte wie diese sind erst der Anfang.

BTC-Echo

Image Source:OpenBazaar

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Ähnliche Artikel

Meinungs-ECHO KW 28: Vitalik grillt zentralisierte Exchanges

Hier findet ihr wöchentlich eine kleine Auswahl an Meinungen aus der Sphäre der Kryptowährungen, serviert in mundgerechten Häppchen. Anzeige Vitalik Buterin, der 24-jährige Ethereum-Gründer und Einhorn-Alpaka-Enthusiast, hat vergangenes Wochenende zentralisierte Exchanges in die Hölle geschickt. Vor allem die hohen Listungsgebühren für neue Coins waren für den russisch-kanadischen Programmierer ein Grund, Binance & Co. auf des […]

Texanische Regulierungsbehörde schließt 5 Krypto-Firmen

Die texanische Regulierungsbehörde hat kürzlich im Rahmen einer „Notfall-Aktion“ Unterlassungsklagen verschickt, um gleich bei fünf Krypto-Firmen den Stecker zu ziehen. Die ortsansässigen Unternehmen haben es allesamt versäumt, den Handel mit Wertpapieren anzumelden.  Anzeige Das Texas State Securities Board mit Sitz in Austin dient dem Schutz der einheimischen Investoren. Im Januar machte die Behörde letztmalig auf […]

Regulierungs-ECHO KW#28 – Licht und Schatten rund um den Globus

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde. China: PBOC-Vizegouverneur weiterhin hart gegenüber ICOs China bleibt weiterhin bei seiner harten Haltung gegenüber Initial Coin Offerings. […]

Schweizer Börse SIX will ihre Tore für den Kryptohandel öffnen

Die Schweizer Börse (SIX) plant bis Mitte 2019 eine blockchainbasierte Infrastruktur für den Handel sowie für die Abwicklung und Verwahrung digitaler Vermögenswerte. Dies kündigte die Börse am 6. Juli an. Sie will damit eine neue Ära für Kapitalmarktinfrastrukturen einläuten. Anzeige Die Schweiz macht ihrem kryptoaffinen Image wieder einmal alle Ehre. So hat die Schweizer Börse […]