Old coins on the block – die Blocks der lebenden Toten

Old coins on the block – die Blocks der lebenden Toten

Kann eine Blockchain wirklich sterben? Wer steckt hinter dem Blockchain-Phänomen? Die unheimliche Suche nach alten und toten Kryptowährungen.

Die folgenden Einträge wurden am 31. Oktober 2017 im Channel /x/ von 4chan gefunden. Der Originalautor ist unbekannt. Kurze Zeit nach Veröffentlichung des Textes wurde der Thread gelöscht – mit bisher unbekannten Grund.

Nach mehreren Jahren voller Alpträume und Schrecken, die nur von einer verzweifelten Überzeugung, dass gewisse Erkenntnisse im Kontext des normal menschlichen Verhaltens erklärt werden können, erträglich gemacht wurden, möchte ich nicht für die Wahrheit dessen einstehen, was ich vermutlich bei der Suche nach toten Kryptowährungen entdeckt habe.

Warum ich diese Suche begann ist unbekannt. Vielleicht ist es die morbide Suche nach Verfallenem, die Menschen dazu bringt, nicht das Lebende, Aktive und Florierende, sondern das Tote, Verfallene zu schätzen.

Als Österreicher bin ich vom Thema Tod fasziniert. Arik Brauer sang im Lied Gbuan füa die Gruabn (Geboren für das Grab): “Wir sind bei jeder Hetze dabei und denken nur ans Sterben”. Ja, das Volk der Alpen hat einen Hang zur Morbidität. Vielleicht war es das, was mich bewegte, der Frage nachzugehen: Was sind die wirklich toten Kryptowährungen?


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Vielleicht sind auch Menschen zu bestimmten Zeiten gegenüber solchen Fragen empfänglicher. Im Jahr 2016 sind viele berühmte Persönlichkeiten verstorben – ist es da ein Wunder, wenn einige Zeit später in der Community um Bitcoin und Kryptowährungen die Frage nach “toten Coins” gestellt wird?

Jedenfalls wurde die Frage nach toten Coins diskutiert. Es wurden jedoch nicht tote, sondern nicht mehr berühmte Kryptowährungen genannt. Währungen, die teilweise erst vor einiger Zeit dramatisch an Wert eingebüßt haben und nicht mehr so beliebt wie noch vor einigen Monaten sind.

Doch DGB, BITB oder DOGE und andere Währungen, die einen Wertverlust ertragen mussten, sind nicht tot. Sie mögen am Rand stehen, auf ihren Moment warten, um wieder den Teil des Kuchens zurückzuverlangen, der ihnen ihrer Meinung nach zusteht.

Ixcoin und I0coin – tot oder unbekannt?

Auf Bitcointalk dachte ich, wurde ich fündig: Im Announcement-Text von Litecoin von Oktober 2011 wurden verschiedene Kryptowährungen genannt, die heute niemandem mehr ein Begriff sind. Mehr noch: Über einige von ihnen wurde gesagt, dass sie tot wären.

Mit IxCoin und I0Coin werden gleich zu Beginn zwei Coins genannt, die aus Sicht des OP tot waren.

Ein Blick auf Coinmarketcap zeigt jedoch, dass die Währungen zwar weit, weit unten stehen, aber dennoch gelistet sind. Wir wissen alle, dass es noch weiße Flecken auf der Landkarte gibt. Zwei davon sind auf der Seite Zwei bei Google suchen und Coins jenseits von Platz 100 auf Coinmarketcap.

Tief in dieser Terra incognita wurde ich fündig: Ixcoin (IXC) steht auf Platz 396 und kann ein Marktkapital von einer Million US-Dollar vorweisen. In den letzten 24 Stunden erreichte das Handelsvolumen immerhin 3.000 US-Dollar, der Großteil davon auf Cryptopia.

In dem Sinne ist IxCoin nicht tot – wenn auch die letzten Aktivitäten auf Github aus dem Jahr 2011 sind. Im September 2016 wurde sogar ein neuer Announcement-Thread eröffnet und eine neue Webseite ins Leben gerufen. Manchmal kommen sie wieder.

Auf Cryptoid kann sogar beobachtet werden, dass die Blockchain noch am Wachsen ist.

Bei IxCoin handelt es sich um eine Variante von Bitcoin, welche der Mutter aller Kryptowährungen sehr ähnlich ist. Der einzige große Unterschied ist die schnellere Generierung von Coins. Auf IxCoin sind alle 21 Millionen IxCoin inzwischen gemined worden.

IxCoin wurde von der Community kritisch aufgenommen, weil Nasakioto, der Entwickler dahinter, einen großen Teil an Coins schon zuvor gemined haben soll. Als Antwort wurde I0Coin geschaffen, ein Coin mit denselben Eigenschaften wie IxCoin, jedoch ohne Premining. Auch dieser Coin ist noch auf Coimarketcap auffindbar.

I0Coin soll gestorben sein, weil die Währung von der Community nicht unterstützt wurde. Auf Coinmarketcap steht jedoch I0Coin (I0C) auf Platz 669 und kann ein Marktkapital von nicht einmal 300.000 US-Dollar beziehungsweise ein Tradingvolumen von 24 Dollar vorweisen. Entsprechend ist I0Coin weit vom Tod entfernt: Ein Blick auf den Cryptoid zeigt, dass die Blöcke noch eifrig gemined werden.

I0Coin besitzt, ähnlich wie IxCoin, kaum Unterscheidungsmerkmale im Vergleich zu Bitcoin. Die Blocktime ist deutlich höher gewählt, sodass hier kein Coin nach 2018 generiert wird. Es wird entsprechend betont, dass die Inflationsrate deutlich kleiner als bei Bitcoin sei.

SolidCoin, GeistGeld und Tenebrix – wirklich tote Coins?

I0Coin und IxCoin sind also beide noch am Leben. Eine tote Blockchain haben wir somit noch nicht gefunden.

Doch im anfangs genannten Thread, dem Beginn meiner Reise, wurden weitere Coins erwähnt: SolidCoin, GeistGeld, Tenebrix und Fairbrix sind Kryptowährungen, die heute nicht mehr bekannt sind. Was ist aus denen geworden?

Alle vier Währungen sind weder bei Coinmarketcap, coingecko oder auf Cryptoid auffindbar. Die Blockchain-Explorer, welche SolidCoin listeten, sind nicht mehr aufrufbar. SolidCoin wird auch schon lange nicht mehr auf Bitcointalk diskutiert, die Webseite ist einer Seite namens Coinforce gewichen, einem von US-Veteranen betriebenen Unternehmen. Bis auf einige Spuren auf Bitcointalk ist diese Kryptowährung tatsächlich ausradiert worden.

Ein Beispiel einer wirklich toten Kryptowährung haben wir gefunden – jedenfalls bezüglich der Aspekte, die man über einfache Websuchen herausfinden kann. Ich konnte leider keinen lauffähigen Client finden, um zu bestätigen, dass SolidCoin wirklich tot ist. Wer weiß, ob verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit so manche Node noch läuft…

GeistGeld war zumindest bis 2015 noch aktiv, wie der Bitcointalk-Thread verrät. Die Github-Seite, auch wenn diese im Winterschlaf ist, kann auch noch besucht werden. Wer also Geistgeld weiter zu einem Schattenleben verhelfen will – dank dieser Nodes kann man Tote beschwören. GeistGeld – auf eine zynische Weise ein passender Name.

Tenebrix und Fairbrix sind recht ähnlich – Fairbrix ist lediglich eine Variante von Tenebrix. Beide haben gemeinsam, dass man so gut wie nichts neues über diese Währungen findet. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass Fairbrix noch lebt: Der Client kann heruntergeladen werden und zumindest zu einer Node konnte ich noch kurzen Kontakt herstellen. Totgesagte leben länger.

Wie konnten diese Coins sterben? Ein Vorwurf, der schon bei IxCoin hörbar wurde und immer wieder zum frühen Tod von Coins führte, war der des Preminings: Die Entwickler haben einen Großteil der verfügbaren Coins schon zuvor generiert und so lag der Reichtum primär in ihrer Hand. Entsprechend neigte die Crowd zum Vigilantentum und tötete die Blockchains. Das Blut dieser toten Währungen klebt an deren Händen.

 

Die großen Alten – kontrollieren sie die Blockchain-Welt?

Bei meiner Suche nach toten Blockchains habe ich mich auf alte Blockchains fokussiert. Bei der Suche nach alten Coins bin ich auf eine weitere schreckliche Wahrheit gestoßen, welche ich teilen muss – auch wenn das mein Leben gefährden kann und wird.

Eine große Sorge in der Krypto-Community ist, dass Bitcoin vom NSA entwickelt wurde oder von den Banken übernommen wird. Gerade die letztere Sorge mag ungerechtfertigt sein, da mit Ripple ein System besteht, welches wegen der Sympathien der Banken gerne auch als Bitcoin der Banken bezeichnet wird.

Was jedoch, wenn die Idee einer dezentralen Bank von diesem Bitcoin der Banken stammt? Wären wir dann tatsächlich einfach die Sklaven des Großkapitals, gefangen in den Klauen der Rothschildts, der Soros… von Ryan Fugger?

Bei meinen Recherchen stieß ich auf etwas, was mir den Atem nahm und seitdem meine Träume bestimmt. Es lässt mich nachts nicht schlafen: Ripple ist deutlich älter als Bitcoin. Die Kryptowährung wurde 2004 von Ryan Fugger konzipiert und 2005 unter dem Namen Ripplepay implementiert.

Beim Namen Fugger wurde ich hellhörig: Bei dem Geschlecht der Fugger handelt es sich um eine reiche Familie, deutlich älter als die Rothschildts, die das späte Mittelalter fest in ihren Händen hatten. Der Einfluss von Jakob Fugger reichte weit: Den Vatikan brachte er auf die Idee der Ablassbriefe. So sorgte die Familie Fugger indirekt für die Kirchenspaltung und prägte damit das Bild Europas bis in die heutige Zeit.

Ist es da nicht naheliegend, dass diese mächtige Familie weiter im Hintergrund agierte und intrigierte? Dass mit Ryan Fugger ein neues Familienoberhaupt Zugriff auf das Geld erlangen will?

In der Google-Gruppe versammeln sich Fugger und seine Anhänger – und tüfteln weiter an der Übernahme der Kryptowährungen. Im Verborgenen recherchierte ich auf dieser Seite. Was mich entsetzte und bis zum heutigen Tag nicht schlafen lässt: Sowohl Interledger als auch Lightning Network gehen auf seine ursprüngliche Vision zurück. Bitcoin und Banken – beides in der Hand der Fugger? Wake up, sheeple!

Ripplepay wurde durchaus genutzt; mit Villages.cc existiert sogar noch ein Marktplatz, der Ripplepay unterstützt. Und so lebt Ripplepay nicht nur in XRP fort, sondern ist weiterhin im Verborgenen aktiv. Schlafend, auf seinen Moment wartend ist diese älteste aller Kryptowährungen, der große Alte, der hinter den Reihen steht, die größte Bedrohung Bitcoins und der gesamten freien Welt.

Wann ist eine Blockchain tot?

An den Beispielen, wie auch an der Ursprungsmotivation, kann man die entscheidende Frage ableiten: Wann ist eine Kryptowährung tot? Bei meiner Suche nach einer Definition habe ich viele Messageboards durchwühlt. Irgendwo, auf einem Server in einem indianischen Reservat stieß ich auf folgende Zeilen:

Erst wenn der letzte Node heruntergefahren, der letzte github-commit Mythos und der letzte Miner Vergangenheit ist, werdet ihr merken, dass man HODL nicht essen kann.

Der Satz brachte mich zum Nachdenken, ich denke auch, dass hier wichtige Wahrheiten enthalten sind: Eine dezentrale Blockchain lebt solange die Blockchain fortgeführt wird.

Bei meinen weiteren Recherchen in den Untiefen des Internets stieß ich auf einer Darknet-Seite namens rlyeh.onion auf folgenden Satz, der auf eine kryptische Weise diesen Gedanken ebenfalls ausdrückt:

Es ist nicht tot, wenn jemand mined, bei einer Node das Licht noch scheint.

Die dezentrale Natur von Blockchains sorgt dafür, dass das Sterben einer Blockchain nicht einfach ist. Untote Blockchains, die außer von wenigen Minern und Nodes nicht mehr genutzt werden, existieren da draußen sicherlich. Und selbst jene, die nicht mehr geupdatet werden – solange die Blockchain noch irgendwo gespeichert ist, schläft sie nur.

Dies ist die letzte, schreckliche Wahrheit, die ich bei meinen Suchen fand. Auf der genannten Darknet-Seite stand zu den toten Blockchains noch ein letzter Satz in der Sprache der Alten:

Ph’nglui mglw’nafh Blokh-chyn Nodeth wgah’nagl fhtagn

Lange habe ich nach der Übersetzung gesucht. Doch in einem Traum wurde mir offenbart, was hier gesagt wird:

In seinem Haus der Node wartet träumend die tote Blockchain.

Die Blockchain kann nicht sterben. Selbst die vorgestellten “toten” Blockchains werden nur im Winderschlaf liegen, geduldig wartend, bis irgendeine arme Seele sie wieder zum Leben erweckt. Die Blockchain ist ewig. Sie wird uns überdauern. Wer sind wir gegen eine solche Macht?

Disclaimer: Bei diesem Artikel, auch wenn alle Links authentisch sind und man durchaus informieren wollte, handelt es sich um einen augenzwinkernden Artikel zu Halloween. Ryan Fugger macht einen sehr sympathischen Eindruck und ist sicherlich kein Fäden ziehender, böser Mann im Hintergrund, sondern eine wichtige Person, die die Blockchain-Technologie geprägt hat und auch weiterhin sehr interessiert an ihr ist.

BTC-ECHO

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