Ohio: Inhaftierte bauen Bitcoin-Business in Gefängniszelle auf

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Inside of an abandoned penitentiary

Quelle: © offfstock - Fotolia.com

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In einem Untersuchnungsbericht wurde diese Woche bekannt gegeben, dass zwei Gefängnisinsassen in Ohio bereits letztes Jahr heimlich Computer in ihrer Zelle installiert hatten, die sie u.a. für Bitcoin-Geschäfte nutzten.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Die Häftlinge lagerten die Computer oberhalb der Gefängnisdecke des Marion Correctional Institution Gefängnisses. Mit Hilfe der Computer hatten sie Zugriff auf das IT-System der Gefängnisanstalt und konnten sich so beispielsweise Zugänge für bestimmte Bereiche im Gefängnis erstellen. Die Passwörter hatten sie von einem ehemaligen Gefängnismitarbeiter erhalten.

Die Computer selbst stammen aus dem Gefängnis und wurden, wie auch immer das möglich sein soll, unbemerkt entwendet – eine Verlustmeldung seitens des Gefängniswärter ist zumindest ausgeblieben.

Aufgeflogen sind die beiden Insassen als ein Mitarbeiter festgestellt hatte, dass gestohlene Kreditkarten- und Kontodaten sowie Bitcoin-Wallets in dem Rechnernetzwerk der Haftanstalt erstellt bzw. abgelegt wurden. Bis dahin waren die Häftlinge in der Lage gewesen, diverse kriminelle Geschäfte von ihrer Gefängniszelle aus abzuwickeln.


Wer mehr erfahren möchte, kann sich den 50-seitigen Bericht der Ermittlungsbehörde durchlesen.

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