Österreichische FMA warnt vor Betrug mit digitalen Währungen

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Man in a suit crossed his fingers behind his back

Quelle: © andy_gin - Fotolia.com

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Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) tritt dem Geschehen in der Kryptoszene nun ebenfalls bei. Die Aufsichtsbehörde gab eine Warnung gegenüber virtuellen Währungen, inklusive Bitcoin, heraus. Die Warnung gleicht im Grunde den vorsichtigen Äußerungen vieler Zentralbanken und Regierungsinstitutionen auf der ganzen Welt. Während andere Behörden und Regierungen ihre Warnung im Jahr 2014 veröffentlichten, so entscheidet sich die FMA den Zeitpunkt abzuwarten und die Warnung mit der steigenden Beliebtheit des Bitcoin herauszubringen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Die Warnung gilt jedoch eher der Vielzahl von Krypto-Betrügereien, besonders der Ponzi-Schema die besonders hohen Gewinn versprechen. Die Aussagen der FMA raten zur extremen Vorsicht, wenn es um virtuelle Währungen und Investmentmodelle in dem Bereich geht. Da der Sektor der digitalen Währungen nicht reguliert ist und keiner Aufsicht unterliegt, sehen sich Investoren gegenüber Schwindel und Betrug ausgesetzt. Dies bedeutet ebenfalls, dass Investoren von Ihrem Investment in digitale Währungen keine Ersatzleistungen für Schäden oder andere Verluste erwarten können.

Es gibt viele Beispiele für Personen die Opfer von Schneeball- oder anderen Pyramidensystemen geworden sind. Die Seite MMM Global, die durch den berüchtigten Sergei Mavrodi geführt wird, ist eine solcher Maschen. Viele Investoren weltweit, haben trotz der zwielichtigen Geschichte dieses Unternehmens, ihr Geld investiert – nur um es letztendlich zu verlieren.

Doch nicht nur die FMA startet Untersuchungen solcher Investments in Österreich. Es gibt einige Aufklärer in der österreichischen Bitcoin-Community die versuchen die Aufmerksamkeit für solche Betrugsfälle zu erhöhen.

Die FMA arbeitet nun mit Staatsanwälten zusammen, um das Geschäftsmodell dieser Krypto-Investment-Programme zu untersuchen. Ziel ist es herauszufinden, ob es sich hier um Straftaten handelt.

Es bleibt ein guter Rat für potenzielle Investoren, dass man zunächst eine grundlegende Nachforschung über sein Ziel anstellt. Wichtig hierbei sind Erfahrungsberichte, Erscheinungen in Newsportalen (wie bei BTC-ECHO) oder direkte Gespräche mit Leuten aus der Community. Außerdem sollte man bei Versprechen die “zu gut” sind vorsichtig sein. Über Nacht zum Millionär zu werden wäre sicherlich schön, aber hier sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Eine schöne Auflistung über potentiell betrügerische Investments findet ihr hier.

Meinung des Autors (Danny de Boer):

“Mit steigender Beliebtheit von Kryptowährungen, steigt natürlich auch die Anzahl derer die neu auf dem Gebiet sind. Für uns alle waren digitale Währungen einmal ‘neu’, umso wichtiger ist es, dass wir auf sogenannte ‘Scams’ (Betrug) aufmerksam machen.

Diese Auffassung, dass ein Investment besonders lukrativ ist, weil es bisher noch keiner ‘entdeckt’ hat, ist gefährlich! Genau dieses Gefühl ist es, womit Betrüger unwissende Menschen in ihre Falle locken. Fast jeder will das schnelle Geld machen (was prinzipiell nicht schlimm ist) und viele möchten auch ihre Chance bekommen mal auf einen Zug wie Bitcoin aufzuspringen, wenn er gerade eben erst gestartet ist.

Information schützt. Bevor man mit einem Einsatz irgendwo gewinnen kann, kann man ihn ebenso ganz verlieren. Im Falle von bestimmten ‘Coin’, die sich als angebliche Kryptowährung ausgegeben haben, sind ganze Existenzen und ihre Familien kaputt gegangen. Und das wünsche ich keinem. Bleibt informiert! Wir stehen euch bei Fragen zur Seite!”

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Gautham via newsbtc

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