Nordea Bank Schweden soll Mitarbeitern Besitz von Bitcoin verbieten

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Gemäß den aktuellen Leitlinien der Nordea Bank Schweden soll den rund 30.000 Mitarbeitern der Besitz und Handel mit Kryptowährungen angeblich verboten sein. Das Management dieses führenden skandinavischen Finanzkonzerns soll schon seit längerer Zeit dafür bekannt sein, sehr skeptisch in Hinblick auf Kryptowährungen zu sein.

Die finnische Geschäftsleitung soll den rund 30.000 Angestellten sogar den Besitz beziehungsweise Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen verboten haben. Das Bitcoin-Verbot soll nach Angaben der geheimen Quelle ausnahmslos alle Angestellten betreffen. Also auch Sekretärinnen, beispielsweise Mitarbeiter der IT und sogar die Reinigungskräfte der schwedischen Nordea Bank. Wir haben dem Unternehmen per Twitter eine Presseanfrage gestellt, die noch nicht beantwortet wurde. Sollte ein Statement erscheinen, werden wir dieses zeitnah nachliefern.


Der Vorstandsvorsitzende Björn Wahlroos äußerte sich im Jahr 2014 in der finnischen Presse dahingehend, dass der Bitcoin vor allem wegen diverser Geldwäsche- und Sicherheitsskandale Aufmerksamkeit erregt habe. Er vertritt die Ansicht, wer sein Geld bei einem Online-Handelsplatz deponiert, soll angeblich so ähnlich handeln, als wenn man sein Portemonnaie achtlos behandelt. Einem anderen Online-Magazin sagte Wahlroos, der Bitcoin sei keine offizielle Währung, sondern lediglich ein Werkzeug zum Austausch von Communities im Internet. Nach seiner Meinung könne er auf lange Sicht nicht erfolgreich sein.

Wie Bloomberg im Dezember des Vorjahres berichtet hat, bezeichnete Nordea-Manager Casper von Koskull den Bitcoin als „Witz“ und eine „absurde Konstruktion“. Mit derartigen Spekulationen möchte die Bank grundsätzlich nichts zu tun haben. Es mache keinen Sinn, dem Mainstream diese Währung anzubieten, zumal sie so häufig in einem Atemzug mit verschiedenen Vergehen erwähnt wird. “Wie bitte passt der Bitcoin zum Thema Regulation und finanzieller Rechtsbrüche?”, wurde von Koskull zitiert. Der Bitcoin würde die teuren Kontrollsysteme des Finanzsystems ad absurdum führen, weil dort keinerlei Kontrolle vorherrscht. Der Manager könne nicht verstehen, warum der Bitcoin in diesem Zusammenhang überhaupt noch erlaubt sei.

Update: Business Insider-Redakteur John Stanley Hunter teilte mir am Montag via Twitter mit, dass ihm ein Nordea-Sprecher auf Anfrage der Redaktion geantwortet hat, dass es dort für die Mitarbeiter nach eigenen Angaben keine Vorgaben bezüglich des Besitzes von Kryptowährungen geben soll. Eine Antwort auf unsere Anfrage steht hingegen noch aus.

Update: Uns wurden heute die hausinternen Regeln der Nordea Bank zugespielt (siehe Screenshot links), wonach den Mitarbeitern das Trading mit Kryptowährungen verboten ist. Ausnahme: Es geschieht im Auftrag der Kunden, es ist eine Dienstleistung der Bank selbst oder aber, einer der Vorgesetzten hat es explizit erlaubt. Da fragt man sich in Anbetracht des Auszuges, wer denn hier die Wahrheit gesagt oder gelogen hat!?? Der anonyme Hinweisgeber oder der Sprecher der Bank!?

 

Skepsis schließt Blockchain-Technologie nicht mit ein

Weniger skeptisch betrachtet der skandinavische Finanzkonzern die Blockchain-Technologie. Im Dezember 2017 gab die Nordea Bank bekannt, dass das Unternehmen in Zusammenarbeit mit IBM ein Handelskonsortium auf Blockchain-Basis als Gründungspartner unterstützt. Weitere Gründungsmitglieder sind übrigens die Santander Bank, HSBC, KBC, Natixis, Rabobank, Société Générale, Deutsche Bank und UniCredit.

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