NodeCounter ruft zum Bitcoin-Boykott auf

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: Fotolia

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NodeCounter ist eine Website, die es Nutzern ermöglicht Bitcoin Mining-Statistiken einzusehen. Nun hat NodeCounter die Cryptocurrency-Community dazu aufgerufen Bitcoin zu boykottieren. Dies ist inzwischen bereits der zweite Appell, der sich gegen die Bitcoin Core Developer richtet.

Zwar ist die Verärgerung über nicht enden wollende Skalierungs-Debatten nachvollziehbar, die Reaktion seitens NodeCounter ist trotzdem überzogen und unangemessen. Dass das Governancekonzept von Bitcoin nun mal nicht auf hierarchisch, zentralistischen Entscheidungsprozessen beruht entspricht der intrinsischen Logik einer dezentralen Public Blockchain. Streitigkeiten über den einzuschlagenden Weg, als Teil des Entscheidungsprozesses, sind in diesem Zusammenhang zu tolerieren. Entsprechend muss man als Unterstützer der Blockchain auch damit leben können, wenn Entscheidungen nicht nach eigenem Gusto und in gewünschter Schnelligkeit umgesetzt werden. Auch wenn NodeCounter unzufrieden mit den führenden Bitcoin-Entwicklern ist , so heißt das noch lange nicht, dass die Währung Bitcoin schlecht ist.

Trotz fehlendem Ergebnis in der Skalierungsdebatte, befindet sich die Bitcoin-Infrastruktur auf Wachstumskurs – die Anzahl der Bitcoin-Akzeptanzstellen nimmt kontinuierlich zu. Dies ausschließlich als First-Mover-Vorteil hinzustellen ist etwas zu kurz gegriffen, da Bitcoin von allen digitalen Währungen das größte Vertrauen genießt. Der Vorwurf, dass andere digitale Währungen mehr Features haben, ist in diesem Kontext irrelevant, da für ein Zahlungsmittel die “Features” Infrastruktur und Vertrauen (auch im Sinne von Wertstabilität und Sicherheit) ausschlaggebend sind. Für spezielle Blockchain-Anwendungen, die andere Kryptowährungen besser erfüllen können, spricht natürlich nichts dagegen diese zweckgebunden zu nutzen – Stichwort: Koexistenz von digitalen Währungen.

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